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Nachhaltige Reifen: Continental eröffnet Forschungslabor für Löwenzahnkautschuk

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Hannover/Anklam, 07.12.2018.

Continental hat sein „Taraxagum Lab Anklam“ genanntes Forschungs- und Versuchslabor in Anklam, Mecklenburg-Vorpommern, eröffnet und der Öffentlichkeit präsentiert. Nach dem Spatenstich im November 2017 ist das Gebäude auf dem 30.000 m² großen Areal nur ein Jahr später bezugsfertig und damit im Zeitplan errichtet worden. Künftig soll dort der Anbau und die Verarbeitung von Russischem Löwenzahn als alternative Rohstoffquelle zum Kautschukbaum in den Tropen erforscht werden. 

 

Nikolai Setzer, Vorstandsmitglied von Continental und Leiter der Division Reifen. Bild: Continental

 

 

Der Reifenhersteller plant, bei positiven Versuchsergebnissen den Rohstoff binnen zehn Jahren in der Serienproduktion einzusetzen, um einen wachsenden Teil seines Naturkautschukbedarfs aus der Löwenzahnpflanze zu gewinnen. Nikolai Setzer, Mitglied des Vorstands der Continental AG und Leiter der Division Reifen, sagte bei der Eröffnung: „Wir sind stolz darauf, heute dieses Leuchtturmprojekt zu eröffnen. Als erster Reifenhersteller weltweit investieren wir einen derart signifikanten Betrag in die Industrialisierung des Löwenzahnkautschuks. Wir sehen Russischen Löwenzahn als wichtige Alternative und Ergänzung zu konventionellem Naturkautschuk aus hevea brasiliensis, um den global steigenden Bedarf auf umweltverträgliche und verlässliche Weise zu decken.“

 

Die Investition in das neue Forschungs- und Versuchslabor sei außerdem ein nächster technologischer Meilenstein zur Umsetzung der Vision 2025, die Continental für sein Reifengeschäft entwickelt hat. „Im Zuge unserer Vision 2025 haben wir seit 2011 weit über zwei Milliarden Euro weltweit in Produktion, in Forschung und Entwicklung sowie in Arbeitsplätze und neue Produkte investiert. In die Reihe einzigartiger Projekte in Europa, Amerika und Asien reiht sich nun Anklam 2018 prominent ein“, unterstrich Setzer. Mittelfristig werden an dem neuen Standort rund 20 Mitarbeiter aus den Bereichen Agrarwissenschaften, Chemie, Produktions- und Verfahrenstechnik beschäftigt sein. Diese kümmern sich um den Anbau der Pflanzen sowie um die Entwicklung, den Aufbau und den Betrieb von Maschinen für Versuche zur Weiterverarbeitung von Russischem Löwenzahn. Das Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern förderte das zukunftsträchtige Vorhaben mit 11,6 Millionen Euro, um die hochqualifizierten Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. Auch für Landwirte in der Region bieten sich durch den neuen Wirtschaftsstandort Chancen für ihre Anbauflächen.

 

Continental hatte im August 2016 die Planungen für das Labor vorgestellt und im November 2017 mit dem Bau auf dem Grundstück Lilienthalring 1 in Anklam begonnen. Die Forschungen zum Ersatz von Kautschuk aus den Tropen durch Pflanzen, die in gemäßigten Breiten angebaut werden können, führt der Reifenhersteller seit 2011 in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut IME in Münster, dem Julius Kühn-Institut in Quedlinburg sowie dem Züchtungsexperten ESKUSA aus Parkstetten und weiteren Partnern in verschiedenen Forschungsprojekten mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft durch. Im Jahre 2014 wurde das erste Muster eines Premium-Winterreifens mit einem Laufstreifen aus reinem Löwenzahnkautschuk auf die Straße gebracht. Auf der IAA 2016 folgte dann der erste Lkw-Reifen mit einem Laufstreifen aus Taraxagum-Kautschuk. Quelle: Continental

 

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Peter Klischewsky (Tel.: +49 4102 2054-540), verantwortlich.


Keywords: Ortung, Navigation, Telematik, Datenübertragung, Tourenplanung

Pressemitteilungstext: 519 Wörter, 4347 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

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