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Von Altem und Neuem lernen: RWTH Redevelopment Exkursion nimmt ehemalige Industriegelände und -gebäude unter die Lupe

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Rauchende Schlote und riesige Industriegelände sind das, was man mit dem Ruhrgebiet und den angrenzenden Großstädten in Verbindung bringt. Heute, nach zahlreichen Schließungen von Produktionsstätten und Bergwerken, beginnt man viele Bereiche zu wirtschaftlich wichtigen sowie kulturell gehaltvollen Gebäuden und Gelände umgewandelt. Die Standorte müssen Zukunftspotenziale eröffnen und den ökologischen Gedanken mit einbinden. So entstanden und entstehen wohl die ausdruckstärksten und ideenreichsten neugenutzten Areale ehemaliger Industrie.

Die Bestandsentwicklung dieser Stadtbezirke und Gebäude ist im Hinblick auf die Flächennutzungsverordnung und in Zeiten der Wirtschaftskrise immer wichtiger. Altlasten und historische Baussubstanzen sind eine weitere Herausforderung für Projektentwickler, Planer und Architekten. Zu diesem Thema veranstaltet die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen jährlich eine Redevelopment Exkursion, die am 25. April 2009 stattfand. Alle Interessierte sind eingeladen, eindrucksvolle Nutzungskonzepte der Bestandsentwicklung zu erleben und erforschen.

Die Exkursionsteilnehmer starteten mit dem Besuch der Zeche Ewald / Herten. Eindrucksvoll entsteht hier ein Zukunftsstandort auf dem über 50 Hektar großen Gelände mit denkmalgeschützten Bestandsgebäuden. Vorgesehen sind ein Wasserstoff-Kompetenzzentrum sowie die Firmenansiedlung rund um die Bereiche HighTech, Logistik, Kultur und Freizeit.

Die nächste Station führte zum Schalker Verein in Gelsenkirchen. Auf ganzen 100 Hektar wird dort neuen Unternehmen Platz geboten. Verbunden werden sie durch eine Dienstleistungsachse sowie zahlreichen Fuß- und Radwegen entlang neuer Grünflächen. Eine ganz andere Perspektive bot hingegen die Besichtigung des Bennigsenplatz 1 in Düsseldorf. In einem Vortrag erläuterte Herr Joachim Faust, HPP, den Planungsprozess der Maßnahme. In zentraler Lage wird an dieser Stelle ein Büro- und Verwaltungsgebäude revitalisiert und aufgestockt.

Die letzte Station brachte die Gruppe dann wirklich zu den bekannten Schloten des ehemaligen Steinkohlekraftwerks in Düsseldorf-Reisholz. Diese rauchen bereits seit 1965 nicht mehr. Aufgabenstellung ist, die Flächen für den Zeitraum ohne betriebliche Verwendung einer geeigneten wirtschaftlichen Zwischennutzung zuzuführen.

Die RWTH Redevelopment Exkursion im Rahmen des RWTH Master-Studienprogramms „Redevelopment / Design und Management“ veranstaltet und bringt alle Studierenden, Ehemaligen sowie Interessierten und Entscheider auf dem Gebiet zusammen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christine Cox, verantwortlich.

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