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Adobe Anwender und Interessenten aus Deutschland und Österreich und trafen sich in München zum 5. AEM Forms Anwenderforum

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Der Adobe Business Partner eggs unimedia stellte am 21.06.2018 die Neuerungen der führenden Formular- und Dokumentenplattform vor


Der Adobe Business Partner eggs unimedia veranstaltete am 21.06.2018 zum fünften Mal das AEM Forms Anwender Forum. Das Veranstaltungsformat bietet den Teilnehmern seit Jahren die Plattform, sich kompakt und detailliert über die neuesten Entwicklungen...

München, 27.06.2018 (PresseBox) - Der Adobe Business Partner eggs unimedia veranstaltete am 21.06.2018 zum fünften Mal das AEM Forms Anwender Forum. Das Veranstaltungsformat bietet den Teilnehmern seit Jahren die Plattform, sich kompakt und detailliert über die neuesten Entwicklungen der Formular- und Dokumenten- Lösung AEM Forms zu informieren. Dabei setzt eggs auf eine Mischung aus Präsentationen, Kundenvorträgen, Praxisbeispielen und Live-Demos.

Das Motto des diesjährigen AEM Forms Forums lautete „Abheben mit AEM Forms“. Denn ohne Formulare und Checklisten wäre noch kein Mensch im Weltall gewesen. Doch auch auf dem Boden spielen Formulare eine wichtige Rolle, denn der Formularprozess gehört zu den wichtigsten Berührungspunkten zum Kunden innerhalb dessen Customer Journey. Ob Kontoeröffnungsantrag bei einer Bank, Anmeldung zur Probefahrt bei einem Automobilhersteller oder Schadensmeldung bei einer Versicherung -  der Formularprozess entscheidet darüber, ob der Interessent zum Kunden wird und der Bestandskunde bleibt.

Da ein Großteil der Anwesenden aktive AEM Forms Nutzer sind, ist es für die Teilnehmer auch eine ideale Gelegenheit, sich mit anderen Anwendern und Experten auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Martin Brösamle von eggs unimedia eröffnete das Programm mit einer Einführung in das Thema. Er vertrat die These, dass Kunden heute nicht mehr nur Produkte oder Lösungen konsumieren, sondern Erfahrungen. Diese sammeln sie an unterschiedlichen Berührungspunkten mit ihren Marken: Online, offline, im Geschäft, in sozialen Netzwerken, Print, Telefon, Außendienst. Die Berührungspunkte sind vielfältig - und werden immer mehr. Die Marke ist heute die Summe der Erfahrungen, die ein Kunde über verschiedenste Kanäle und in unterschiedlichen Situationen mit „seinem“ Unternehmen sammelt. Die Customer Experience entscheidet darüber, wie erfolgreich ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen sein wird. Der Formularprozess ist dabei ein entscheidender Schritt der User Journey.

Hoher Besuch im Oberangertheater

Nach dem Einführungsvortrag präsentierte Sunil Menon, Leiter der AEM Forms Business Unit von Adobe (USA), den Teilnehmern die Vision und Strategie von Adobe. Er zeigte außerdem die Erfolgsgeschichte einer internationalen Versicherung mit AEM Forms. Diese konnte mit Hilfe von AEM Forms die Formularerstellung von der IT an die Fachbereiche auslagern, was die Prozesskosten senkte und die benötigte Zeit für die Erstellung eines Formulars auf vier Stunden je Formular reduzierte. Zudem gab Sunil Menon einen Einblick in derzeitige Forschungen und geplante Neuerungen der Plattform, an denen Adobe Engineering aktuell arbeitet.

Neuerungen von AEM6.4 Forms

Anschließend stellte Martin Grimm in seinem Vortrag „What’s new“ die Neuerungen von AEM6.4 Forms vor. Die größte Innovation ist „Interactive Communications“. Mit dieser Technologie lassen sich mit ein und derselben Oberfläche responsive, dynamische Dokumente für Web und Print (PDF) erzeugen.

Die Adaptive Forms Technologie wurde ebenso verbessert. Forms Editor, Rule Editor und Theme Editor wurden erweitert und die Usability verbessert. Der elektronische Signaturdienst Adobe Sign ist inzwischen perfekt integriert. Auf Basis eines Komponenten-Baukastens lassen sich heute durch Fachanwender mit wenigen Mausklicks Formulare erstellen und konfigurieren.

Die AEM Forms App, mit der Außendienst-Mitarbeiter auch in Offline-Umgebungen Daten über mobile Formulare einholen können, wurde ebenso ausgebaut und verbessert. Zudem erfuhr das Digital Rights Management (DRM) von AEM Forms einige Erweiterungen.

Anschließend ging es in die Mittagspause, welche die Teilnehmer für reges Networking nutzten.

Die HUK-COBURG im Web

Der Nachmittag startete mit einem Kundenvortrag der HUK-COBURG. Die Coburger Versicherung ist mit 11,6 Millionen versicherten Fahrzeugen Deutschlands größter KFZ-Versicherer und die Online-Tochter HUK24 inzwischen der größte deutsche Online-Versicherungsanbieter.

Die HUK-COBURG setzt seit Jahren Adobe-Technologien für das digitale Marketing ein. So basieren die Webauftritte der HUK-COBURG (Huk.de, huk24.de, huk-autoservice.de, etc.), der Unternehmensblog und die Online-Tarifrechner auf Adobe Experience Manager Sites, Assets, Communities und Forms.

Der Kundenvortrag von Christian Deinlein von der HUK-COBURG und Alexander Lotz von eggs unimedia beschrieb, wie die HUK-COBURG mit der Adaptive Forms Technologie die Webformulare konsolidiert und vereinheitlicht hat. Aufgrund der komplexen Integration der Formulare in die Vertriebskanalstrategie der HUK (Online, Geschäftsstelle, Außendienst) wurden Web-Formulare in der Vergangenheit ausschließlich durch die IT umgesetzt.

Heute können Fachanwender auf Basis des bereitgestellten Formularbaukastens Formulare ohne IT-Unterstützung selbst erstellen. Die Time-To-Market-Zeiten für neue Formular-Releases konnten von 2 Wochen auf wenige Minuten reduziert werden. Die Formulare kommunizieren mit einer internen Webservice-Schnittstelle, wodurch sie bei bekannten Nutzern mit Daten vorbelegt werden können. Zudem lässt sich der Sendeprozess der Formulardaten individuell an die Anforderungen der jeweiligen Geschäftsbereiche anpassen.

Datenstruktur, Anbindungen an Drittsysteme und der Submission-Prozess sind fest im Formularbaukasten verankert. Der Formularersteller kann sich daher rein auf das Fachliche konzentrieren.

Das Projekt wurde auf Basis von Scrum durch ein übergreifendes Team, bestehend aus Entwicklern von eggs unimedia und HUK-COBURG, umgesetzt. Weitere Stakeholder des Projekts waren Mitarbeiter der Marketing Abteilung der HUK, welche die Anforderungen an das Formularwesen definierten. Christian Deinlein zeigte sich mit dem Ergebnis des Projekts mehr als zufrieden.

AEM Forms Live-Demo

Dem Praxisbeispiel folgte eine Live-Demo der Adaptive Forms Technologie durch Michael Zentgraf von eggs unimedia. In dieser Demo wurde Schritt für Schritt der Erstellungsprozess eines adaptiven Formulars am Beispiel eines fiktiven Kreditkartenantrags gezeigt. Nach einigen Begriffserläuterungen erstellte Michael Zentgraf in der Autorenoberfläche das adaptive Formular mittels Drag-And-Drop der Formularkomponenten. Dabei ging er auch auf die einfachen Konfigurationsmöglichkeiten des Formularerstellers ein.

Anschließend erfolgte die out-of-the-box Integration von Adobe Sign. Dadurch lässt sich der Kreditkartenantrag durch einen Antragsteller digital signieren. Zudem wurde im Beispielformular Adobe Target angebunden, sodass unterschiedliche Zielgruppensegmente ihre eigene, personalisierte „Experience“ der Website haben.

Nachdem er das Formular erstellt hatte, wechselte er die Sicht und durchlief als fiktiver Antragssteller den Antragsprozess.

Vom Input zum Output

Der Vortrag von Julian Manzel stellte die neuen Möglichkeiten von AEM Forms im Bereich Output vor. In der Vergangenheit war der Dokumenten-Output häufig gleichbedeutend mit einem Druckerzeugnis oder PDF-Dokument. Anwender erwarten heute allerdings, dass sie Dokumente, die sie von Versicherungen, Banken, Telefongesellschaften, Versorgern etc. erhalten, auf allen Endgeräten lesen und ggf. sogar mit dem Content interagieren können.

An dieser Stelle unterstützt Interactive Communication. Mit dieser Technologie läßt sich der Dokumenten-Output zentral erstellen und für unterschiedliche Kanäle optimiert ausliefern (als responsives HTML für Smartphone, Tablet oder Desktop oder als Printerzeugnis). Als Beispiel zeigte Julian Manzel einen interaktiven Kreditkarten-Kontoauszug, welcher die Ausgaben des vergangenen Monats aufzeigt und kategorisiert in einem Kuchendiagramm darstellt.

Die anschließende Kaffeepause verwendeten die Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein für reges Networking mit anderen Anwendern und den Experten von eggs unimedia.

Mobiles Arbeiten mit der AEM Forms App

Im Rahmen einer Live-Demo stellte Martin Grimm die AEM Forms App für Android, iOS und Windows im Zusammenspiel mit Workflows vor. Als fiktiver Außendienstmitarbeiter bearbeitete er Formulare innerhalb seiner AEM Forms App, initiierte Antragsprozesse, wies Aufgaben zu, genehmigte Anfragen, lehnte ab, eskalierte und simulierte klassische Workflows. Als integraler Bestandteil der AEM Forms Plattform können Lizenznehmer die AEM Forms App für Außendienst-Anwendungen aus dem App Store herunterladen und einfach verwenden.

Der zweite Teil seines Vortrags beschäftigte sich mit den unterschiedlichen Topologien von AEM Forms:

AEM Forms auf OSGi mit dem Schwerpunkt auf „Web-Applikationen“

AEM Forms JEE mit dem Schwerpunkt auf „Service Oriented Architecture“

Da sich viele Kunden aktuell die Frage stellen, welche Topologie für sie die bessere ist, veranschaulichte Martin Grimm die Entscheidungskriterien anhand von Use-Cases.

Rechtssicher und digital signieren mit Adobe Sign

Als letzter Referent betrat Ulrich Isermeyer von Adobe die Bühne und stellte die Neuerungen von Adobe Sign vor. Mit Adobe Sign lassen sich Verträge, Formulare und andere Dokumente rechtssicher signieren – auch mobil. Adobe Sign ist dabei in wenigen Schritten eingerichtet – als eigenständige Web-Applikation oder integriert mit vorhandenen Business-Tools. Er zeigte unterschiedliche Möglichkeiten der Signatur, die Adobe Sign abdeckt, von der einfachen Signatur durch Audit-Trails hin zur qualifizierten Signatur nach eIDAS-Verordnung als Fernsignatur.

Für Thomas Görtz von der Deutschen Telekom ist die Veranstaltung ein Pflichttermin in seinem Kalender. „Ich war heute zum vierten Mal auf dem AEM Forms Forum und komme dafür immer wieder gerne nach München. Bei der Telekom setzen wir das Formularwesen von AEM Forms im Bereich der HR IT ein. Daher interessieren mich vor allem Themen aus den Bereichen Self-Service und Innovationen aus Sicht des Kunden. Auch dieses Jahr konnte ich wieder etliche Ideen für meine Projektarbeit mitnehmen, damit wir den Employee Self-Service bei der Telekom weiter verbessern können.“

 „Wir sind sehr glücklich darüber, dass dieses Veranstaltungsformat seit Jahren so großen Anklang findet. Die Organisation des Events macht uns viel Spaß und eine Weiterempfehlungsrate von 100% bestärkt uns Jahr für Jahr, das Event auch im Folgejahr zu wiederholen“, so Martin Brösamle, Vertriebsleiter von eggs unimedia und Initiator des Events.

eggs unimedia freut sich auf eine Neuauflage des AEM Forms Events im kommenden Jahr und dankt allen Teilnehmern für ihr Kommen!


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

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