Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News

VATM-Statement zum Gemeinschaftsunternehmen von EWE und Telekom und dessen Anmeldung beim Bundeskartellamt

Von Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V. (VATM)

Statement von Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM e. V., zur Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Glasfaser NordWest von EWE und Deutsche Telekom sowie dessen Anmeldung beim Bundeskartellamt: „Der VATM begrüßt sehr, dass EWE – deren TK-Tochterunternehmen...

Köln, 21.03.2019 (PresseBox) - Statement von Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM e. V., zur Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Glasfaser NordWest von EWE und Deutsche Telekom sowie dessen Anmeldung beim Bundeskartellamt:

„Der VATM begrüßt sehr, dass EWE – deren TK-Tochterunternehmen EWE TEL eines der größten VATM-Mitgliedsunternehmen und Präsidiumsmitglied ist – mit der Deutschen Telekom den Vertrag über die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Glasfaser NordWest unterzeichnet hat. Das Gemeinschaftsunternehmen wurde heute beim Bundeskartellamt angemeldet. Bis zu 1,5 Million Haushalte sollen mit schnellem Fiber to the Home-Anschlüssen (FTTH) versorgt werden.  

Das Bundeskartellamt (BKartA) hat jetzt zu prüfen, wie dieses Joint Venture kartellrechtlich zu bewerten ist. Bereits 2010 hatte sich das BKartA grundsätzlich positiv zu Kooperationen im Telekommunikationsmarkt geäußert, aber auf die wettbewerbsrechtlichen Implikationen hingewiesen. Insbesondere hat es die Bedeutung des diskriminierungsfreien Netzzugangs (Open Access)  herausgestellt. Unabhängig von der kartellrechtlichen Sichtweise werden die Vorgaben der  Europäischen Kommission für Kooperationen und Co-Invest zu berücksichtigen sein. Hier hat die Kommission kürzlich in Hinblick auf Regulierungsfragen sehr klare Open-Access-Vorgaben gemacht. Für deren Einhaltung bleibt nach europäischem Recht die nationale Regulierungsbehörde, also die Bundesnetzagentur, verantwortlich. Somit bleiben Kartellrecht und Regulierung weiterhin der Garant für funktionierenden Wettbewerb.

Das richtige Geschäftsmodell und der Wettbewerb sind die Treiber für den Ausbau der FTTB/H-Anschlussnetze in Deutschland. Vor allem aber das Bekenntnis zu Open Access ist dabei wichtig und richtig. Der Wettbewerb um die besten und innovativsten Dienste für Bürger und Wirtschaft bleiben so gesichert und die besten Netze können gebaut werden.

Schon heute existieren zahlreiche Kooperationen zum Beispiel der Unternehmen 1&1 und Vodafone, unter anderem mit der Deutschen Glasfaser, NetCologne, M-net, wilhelm.tel und vielen anderen regionalen Unternehmen in ganz Deutschland. So haben sich bereits weitgehend marktübliche Vertragskonditionen und Preisstrukturen entwickelt. Dies dürfte es auch der Telekom zukünftig massiv erleichtern, sich selbst marktüblich und fair im Markt zu bewegen.“  

21. Mrz 2019

Bewerten Sie diesen Artikel

Noch nicht bewertet

Teilen Sie diesen Artikel

Keywords

Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 292 Wörter, 2430 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Über Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V. (VATM)


Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*

Weitere Pressemeldungen von Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V. (VATM)


Deutsche Wirtschaft nicht durch Remonopolisierung schwächen

Forcierter Regulierungsabbau erschwert zunehmend Wettbewerb und Glasfaserausbau

20.08.2020
20.08.2020: Bonn/ Köln, 20.08.2020 (PresseBox) - Der Abbau der Regulierung zugunsten der Deutschen Telekom schreitet immer weiter voran. Gestern hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) ihre Analyse zu Markt 3b (Bitstrom) zur Konsultation gestellt. Nachdem die Telekom bereits in 20 Städten aus der Regulierung entlassen wurde, beabsichtigt die BNetzA nun, die Deregulierung um 125 auf 145 Städte mit 13,7 Millionen Breitbandanschlüssen auszuweiten. Der Marktanteil der Telekom liege dort unter 40 Prozent und sie biete ein entsprechendes Vorprodukt (Layer 2) an. Laut der Beratungsgesellschaft seim & partner bede... | Weiterlesen

Das VATM-Jahrbuch 2019: Digitales Deutschland: Weichenstellung jetzt

Treibt oder hemmt Europa die Gigabit-Gesellschaft? / Wie wird Megabit zu Gigabit für Geschäftskunden, Kommunen und den einzelnen Bürger? / Wohin führen künstliche Intelligenz und Co.?

11.04.2019
11.04.2019: Köln, 11.04.2019 (PresseBox) - Mit Gastbeiträgen aus dem Europäischen Parlament, den Bundesministerien für Wirtschaft (BMWi) sowie Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Analysen der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes, Einschätzungen des neuen Bundesdatenschutzbeauftragten und u. a. einem spannenden Einblick in die Welt der künstlichen Intelligenz aus dem Institut für Künstliche Intelligenz der TU Dresden.In sechs Jahren soll Deutschland – möglichst flächendeckend – über eine gigabitstarke Infrastruktur verfügen. Es ist ein digitaler Gipfel, den Unternehmen, Kommu... | Weiterlesen

Investoren fordern Bundesregierung zum Handeln auf

Digital Infrastructure Investment Summit in Frankfurt a. M. ist großer Erfolg

29.03.2019
29.03.2019: Frankfurt a. M., 29.03.2019 (PresseBox) - Aus Sicht des VATM ist der von kapena organisierte Digital Infrastructure Investment (Di²) Summit ein großer Erfolg und entwickelt sich zu einem exzellenten Inkubator für neue Ideen, Geschäftsmodelle und natürlich Finanzierungsmöglichkeiten für neue digitale Infrastrukturen in Deutschland. Glasfaserausbau und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen bleiben ein Kernthema für die Teilnehmer.Auch auf dem vom VATM ausgerichteten „Investor Round Table“ unter Teilnahme vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und ate... | Weiterlesen