info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Security for Business |

Jede zweite Firma unzureichend vor Internetrisiken geschützt

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 3)


Index Internetsicherheit der Security for Business GmbH zeigte 2003 eine ungünstige Entwicklung


Der Sicherheitszertifizierer S4B schätzt die weltweiten Kosten der Internetprobleme auf einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag

Die Internetsicherheit hat den Unternehmen 2003 erhebliche Sorgen bereitet. Rund zwei Drittel der Firmen geben in einer Erhebung des Sicherheitszertifizierers Security for Business (S4B) an, dass sie sich mehr als zuvor mit diesem Thema beschäftigt haben. Allerdings scheint die gestiegene Sensibilisierung für die Internetrisiken noch weitgehend ohne Konsequenzen geblieben zu sein, denn nach eigener Ein-schätzung verzeichnen aktuell nur 53 Prozent der über 800 befragten Unternehmen günstige Sicherheitsbedingungen in ihrer IT- und Kommunikationstechnik.

Diese Problematik spiegelt sich auch in dem vierteljährlichen Index Internet-Sicherheit der S4B wider. Er stagniert zwar trotz einer weiteren Zunahme der Problemfälle und Risiken in der elektronischen Kommunikation mit Geschäftspartnern im vierten Quartal auf einem Wert von 5,9 in der Bewertungsskala mit einer maximalen Risikobeurteilung von 10. Gegenüber dem ersten Quartal 2003 bedeutet dies eine Steigerung um 0,4 Punkte. „Es reicht nicht zu der Erkenntnis zu gelangen, dass mit dem Internet neben vielfältigen Vorteilen auch neue Gefahren entstanden sind“, urteilt S4B-Geschäftsführer Erich Zimmermann. „Da jährlich weltweit weit über 500 Millionen kritische Ereignisse wie Virenattacken oder missbräuchliche Zugriffe registriert werden, dürfen die Risiken nicht mehr verniedlicht werden.“ Zimmermann verweist auf die erheblichen wirtschaftlichen Konsequenzen. „Wenn jeder einzelne Problemfall durchschnittlich nur 100 Euro Kosten für seine Beseitigung und die Produktivitätsausfälle verursacht, summiert sich der Gesamtschaden bereits auf mindestens 50 Milliarden Euro.“ Vermutlich sei jedoch von deutlich höheren Kosten auszugehen.

Ergebnisse Index Internetsicherheit:
03/2003 06/2003 09/2003 12/2003
Virenrisiken 6,44 6,47 7,17 7,03
Mitarbeiterrisiken 6,07 6,29 6,21 6,18
Bedrohung durch Wirtschaftsspionage 5,02 5,43 5,47 5,42
Risiken über Partnerkommunikation 4,89 4,95 4,65 4,72
Entwicklung der Problemfälle 5,36 5,41 6,36 6,42
Index 5,54 5,71 5,95 5,92
(Bewertung: 1 = sehr niedrig, 10 = sehr hoch; 817 Unternehmen;
Quelle: Security for Business (S4B)


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, mund, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 240 Wörter, 2168 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Security for Business lesen:

Security for Business | 28.01.2004

Mittelstand noch zu wenig über Basel II informiert

(Speyer, 28.01.2004) Für die meisten Mittelstandsunternehmen sind die zukünftig geltenden Kreditbedingungen nach Basel II noch weitgehend nebulös. Während jeder vierte Betrieb nach eigener Einschätzung über detaillierte und weitere 29 Prozent z...
Security for Business | 19.12.2003

Firmen schickten 2003 deutlich mehr Daten über das Internet

(Speyer, 19.12.2003) Das Internet wird als Kommunikationsmedium für die Unternehmen immer wichtiger. Vier von fünf Firmen haben 2003 darüber mehr Daten verschickt als ein Jahr zuvor. Durchschnittlich stieg das Übertragungsvolumen über das Intern...
Security for Business | 16.09.2003

Deutlich mehr Sicherheitsprobleme in den Firmen

(Speyer, 16.09.2003) Die Angst der Unternehmen vor Sicherheitsproblemen steigt seit Anfang des Jahres kontinuierlich. Zu diesem Ergebnis kommt der vierteljährliche Index Internet-Sicherheit der Security for Business (S4B) GmbH. Er ist zweimal in Fol...