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TÜV SÜD gibt Tipps zum Kauf von Weihnachtsbeleuchtung

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Auf Kennzeichnung achten


Soll es der leuchtende Weihnachtsmann oder lieber der Rentierschlitten sein? Die besonders Eifrigen beginnen bereits im November, die weihnachtliche Außenbeleuchtung an Haus oder Wohnung zu installieren. Worauf der Verbraucher beim Kauf von elektrischer...

München, 20.11.2018 (PresseBox) - Soll es der leuchtende Weihnachtsmann oder lieber der Rentierschlitten sein? Die besonders Eifrigen beginnen bereits im November, die weihnachtliche Außenbeleuchtung an Haus oder Wohnung zu installieren. Worauf der Verbraucher beim Kauf von elektrischer Weihnachtsbeleuchtung achten sollte, weiß Florian Hockel, Segmentleiter für Licht, Leuchten und Multimediageräte bei TÜV SÜD.

Bald schon werden Gärten und ganze Straßenzüge wieder in bunter Weihnachtsbeleuchtung erstrahlen. Neben der kreativen Gestaltung ist es wichtig, die Sicherheitsaspekte im Umgang mit elektrischem Strom zu beachten. Generell sollte Beleuchtung, die mit elektrischem Strom betrieben wird, im Fachhandel gekauft werden. „Hilfreich bei der Auswahl eines sicheren Produkts sind Prüfzeichen von unabhängigen Prüfhäusern wie TÜV SÜD“, sagt Florian Hockel. „So kann der Verbraucher sicher sein, dass die Lichterketten oder Figuren wirklich fachmännisch geprüft wurden.“ Auch bei Online-Bestellungen sollte man kontrollieren, ob das Produkt ein Prüfzeichen aufweist.

Energieverbrauch und Umwelt

Aus Energie- und Kostengründen ist es sinnvoll, sich Gedanken über den Energieverbrauch der Beleuchtung zu machen. Auf der Verpackung bzw. den beiliegenden Unterlagen sollten bereits die nötigen Angaben zur Gesamtleistungsaufnahme in Watt sowie die Stromaufnahme und den Stromverbrauch der gesamten Kette sowie der einzelnen Lichtquellen vorhanden sein. „Die Farbe des LED-Lichts – ob kaltweiß, warmweiß oder neutralweiß – spielt dabei keine große Rolle, da sämtliche Lichtfarben ähnlich effizient sind“, erklärt TÜV SÜD-Experte Hockel. „Damit bleibt es ganz dem eigenen Geschmack überlassen, welche Farbe die Beleuchtung hat.“

Mit Blick auf die Umwelt sollte auf batteriebetriebene Beleuchtungsprodukte möglichst verzichtet werden. Verbrauchte Batterien sind zusätzlicher Abfall, der fachgerecht entsorgt werden muss. Auch fernbedienbare Lichterketten sind nicht immer die beste Wahl. Funkprodukte müssen die Anforderungen der europäischen RED-Richtlinie erfüllen. Beim Einsatz nicht konformer Produkte kann es zu Störungen anderer Geräte kommen.

Vor Inbetriebnahme der Beleuchtung ist es sinnvoll, die Sicherheitshinweise zu lesen, mahnt Florian Hockel. Aufgrund der Brandgefahr solle ein Produkt nicht in der Verpackung eingeschaltet und getestet werden.

Anwendung außen oder innen

Generell macht es einen Unterschied, ob die weihnachtliche Beleuchtung in einem Gebäude oder im Freien angebracht wird. Innerhalb eines Gebäudes spielen Faktoren wie Feuchtigkeit, Erschütterung und Temperatur eine wesentlich geringere Rolle als bei der Installation im Freien. Der Fachhandel bietet passende Lichterketten für verschiedene Umgebungen an. Beim Kauf sollte man darauf achten, ob die Lichtquellen und Leuchtmittel für den Innen- oder Außenbereich gedacht sind. Das ist durch die entsprechenden Kennzeichnungen auf Verpackung und Typenschild ausgewiesen.

Für den Einsatz im Außenbereich sollte der IP-Grad mindestens mit 44 ausgewiesen sein. Der IP-Grad gibt Auskunft über die Beständigkeit und Dichtheit des Gehäuses bzgl. Staub (= erste Kennziffer) und Wasser (= zweite Kennziffer). Zudem sind bei der Auswahl auch die späteren Umgebungsbedingungen in die Überlegungen mit einzubeziehen – beispielsweise ob die Beleuchtung nur Kälte aushalten muss oder auch Regen oder Schnee ausgesetzt ist. Auch hier gilt: Sicherheitshinweise gründlich lesen!

Weitere Servicemeldungen von TÜV SÜD gibt es unter www.tuev-sued.de/pressemeldungen.


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