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Abriss statt Umbau: Deutsches Tierschutzbüro fährt mit Abrissbagger vor das Schweinehochhaus

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Das Deutsche Tierschutzbüro protestierte erneut vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf und bot mit einem Abrissbager an, das Gebäude abzureißen, anstatt es nach Umbau wieder in Betrieb zu nehmen.

Über 10 Vertreter des Deutschen Tierschutzbüros fuhren heute mit einem Abrissbager vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf (bei Halle, Sachsen Anhalt) vor, um den Abriss der Anlage anzubieten und somit eine Wiederinbetriebnahme des Zuchtbetriebs zu verhindern. Die Tierrechtler forderten dabei auch mit Schildern und Bannern, das Schweinehochhaus nach seiner Leerräumung zum September 2018 nicht wieder in Betrieb zu nehmen, sondern endgültig zu schließen. Vertreter der HET GmbH, Betreiber der Anlage und geführt von Michiel Taken, zeigten sich nicht vor Ort. "Das Schweinehochhaus ist jetzt seit Jahren ein Symbol für all das Leid, was durch die Massentierhaltung ausgelöst wird", so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros. "Der Betreiber hat bisher keine Anstalten gemacht, an den besonders grausamen Zuständen etwas zu ändern und wir sind uns sicher, dass es bei einer Wiederinbetriebnahme weitergeht wie bisher. Daher muss die Chance jetzt genutzt werden, und das Schweinehochhaus endgültig geschlossen werden."



Gegen das sechsstöckige Schweinehochhaus demonstriert das Deutsche Tierschutzbüro inzwischen seit mehreren Jahren und fordert die endgültige Schließung. 2015 stellte die Tierrechtsorganisation eine Anzeige wegen zu kleiner Kastenstände, die allerdings eingestellt wurde. Nach neuen Aufnahmen aus dem Jahr 2016, die klar die Gesetzeswidrigkeit der Kastenstände zeigten, gab es eine erneute Anzeige gegen den Betreiber - die Ermittlungen laufen weiterhin. Trotz der immer wieder auftretenden Auffälligkeiten und Verstöße blieben die zuständigen Behörden jedoch meist tatenlos. Durch die Veröffentlichung von Aufnahmen aus versteckten Kameras, die zwischen Ende 2017 und Anfang 2018 entstanden, konnten mehrere Verstöße und Gesetzesbrüche im Schweinehochhaus filmisch dokumentiert werden. Tiere wurden getreten, geschlagen, misshandelt und Ferkel auf den Boden geschlagen, bis sie tot waren. Auch die hygienischen Bedingungen verstießen gegen die grundlegendsten Vorschriften. Nach der Sichtung der Aufnahmen leitete die zuständige Staatsanwaltschaft erneute Ermittlungen ein, die noch anhänglich sind. Im April 2018 verkündete die Betreiber-GmbH, dass das Schweinehochhaus bis zum September leergeräumt werden solle, um es umzubauen und zu renovieren. Einen Weiterbetrieb der Anlage ließen sie offen. "Seit Jahren wird nun immer wieder über das Schweinehochhaus diskutiert. Die Zustände sind hinlänglich bekannt aber es passiert nichts! Wir fordern, dass jetzt sofort gehandelt wird und bieten dabei unsere Hilfe an, die Anlage endgültig zu schließen", so Jan Peifer.



Der gesellschaftliche und öffentliche Druck auf den Betreiber des Schweinehochhauses und die öffentlichen Behörden wurden über die Jahre immer größer. Bei der letzten vom Deutschen Tierschutzbüro organisierten Demonstration gegen das Schweinehochhaus zeigten mehr als 650 Personen ihren Unmut und forderten die sofortige Schließung der Anlage. Eine Petition gegen die Zustände im Schweinehochhaus wurde von über 250.000 Menschen unterzeichnet und wird im September dem zuständigen Landwirtschaftsministerium in Sachsen-Anhalt überreicht. Erst Anfang September zeichnete das Deutsche Tierschutzbüro Michiel Taken außerdem als Deutschlands größten Tierquäler 2018 aus.



Bildmaterial der Aktion erhalten Sie gerne auf Anfrage.



Mehr Informationen zur Schweinehochhaus-Kampagne finden Sie unter: www.schweinehochhaus-schließen.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Jan Peifer (Tel.: 030-27004960), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 459 Wörter, 3546 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Deutsches Tierschutzbüro e.V.


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