Diese Webseite verwendet Cookies. Mehr Infos

Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD |

Intergeo 2018 - GeoRocket: Wie ein Geodatenspeicher bei der Vorhersage von Naturkatastrophen hilft

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Am Stand 12.0A.015 in Halle 12.0 veranschaulicht eine 3D-gedruckte Miniaturstadt verschiedene Anwendungen aus den Bereichen Digitale Stadt, Planung, Landwirtschaft, Umwelt und Innere Sicherheit.

Neue Geräte und immer ausgefeiltere Sensoren erzeugen tagtäglich Massen an Geodaten. Forscher des Fraunhofer IGD präsentieren mit der Software GeoRocket einen cloudbasierten Speicher, der es mit der steigenden Anzahl an Geodaten aufnimmt und damit zur Vorhersage von Naturkatastrophen beitragen kann.



Mit dem Fortschritt der Wissenschaft und der Technik werden in allen Bereichen immer genauere Daten gesammelt - auch solche, die Aussagen zu einem bestimmten Standort oder einem geographischen Gebiet treffen. Diese Geodaten werden in ihrer Masse immer größer, komplexer und dadurch unüberschaubar. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD bietet mit GeoRocket einen Geodatenspeicher an, der schnell und flexibel auf die gestiegenen Ansprüche reagiert.



Hochgenaue und vollständige Vermessungsdaten lassen sich nur dann gewinnbringend einsetzen, wenn sie überall unkompliziert zur Verfügung stehen. Dann leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Beispiel zur Gefahrenanalyse in von Erdrutschen bedrohten Gebieten. Neben menschlichen Faktoren können auch natürliche Landformen das Entstehen von Naturkatastrophen begünstigen. Dafür stehen Satellitenbilder, Bodenstudien und am Computer generierte 3D-Landschaftsmodelle zur Verfügung, um hydraulische Simulationen durchzuführen - so lassen sich die errechneten Wassermassen bei hohen erwarteten Niederschlägen und ihr Weg hangabwärts visualisieren. Der Speicherbedarf all dieser Informationen ist dabei immens - je feiner und naturgetreuer nämlich das Relief des Geländes abgebildet wird, desto realistischer gelingt selbstverständlich eine Vorhersage über den Weg des Erdrutschs. Um der Masse an Geodaten mit ihrem enormen Speicherbedarf zu begegnen, bedarf es einer geeigneten technischen Lösung.



Der Geodatenspeicher GeoRocket ist cloudbasiert, arbeitet damit sehr schnell und ist flexibel aufrufbar. Das kostenlose Open-Source-Programm bleibt selbst bei großen Datenmengen und parallel stattfindenden Anfragen reaktionsfreudig. Die Microservice-Architektur skaliert die benötigte Performance dynamisch auf wechselnde Faktoren wie zu übertragendes Datenvolumen oder die Anzahl an Nutzern und laufenden Prozessen. Auch die Echtzeitsuche nach Geodaten oder etwa Attributen, Layern und vergebenen Tags wird durch eine gezielte Datenausgabe entsprechend der Suchanfrage enorm schnell durchgeführt. Der Clou: Die Geodaten werden zwar in ihren ursprünglichen Formaten gespeichert, aber GeoRocket fügt die Dateien für die Dauer ihrer Verwendung automatisiert zusammen. Eine solche Konvertierung ist unerlässlich, da die Dateiformate der verschiedenen Geoinformationssysteme äußerst heterogen sind.



Neben der kostenlosen Version gibt es speziell für Unternehmen auch eine Pro-Version, die neben kostenfreiem Support auch mit weiteren Funktionen wie einer Administrationsoberfläche mit Kartendarstellung sowie Features zur Datensicherheit aufwartet. Ein nächster Entwicklungsschritt von GeoRocket soll die Ausgabe bereits aufgearbeiteter Datensätze als Big-Data-Analyse sein, um so Geologen, Landwirte oder kommunale Ämter noch besser bei der Arbeit zu unterstützen.



Das Fraunhofer IGD präsentiert GeoRocket auf der internationalen Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement INTERGEO vom 16. bis zum 18. Oktober 2018 in Frankfurt a.M. An dem Stand 12.0A.015 in Halle 12.0 veranschaulicht eine 3D-gedruckte Miniaturstadt verschiedene Anwendungen aus den Bereichen Digitale Stadt, Planungsunterstützung und Bürgerbeteiligung, Umweltmonitoring, Big Data in der Landwirtschaft sowie Innere Sicherheit.



Weiterführende Informationen:



- https://www.igd.fraunhofer.de/presse/jahresbericht-2017/datenspeicher-fuer-geoinformationssysteme

- https://georocket.io/


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Daniela Welling (Tel.: +49 6151 155-146), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 496 Wörter, 4487 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD lesen:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD | 26.03.2019

Hannover Messe 2019 - Fraunhofer IGD: Digital unterstützte Arbeitswelten


Auf der Hannover Messe 2019 präsentiert das Fraunhofer IGD seine IT-Lösungen für die digitalisierte Industrie. An zwei Messeständen demonstriert das führende Forschungsinstitut für Visual Computing intelligente Datenanalysen, interaktive Simulationslösungen und AR-Anwendungen für die Baubranche. Industrial Intelligence optimiert Betriebszustände Mit Data@Hand stellt das Fraunhofer-Instit...
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD | 20.03.2019

Hannover Messe 2019: Bauen 4.0 - digital, vernetzt und zertifiziert


BIMSWARM macht es sich seit April 2018 zur Aufgabe, die durchgängig digitale Projektbearbeitung bei Planung, Ausführung und Betrieb von Bauwerken zu unterstützen. Ziel ist die Entwicklung einer Plattform zur einfachen Vernetzung unterschiedlicher Anwendungen, Dienste und Inhalte auf Basis offener Standards. Wichtig dabei ist die einfache Auswahl und Kombination verschiedener Softwaretools für ...
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD | 19.03.2019

DMEA 2019 - Fraunhofer IGD: Intelligenter Stuhl fördert gesundes Sitzen


Möbel mit Sensoren, die auch ohne Berührung Bewegungen registrieren, können zur Gesundheitsüberwachung beitragen. Das Fraunhofer IGD präsentiert auf der Gesundheitsmesse DMEA einen intelligenten Stuhl mit kapazitiver Sensorik. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD stellt auf der Gesundheitsmesse DMEA in Berlin einen intelligenten Stuhl vor, der Sitzpositionen und Bewe...