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Energiekosten in Deutschland steigen erneut - Gaspreise besonders betroffen


Von PortalDerWirtschaft.de UG (haftungsbeschränkt)

Erste Bilanz von 2022

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Laut Angaben des Statistischen Bundesamts sind die Energiekosten in Deutschland im zweiten Halbjahr 2022 erneut stark angestiegen. Die Preise für Erdgas sind im Durchschnitt um 16,2 Prozent auf 9,34 Cent pro Kilowattstunde gestiegen, während die Strompreise weniger deutlich um 4,4 Prozent auf 34,96 Cent pro Kilowattstunde angestiegen sind. Für Nicht-Haushaltskunden wie Unternehmen und Behörden stiegen die Gaskosten sogar um 25,3 Prozent und der Strompreis stieg um 4,4 Prozent. Die Preise stiegen jedoch für Kunden mit einem niedrigen Verbrauch weniger stark als für Großkunden. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022, in dem die Kosten gegenüber dem zweiten Halbjahr 2021 noch stärker gestiegen waren, gab es Entlastungen wie die Reduzierung des Umsatzsteuersatzes, die Dezember-Hilfe für Erdgaskunden und den Wegfall der EEG-Umlage.

 Trotz des wieder fallenden Großhandelspreises für Strom und Gas wird erwartet, dass die durchschnittlichen Endverbraucherpreise in der ersten Hälfte des Jahres 2023 weiterhin hoch bleiben werden. Besonders beim Gas könnten sie sogar noch weiter steigen. Laut dem Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien, schlagen sich Preisveränderungen im Großhandel nur mit Verzögerung in den Preisen für die Privathaushalte nieder, da Verträge üblicherweise längere Laufzeiten haben.

 

Die hohen Energiepreise belasten auch die deutsche Industrie, da die Strom- und Gaspreise für Großverbraucher unter den Unternehmen seit dem zweiten Halbjahr 2019 um rund 50 Prozent gestiegen sind. Dullien betont, dass dies die internationale Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt, insbesondere im Vergleich zu Konkurrenten in Ländern mit günstigerer Energie.



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Hinweis Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Timo Radtke (Tel.: +49 (0) 2635 / 9224-21), verantwortlich.

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