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Warum sind E-Autos auf Schiffen problematisch?


Von PortalDerWirtschaft.de UG (haftungsbeschränkt)

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Obwohl E-Autos als wichtige Strategie gelten, um den Individualverkehr klimafreundlicher zu gestalten, stellen Sie beim Transport ein Sicherheitsrisiko dar. Das brennende Schiff im Wattenmeer hat dies noch einmal ins Gedächtnis gerufen. Aber warum sind diese Fahrzeuge so problematisch?

 

E-Autos müssen anders gelöscht werden

 

Die Lithium-Ionen-Akkus der E-Autos können auch brennen, wenn kein Sauerstoff in der Atmosphäre ist. Damit versagen die standardmäßig genutzten Lösch-Funktionen auf den Transportschiffen. Bricht an Bord eines Frachters ein Feuer aus, wird der betroffene Lagerraum mit CO2 geflutet. Jedes andere Feuer erlischt nun in kurzer Zeit. Weiß die Crew nicht, dass sich ein E-Auto im entsprechenden Lagerraum befindet, vergeht nun wertvolle Zeit. Denn das Fahrzeug brennt weiter, während die Crew glaubt, alles Notwendige getan zu haben.

 

Deklarationspflichten für E-Autos

 

Aus diesem Grund werden nun erneut schärfere Transportvorschriften für E-Autos geplant. Die Mannschaft an Bord der Frachtschiffe soll immer genau wissen, in welchem Raum wie viele Lithium-Akkus lagern. Nur so können die Leute rechtzeitig richtig reagieren, wenn ein Brand ausbricht. Auch eine Höchstgrenze für E-Autos könnte die Gefahr für die Frachter verringern. Im aktuellen Fall waren 25 E-Autos angemeldet. Wie sich jedoch herausstellte befinden sich fast 500 Stromer an Bord.

 

Waren die E-Autos Schuld am Brand?

 

Das ist bisher noch nicht geklärt. Solange das Schiff brennt, können die Sachverständigen nicht prüfen, wo und warum der Brand ausgebrochen ist. Es ist durchaus möglich, dass einer der Akkus beschädigt war und dadurch in Brand geraten ist. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Brand an einer anderen Stelle ausbrach und dann auf einen Akku übergriff, sodass die CO2-Löschanlage nicht mehr funktionierte.

 

Droht durch die E-Autos nun eine Umweltkatastrophe?

 

Die Katastrophe droht vor allem, weil das Schiff mit Schweröl beladen ist, welches aufgrund des Brandes austreten könnte. Sollten die E-Autos im Wattenmeer versenkt werden, ist das für die Umwelt dort nicht besser und nicht schlechter als das Versenken der anderen Fahrzeuge an Bord.

 

Warum dann jetzt die neuen Richtlinien?

 

E-Autos stellen vor allem dann eine Gefahr dar, wenn die Besatzung der Frachtschiffe nichts von ihnen weiß. Mit den neuen Richtlinien müssten E-Autos und zusätzlich auch alle anderen Akku-Geräte als solche gekennzeichnet werden. Bei den Löschmaßnahmen können auf diese Weise sofort die geeigneten Maßnahmen starten, sodass das Feuer sich nicht so weit ausbreiten kann, wie im aktuellen Fall. Auch geeignetere Fahrtrouten außerhalb des Wattenmeeres würden helfen, im Brandfall passendere Löschmaßnahmen vornehmen zu können.

 

Fazit

 

Solange wir motorisierten Individualverkehr wollen, sind E-Autos die beste Alternative. Dies gilt auch noch, wenn man die zusätzlichen Risiken beim Transport miteinbezieht.

 



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