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Trend aus den USA? Freelancer-Zahlungen in Kryptogeld

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Wer schon einmal Aufgaben an einen Freelancer verteilt hat, der fand diese Person wahrscheinlich über eine der vielen Plattformen, auf denen sie sich genauso wie die Arbeitgeber registrieren. In den USA wird mittlerweile der nächste Schritt auf der Digitalisierungsleiter erklommen: Freelancer erhalten ihre Zahlungen auf einigen Plattformen nicht mehr auf das Bank- oder Paypal-Konto, sondern per Bitcoin oder Ethereum direkt in die Wallet.



29% zeigen in Umfrage Interesse an Krypto-Gehalt


Freelancer bei der Arbeit. - Quelle: Coconut via Twitter Die Welt der Kryptowährungen ist schon einzigartig, wenn man sich die hohen Schwankungen in beide Richtungen vor Augen führt. Während der Marktführer Bitcoin vor einiger Zeit noch himmelhoch jauchzend über einen Coin-Wert von fast 20.000$ jubelte, befindet sich der Preis aktuell noch bei knapp über 3.700$. Ein solcher Einbruch in weniger als einem Jahr bei der absoluten Nummer 1 ist in der Wirtschaft eine Seltenheit. Umso interessanter scheint das Mysterium Digitalwährung für die Nutzer zu sein. Eine aktuelle Studie befragte in den Vereinigten Staaten Freelancer einer Plattform, ob sie sich vorstellen könnten, ihr Gehalt in Zukunft in Krypto- statt Fiatgeld zu erhalten. Die Ergebnisse fielen


durchaus überraschend aus, da man angesichts des Kursabsturzes der meisten Währungen davon hätte ausgehen können, dass sich eine gewisse Vorsicht gegenüber den Projekten einstellt.


Das Ergebnis zeigte vielmehr, dass insgesamt 29% der Befragten Interesse an Gehaltszahlungen in Kryptowährungen haben. 18% hoben hervor, dass sie Kryptowährungen bedingungslos Fiatgeld vorziehen würden, während 11% der Gesamtzahl zumindest teilweise gerne in Bitcoin und Co. bezahlt würden. Unter den 1.100 befragten US-amerikanischen Freelancern befanden sich zudem 4%, also umgerechnet 44 Personen, die angaben, bereits persönlich mit Kryptowährungs-Zahlungen in Kontakt gekommen zu sein. Insgesamt sind derzeit über 200.000 Nutzer auf der Plattform registriert, die mit 59.000 Anbietern in Kontakt stehen. Ab 2019 soll es schließlich möglich sein, Zahlungen hier auch in Kryptowährungen durchzuführen. 


Was sind die Herausforderungen?



 


 Zahlung per Fiatgeld oder Kryptowährung? - Quelle: Crypto News Online via Twitter 


Neben den großen Zukunftschancen bleiben stets Fragen offen, wenn die moderne Technologie genutzt wird. Tatsächlich fällt eine mögliche Bezahlung in Bitcoin, Ethereum und Co. mit den Kursen der jeweiligen Währungen. Die waren in den letzten Monaten nicht besonders attraktiv, weshalb ebenso der Traffic auf Freelance-Portalen litt, die bereits jetzt in Krypto zahlen, unter ihnen beispielsweise die britische Plattform Xbtfreelancer, die insbesondere im Dezember 2017 und Januar 2018 ihre meisten Besucher hatte. Der Kurs der jeweiligen Coins hängt von diversen Faktoren ab. Einer von ihnen ist, auf welcher Handelsplattform sie zu kaufen sind. Tron wurde zuletzt auf zwei Plattformen hinzugefügt. Neben den vielen bereits vorhandenen Plattformen sind nun auch Blockport und Scatter dabei und sollten abermals vorteilhaft für den TRX Preis sein.


Es bleibt jedoch ein Fakt, dass sich Gehaltszahlungen in Kryptowährungen noch immer als Risiko darstellen. Einerseits für den Freelancer, der bei einem plötzlichen Kursabfall auf viel Geld verzichten müsste, andererseits den Auftraggeber, der bei einem Anstieg auf einmal einen deutlich höheren Betrag zahlen müsste als gedacht. Da das System rund um die Lebenshaltungskosten nach wie vor auf Fiatwährungen aufbaut, werden diese ausschlaggebend dafür bleiben, wie auf dem Arbeitsmarkt gezahlt wird. Einzelne Ausnahmen sind für Interessierte attraktiv, doch die Zahl von 29% in Krypto-Zahlungen werden wohl allzu bald nicht erreicht werden.


 



Keywords: Kryptowährung, Finanzen, Freelancer

Pressemitteilungstext: 476 Wörter, 3950 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren


Kommentare:

1. Visionär und Beobachter, 01.02.2019, 10:06 Uhr
Das Thema zahlen in Kryptowährung hat wieder ungeahnte Brisanz bekommen... Wer die News verfolgt wird sicher gesehen haben, dass wenn Staaten nicht mit Banken handeln dürfen - aktuell Europa und Iran man einfach eine zwischengeschaltete Firma nehmen kann. Warum nicht einfach in Kryptowährung handeln, ersparrt die Mühen.

Mittlerweile hat sich ja sogar uber ans netz geschlossen... https://www.krypto-monitor.com/news/premiere-uber-kryptowaehrung/


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