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Hoffmann & Wirner |

Wie wirkt sich der Abgasskandal auf die Tuning-Branche aus?

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Schwere Zeiten nicht nur für Autofahrer, sondern auch für die Tuning-Branche.

Die Automobilbranche klagt über schwere Zeiten, denn der Diesel-Abgas-Skandal sorgt in vielen Bereichen der Autofahrer für Verunsicherung. Viele Lösungen stehen zur Diskussion, Fahrverbote in Städten für Dieselfahrzeuge, Tempolimits, die Prüfverfahren RDE und WLTP für Abgasnormen und das alles, damit in den Städten endlich erträgliche Luft-Schadstoffwerte für saubere Luft erreicht werden. Das ist zwar verständlich, doch diese Entwicklung sorgt für die Tuning Branche für einen großen Umbruch. Diese Fakten sind es, die den gesamten Markt in diesem Segment des Tuning belasten und so berichtet auch das Portal Motortuning-Forum.de über diese Thematik.



Chiptuning und Motortuning ist weniger gefragt



Durch diesen Zustand der Verunsicherung, einer immer neu angefachten inhaltlichen Diskussion, kommt es zu Unmut. Welche Werte sind nun wirklich die richtigen Grenzwerte und diese Unsicherheit stellt die Tuner auf eine Harte Probe. Die komplette Branche beim Motortuning und beim Chiptuning befindet sich in einer Art Bestandskrise. Kleine wie auch große Firmen der Branche stellen fest, dass die Nachfrage nach Tuning Leistungen in der Summe rückläufig sind. Die neuen Prüfverfahren RDE und WLTP machen den Anbietern der Branche schwer zu schaffen. Einige Stimmen aus den Chefetagen dieser Unternehmen sprechen gar von einem abdriften in die Illegalität des Tuning und dies führt zu einem Zustand wie vor rund 30 Jahren. Diese Stimmen hören sich wie Schwarzmalerei an, kennzeichnen aber überspitzt die tatsächliche Situation beim Motortuning. Die Umsätze der Tuner gehen zurück, solange der Gesetzgeber keine klaren Reglungen zum Prüfverfahren trifft. Gerade das neue Prüfverfahren zur entsprechenden Verbrauchs- und Abgasmessung zeigt negative Wirkung auf die gesamte Automobil-Branche. Die bekannten großen Hersteller haben deutliche Probleme mit der Umsetzung von NEFZ (Neuen Europäischen Fahrzyklus)-Prüfverfahren auf den Standard von WLTP (Worldwide Harmo­nized Light Vehicles Test Procedure).



Ein Appell an die zuständigen Behörden



Die Branche spricht in einer Art Appell an das Kraftfahrt-Bundesamt, von einem Aufklärungsbedarf, der seit Einführung des neuen Messverfahren seit dem 01.September 2018 entstanden ist. So berichtet auch das Portal Motortuning-Forum.de, dass der Messzyklus des WLTP Standard realistische und dementsprechend höhere Werte beim Verbrauch von Kraftstoff bei allen Autos erzeugt. Dazu gibt es ergänzend dazu das RDE Verfahren, bei dem die realen Werte über die Messung der Abgaswerte im Straßenverkehr gefordert sind. Diese Real Driving Emissions (RDE) gelten aber als Test, nur für neue Fahrzeugmodelle und zukünftige Fahrzeuge die auf den Markt kommen sollen. Bislang ist nur die Rede davon, dass eine Pflicht für Neufahrzeuge ab September 2019 gefragt ist. Außerdem hat der Gesetzgeber gleichzeitig neue Grenzwerte für die Abgas-Leistung der vorhandenen Fahrzeuge festgelegt. Viele Fahrzeuge die bis jetzt noch als sauber bei den Abgaswerten galten, benötigen deshalb Partikel-Filter. Diese strengen Abgaswerte sind Pflicht bei Diesel- und Benzinmotoren. So ist eine Situation am Fahrzeugmarkt entstanden, die eine Verfügbarkeit einiger Modellvarianten der Hersteller ausschließt. Dazu bedeutet diese Regelung auch einen erheblichen Aufwand bei den Zertifizierungen durch die Zulassungsbehörden.



Probleme für die Tuning-Firmen



Die Umstellung der Abgastest-Verfahren auf WLTP in Verbindung mit RDE, ist sehr zeitaufwändig und die damit verbunden Problemliste wird aber noch länger. Diese Gutachten verschlingen viel Geld und entsprechende Gutachten des TÜV kosten auf einmal das dreifache, des ursprünglichen Preises für ein NEFZ Gutachten. So kommt es zu Kosten die sich um die 20.000 bis 24.000 Euro einpendeln. Fachleute der Branche reden offen über diese Kostenexplosion. So berichtet auch das Portal Motortuning-Forum.de, von dieser Kostensteigerung, die beim juristischen genehmigen eines Tuning-Fahrzeuges entstehen. Die Besonderheit und die Quelle für die extremen Kosten, finden sich bei der RDE Prüfung, die in Form einer realen Fahrt vorgenommen wird. Hier im speziellen sind die Kosten mit dem Aufwand der mobilen Messung begründet. Die portablen Prüfgeräte für die Emissionsmessung müssen im Fahrzeug mitgeführt werden und das macht die RDE Prüfung so teuer. Das sind aber nur einige Faktoren, die in der aktuellen Diskussion die Problematik darstellen.



Lösungen für die Tuning-Branche werden noch gesucht



Bis jetzt fehlt es an einer speziellen Rechtsgrundlage für das Chiptuning und die Abnahme-Regeln beim WLTP- und RDE-Test. Tuning am Motor und bei der Elektronik wird hier bei diesen Abgastests genauso behandelt, als wenn große Automobilkonzerne ihre neuen Modelle zertifizieren lassen. Die zuständigen Gremien beraten zur Zeit noch und auch beim Kraftfahrt-Bundesamt gibt es noch keine klare Meinung. So lange wie es keine rechtliche Grundlage für Motoren gibt, deren Leistung über das Tuning gesteigert wurden, werden diese Arbeiten beim juristischen Genehmigen und Zertifizieren wie Neuentwicklungen von Fahrzeugen und Motoren behandelt. Dieser Genehmigungsprozess stellt sich wie eine Quälerei mit immensen Mehrkosten und erhöhtem Zeitaufwand dar. Die Automobilindustrie kann diese Kosten an die Kunden der Neufahrzeuge weiterreichen und die Tuner Branche muss diese Kosten zum Teil selbst tragen. Das sind einige Fakten die dazu führen, dass Kunden in Zukunft beim steigern der Motorleistung über das Tuning, stärker zur Kasse gebeten werden. Nach erträglichen Lösungen wird noch gesucht und es ist aber noch kein klares Votum in Sicht.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Sven Hoffmann (Tel.: 09865 63956), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 827 Wörter, 6132 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren


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