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MarkMonitor warnt: Finanzielle Schäden bei Phishing trägt jetzt die Bank

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München, 10. Juli 2008 - Phishing wird jetzt für Banken noch bedrohlicher: Bislang beschränkten sich die durch Phishing-Angriffe entstandene Schäden „lediglich“ auf den möglichen massiven Vertrauensverlust der Kunden in die Institution Bank. Fatal für Unternehmen, deren größter Wert genau dieses Kundenvertrauen ist.

Ab jetzt sollen die Banken einem Urteil des Amtsgerichts Wiesloch (Az4C57/08) zu Folge jedoch auch noch die durch Phishing entstandenen finanziellen Schäden der Kunden tragen – diese liegen laut BKA-Präsident Jörg Ziercke pro Vorfall bei 4.000 bis 4.500 Euro. Im Jahr 2007 belief sich der Verlust durch Phishing auf über 18 Millionen Euro – ohne die Dunkelziffer zu berücksichtigen.
Obwohl bislang noch nicht rechtskräftig, könnte das Wieslocher Urteil zum Präzedenzfall werden.

"Diese Entscheidung hat für Banken schwerwiegende finanzielle Folgen. Mehr denn je brauchen Banken von nun an leistungsstarke, präventive Anti-Phishing-Lösungen. Doch nicht allein die Banken sind die Leidtragenden beim Phishing. Unsere aktuelle Studie zur Internetkriminalität, der sogenannte "Brandjacking Index Spring 2008", zeigt, dass Phisher sich zunehmend auch gegen Payment Services richten. Das Vertrauen der Kunden stellt den höchsten Wert bei Banken dar – dieses Vertrauen zu schützen sollte deshalb für Banken das höchste Ziel sein", erklärt Dieter Wichmann, Sales Manager MarkMonitor. Das auf Lösungen für den Online-Markenschutz spezialisierte Unternehmen ist Mitglied in der Anti-Phishing Working Group.

Doch noch eine weitere Entwicklung könnte bald ein nie gekanntes Ausmaß von Phishing und Cybersquatting nach sich ziehen:

Kürzlich gab die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) bekannt, dass die sogenannten Top Level Domains künftig frei wählbar sein sollen. Das heißt, es werden nicht nur bekannte Endungen wie .de, .org oder ähnliches erlaubt sein, sondern beispielsweise auch .deutschebank oder .muenchen. Die Vielzahl der neu entstehenden Domains bietet ein riesiges Spielfeld für Cybersquatter und Phisher für Betrügereien.

Über MarkMonitor

MarkMonitor ist weltweit führend im Bereich Markenschutz für Unternehmen und bietet umfassende Lösungen und Services zum Schutz von Marken, Ruf und Einkommen vor Risiken im Internet. Mit End-to-End-Lösungen, die die wachsende Bedrohung durch Betrug im Internet, Markenmissbrauch und unautorisierten Vertrieb adressieren, ermöglicht MarkMonitor Unternehmen und ihren Kunden die sichere Nutzung des Internets. Der Zugriff des Unternehmens auf exklusive Daten sowie seine Echtzeit-Anwendungen zur Vorbeugung, Entdeckung und Reaktion bieten umfassenden Schutz vor den vielfältigen und sich ständig verändernden Risiken, denen Marken heute im Internet ausgesetzt sind. Weitere Informationen finden Sie auf www.markmonitor.com.

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Michaela Strasser, verantwortlich.

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