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Kostenfaktor Durchlaufzeiten


Von Autorola GmbH

Service-Level automatisiert monitoren und Überschreitungen managen

Die Lieferengpässe bei Halbleitern führen weiterhin zu einem Rückgang der Neuzulassungen in Deutschland. Neu- und Gebrauchtwagen sind rar. Für Händler, Leasing- und Auto-Abo-Anbieter wird es zunehmend schwer, ihren Kunden gegenüber die Qualitätsversprechen...
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Hamburg, 19.01.2022 (PresseBox) - Die Lieferengpässe bei Halbleitern führen weiterhin zu einem Rückgang der Neuzulassungen in Deutschland. Neu- und Gebrauchtwagen sind rar. Für Händler, Leasing- und Auto-Abo-Anbieter wird es zunehmend schwer, ihren Kunden gegenüber die Qualitätsversprechen zu halten. Umso wichtiger ist es nun, Durchlaufzeiten bei den vorhandenen Fahrzeugen zu reduzieren und diese Prozesse so standardisiert und automatisiert wie möglich abzubilden.

Der Fahrzeugmarkt ist angespannt. Lieferzeiten sind lang und zum Teil unberechenbar. Sind die entsprechenden Fahrzeuge dann verfügbar, entscheiden reibungslose Abläufe über ein effizientes Geschäft. Durchschnittlich 28 Euro kostet ein Standtag pro Fahrzeug[1]. Je länger die Durchlaufzeiten also dauern, desto geringer ist auch der Profit. Doch wie lassen sich physische Prozesse rund um ein Fahrzeug so steuern, dass möglichst keine Zeit verschwendet wird? „Indem man sie systemisch koordiniert und automatisiert“, sagt Carsten Kaufmann von Autorola Solutions. „Auf dem Weg von der Neufahrzeugauslieferung bis zur Gebrauchtwagenvermarktung gibt es viele Stationen im gesamten Fahrzeuglebenszyklus, an denen unnötige Standzeiten entstehen können. Durch die Digitalisierung bestehender Prozesse verschafft man sich einen Überblick über die gesamte Fahrzeugabwicklung und optimiert die Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Mit den Möglichkeiten des Autorola Fleet Monitors können individuelle Service-Level überwacht und bei Zeitverzug kann proaktiv automatisch reagiert werden.“

In der Praxis funktioniert das so: Wird das Fahrzeug vom Hersteller an den Händler oder Leasinganbieter bei einem Logistikcompound ausgeliefert, steht vor Übergabe an den Kunden die Erstauslieferungsinspektion (PDI) an. Zwischen den verschiedenen Partnern und Dienstleistern wurde dafür beispielsweise eine Zeitspanne von drei Tagen festgelegt. Mit der Anbindung aller an den Fleet Monitor wird bei Überschreiten dieses Service-Levels ein Alarm ausgelöst. So wird der zuständige Partner daran erinnert, die PDI wie vereinbart durchzuführen, Spediteur und Händler können sich auf die Zeitverzögerung im weiteren Prozess einstellen oder ggf. nachhaken. Das Gleiche gilt für alle weiteren Schritte innerhalb des Prozesses, bei denen es zu teuren Verzögerungen kommen kann. Der Fleet Monitor kennt jeden kundenindividuellen Standardprozess und die dazugehörigen Serviceschritte mit den entsprechenden Timings. Er warnt dann, wenn die Service-Level überschritten werden. So lassen sich alle physischen Prozesse effizient und kostengünstig durch eine digitale Schnittstelle organisieren.

„Wir nennen das Management by Exception. Der Fokus liegt dabei auf Prozessausnahmen, bei denen eingegriffen werden muss. Alles andere läuft vollkommen automatisch. Dadurch sind ein besserer Ressourceneinsatz und Kosteneinsparung möglich“, erklärt Kaufmann. Gleichzeitig wird durch die Anbindung aller Prozessbeteiligten an den Fleet Monitor die Einhaltung des Service Level Agreements (SLA) deutlich vereinfacht, da auch die entsprechenden Dienstleister rechtzeitig alarmiert werden.

In Zeiten, in denen Neuwagen knapp und Gebrauchtwagen umso begehrter sind, gilt es, keine Zeit am Auslieferungsprozess des Fahrzeugs zu verlieren. Der Autorola Fleet Monitor ermöglicht durch sein automatisiertes Monitoring bei Service-Level-Überschreitungen das Managen dieser Überschreitungen und reduziert so Durchlaufzeiten und Kosten.

[1] Quelle: DAT



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