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OpenStack-Bare-Metal-Clouds, Fast Forward Upgrades und Hardware-Beschleuniger stehen im Mittelpunkt der neuesten OpenStack-Version „Rocky“

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Die OpenStack-Community hat unter dem Namen Rocky die 18. Version der quelloffenen Cloud-Infrastruktur-Software veröffentlicht. Die Software ist mittlerweile die Basis von mehr als 75 Public Cloud Rechenzentren und Tausenden von privaten Clouds mit einer...

Austin, 03.09.2018 (PresseBox) - Die OpenStack-Community hat unter dem Namen Rocky die 18. Version der quelloffenen Cloud-Infrastruktur-Software veröffentlicht. Die Software ist mittlerweile die Basis von mehr als 75 Public Cloud Rechenzentren und Tausenden von privaten Clouds mit einer Größe von mehr als 10 Millionen Rechnerkernen. OpenStack ist die einzige Infrastrukturplattform, die für die Implementierung auf verschiedenen Hardware-Architekturen wie Bare Metal, virtuellen Maschinen (VMs), Grafikprozessoren (GPUs) und Containern geeignet ist.

Die beiden wichtigsten unter den dutzenden Verbesserungen von Rockysind die Weiter­entwicklung von Ironic (dem Bereitstellungsdienst für reine Hardware-Systeme) und Fast-Forward-Aktualisierungen. Es gibt auch einige neue Projekte und Funktionen für die neuen Anforderungen der Anwender an Hardware-Beschleuniger, Hochverfügbarkeits-konfigurationen, serverlose Funktionen sowie Anwendungsfälle für Edge-Computing und Internet der Dinge (IoT).

Bare Metal: Programmierbare Infrastruktur für jede beliebige Rechnerinstanz

Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen betreibt sowohl virtuelle Maschinen (VMs) als auch Container zur Unterstützung neuer Anwendungsfälle wie Edge-Computing, Virtuali­sierung von Netzwerkfunktionen (NFV) und Künstliche Intelligenz (KI) bzw. Maschinenlernen. Viele Unternehmen implementieren neben VMs jetzt auch Container direkt auf reinen Hardware-Systemen (Bare Metal). Bare-Metal-Clouds unter OpenStack Ironic legen den Grundstein für diese hybride Umgebung. Ironic ist eines der am schnellsten wachsenden OpenStack-Projekte.

OpenStack Ironic bringt erweiterte Verwaltungs- und Automatisierungsfunktionen für Bare-Metal-Infrastrukturen und ermöglicht als Treiber für Nova eine Mehrfach-Mandantenfähigkeit. Das bedeutet, dass Benutzer die physische Infrastruktur genauso verwalten können, wie sie es von VMs gewohnt sind, insbesondere mit den neuen Ironic-Funktionen in Rocky:

Benutzerverwaltete BIOS-Einstellungen:Das BIOS (Basic Input Output System)erlaubt die Hardware-Initialisierung und verfügt über viele Konfigurationsoptionen, die nach Anpassung eine Vielzahl von Anwendungsfällen unterstützen. Durch verschiedene Optionen können Benutzer die Leistung erhöhen, das Energie-Management konfigurieren oder Technologien wie SR-IOV oder DPDK aktivieren. Ironic ermöglicht jetzt die Verwaltung von BIOS-Einstellungen. Dies unterstützt Anwendungsfälle wie NFV und bietet dem Anwender mehr Flexibilität.

Conductor Groups– In Ironic nutzt der „Conductor“ (Dirigent) Treiber, um Prozesse an der Hardware auszuführen. Ironic verfügt über die neue Eigenschaft „conductor_group“, mit der man einschränken kann, welche Knoten bestimmte Dirigenten kontrollieren können. So können Benutzer bestimmte Knoten auf der Grundlage ihres physischen Standortes isolieren und für mehr Sicherheit und Leistung Netzwerksprünge reduzieren.

RAM-Disk-Implementierungsschnittstelle– eine neue Schnittstelle in Ironic für plattenlose Implementierungen. Dies ist bei Groß- und Hochleistungs-(HPC-)Anwendungsfällen nützlich, wenn die Betreiber sehr kurzlebige Instanzen zum zügigen Erstellen einer großen Umgebung brauchen.

„OpenStack Ironic bietet Bare-Metal-Cloud-Dienste, welche die Automatisierung und schnelle Bereitstellung bei virtuellen Maschinen jetzt auch für physische Server verfügbar macht“, erklärt Julia Kreger, die verantwortliche Software-Ingenieurin bei Red Hat und Leiterin des OpenStack-Ironic-Projektteams. „Dieses leistungsstarke Fundament ermöglicht den Betrieb von VMs und Containern auf derselben Infrastrukturplattform, und genau das wollen die Bediener.“

„Bei Oath verwaltet OpenStack Hunderttausende von Bare-Metal-Rechnerressourcen in unseren Rechenzentren. Wir haben mit OpenStack erhebliche Änderungen an unserem Lieferkettenprozess vorgenommen und die üblichen Bare-Metal-Anteilsanforderungen innerhalb von Minuten erfüllt“, meint James Penick, IaaS-Architekt bei Oath. „Wir freuen uns darauf, mit der Rocky-Version von den zahlreichen Verbesserungen wie dem BIOS-Management zu profitieren, das die Wartung, Verwaltung und Implementierung unserer Infrastruktur weiter optimieren wird.“

Verfügbarkeit am Tag der Versionsfreigabe

Alle neuen Fähigkeiten von Rocky sind über eine neue, vom kanadischen Anbieter VEXXHOST betriebene Public-Cloud-Verfügbarkeitszone im Silicon Valley schon am Tag des Starts verfügbar. Mohammed Naser, CEO von VEXXHOST, hat dazu erklärt: „Die Frei­gabe von OpenStack Rocky ermöglicht eine schnelle Implementierung und einfache Aktuali­sierungen. Dies ist ein großer Vorteil für Public-Cloud-Anbieter, die darum konkurrieren, neue Funktionen schneller an ihre Kunden weiterzugeben. OpenStack Rocky hat es uns ermöglicht, unsere neue Silicon-Valley-Region am Tag der Markteinführung zu eröffnen."

Sie können Rocky hierherunterladen und mehr zu den neuen Funktionen und Verbesserun­gen erfahren.

Weitere Highlights

Cyborgbietet Lebenszyklus-Management für Beschleuniger wie GPUs, FPGAs, DPDK und SSDs. Mit Rocky führt Cyborg eine neue REST-API für FPGAs ein, einen Beschleu­niger für Maschinenlernen, Bilderkennung und andere Hochleistungsanwendungen zur dynamischen Änderung der auf einem FPGA-Gerät geladenen Funktionen.

Rocky führt außerdem Qinling Qinling („Tschin-Ling“), ein FaaS-Projekt (Function-as-a-Service), bietet serverlose Funktionen auf OpenStack-Clouds. Damit können Benutzer Funktionen auf OpenStack-Clouds nutzen, ohne Server, VMs oder Container zu verwal­ten, wobei sie gleichzeitig an andere OpenStack-Dienste wie Keystone angebunden sind.

Masakari, das durch automatische Wiederherstellung nach Ausfällen eine hohe Verfüg­barkeit bietet. Es verfügt über erweiterte Überwachungsfunktionen für Instanz-interne Fehler, wie z. B. ein hängendes Betriebssystem, Datenkorruption oder Planungsfehler.

Das Lastverteilungsprojekt Octaviaunterstützt UDP (User Datagram Protocol), das eine Lastverteilung auch bei Edge- und IoT-Anwendungsfällen ermöglicht. UDP ist die in Sprach-, Video- und anderen Echtzeitanwendungen häufig genutzte Transportschicht.

Magnum, ein Projekt, das Container-Orchestrierungsmaschinen und ihre Ressourcen zu erstklassigen OpenStack-Ressourcen macht, ist mit der Rocky-Version zu einem zertifizierten Kubernetes-Installationsmodul geworden. Die zertifizierte Kompatibilität gibt Anwendern die Sicherheit, dass Magnum mit Kubernetes wie erwartet interagiert.

Der Upgrade-Prozess liefert neue Funktionen schneller und vereinfacht den Betrieb

Die neue Funktion „Fast Forward Upgrade“ (FFU) aus dem TripleO-Projekt ist bereit für die Produktion. Die Anwender kommen damit leichter und schneller zu neueren OpenStack-Versionen. Die letzten Versionen von OpenStack haben eine Fülle neuer Funktionen gebracht, welche die Fortentwicklung von Cloud-Anwendungsfällen unterstützen. Leider bleiben aber die Benutzer älterer Versionen bei diesen Innovationen außen vor. FFU ermöglicht TripleO-Benutzern unter Version „N“ eine schnelle Aktualisierung auf Version „N+3“. (Die aktuelle FFU-Iteration geht von Newton zu Queens.) So erhalten sie sofort Zugang zu den Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit und neuen Entwicklungen, wie z. B. der vGPU-Unterstützung in Queens.

Auf dem Berliner OpenStack Summit vom 13. bis 15. November präsentieren Adobe Advertising Cloudund der Science and Technology Facilities Councilihre OpenStack-Aktualisierungsstrategie. In einem Workshop wird Oath die eigenen Erfahrungen aus der Aktualisierung von 20.000 Kernen von Juno auf Ocataerläutern.

Weitere geplante OpenStack Summits zu offenen Infrastrukturen

Mehr Informationen zu Rocky gibt es beim OpenStack Summit in Berlinvom 13. bis 15. November 2018. Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern werden sich mit Referenten marktführender Unternehmen treffen und über Innovationen bei offenen Infrastrukturen diskutieren. Kritische Anwendungsbereiche für den Summit sind Edge-Computing, kontinuierliche Integration/kontinuierliche Entwicklung (CI/CD), KI, NFV und Container-Infrastruktur sowie öffentliche, private und hybride Strategien


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