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Flutkatastrophe in Pakistan

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Save the Children richtet Schutz- und Spielzelte für Kinder ein - Bildung in Katastrophengebieten ist lebensrettende Maßnahme


Save the Children richtet Schutz- und Spielzelte für Kinder ein - Bildung in Katastrophengebieten ist lebensrettende Maßnahme Berlin, 26. August 2010: Mehr als acht Millionen Kinder im Katastrophengebiet sind auch vier Wochen nach dem Beginn der Flutwelle dringend auf Hilfe angewiesen. ...

Berlin, 26. August 2010: Mehr als acht Millionen Kinder im Katastrophengebiet sind auch vier Wochen nach dem Beginn der Flutwelle dringend auf Hilfe angewiesen. Jedes vierte Kind, das unter der Flutkatastrophe leidet, ist jünger als fünf Jahre!

Die Kinder brauchen nicht nur Trinkwasser, Nahrung und Medikamente. Viele von ihnen haben ihr Zuhause verloren und sind traumatisiert. Save the Children hat deshalb Schutz- und Spielzelte in den am schlimmsten betroffenen Regionen im Swat, in DG Khan, Rajanpur und Muzafargarh eingerichtet. "In diesen Schutzzelten kümmern sich unsere Mitarbeiter um die Kinder. Mädchen und Jungen können dort in einem geschützten Raum spielen, lernen und ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten", sagt Kathrin Wieland, deutsche Geschäftsführerin von Save the Children. Die Organisation plant, mehr als 90 dieser Schutzzelte im Katastrophengebiet einzurichten.

"Die Kinder erleben gerade eine akute Krise, die ihren Alltag und ihr Leben noch lange bestimmen wird. Sie sind von Seuchen und Hunger bedroht, müssen in überfüllten Notunterkünften hausen und können wahrscheinlich wochen-, vielleicht sogar monatelang nicht zur Schule gehen." Insgesamt sind mehr als 7.800 Schulen von den Wassermassen weggespült worden. Schulgebäude, die nicht zerstört sind, werden als Unterkünfte für Flüchtlinge genutzt.

"Schule ist für Kinder in Katastrophen nicht nur ein Ort, an dem sie lesen und schreiben lernen. Es ist ein Schutzraum, in dem sie sicher sind vor Entführung, Ausbeutung und Gewalt", so Kathrin Wieland. Außerdem lernen die Kinder überlebenswichtiges Hygieneverhalten und werden medizinisch behandelt. "Im Katastrophenfall ist Bildung damit eine lebensrettende Maßnahme."

Bei der ersten UN-Geberkonferenz für Pakistan (Pakistan Initial Emergency Flood Response Plan (PIEFRP)) wurden Bildungsmaßnahmen nicht berücksichtigt. Das bedeutet, dass bisher noch kein Geld für den Wiederaufbau von Schulen zur Verfügung steht. Save the Children fordert deshalb, dass bei der zweiten UN-Geberkonferenz im September die herausragende Bedeutung von Bildung entsprechend der UN-Kinderrechtskonvention auch im Katastrophengebiet anerkannt und ausreichende Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden.

Save the Children hat bisher mehr als 100.000 Menschen in Pakistan medizinisch behandelt, mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Medikamenten und Zelten versorgt. Über 500 Mitarbeiter sind derzeit in allen vier von der Flut betroffenen Provinzen im Einsatz. Die weltweit größte unabhängige Kinderrechtsorganisation arbeitet seit 30 Jahren in Pakistan.

Save the Children bittet weiterhin dringend um Spenden für die Kinder und ihre Familien in Pakistan:
Spendenkonto: 929
Bank für Sozialwirtschaft BLZ 100 205 00
Stichwort: Pakistan Flut

Aktuelle Fotos aus dem Katastrophengebiet stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.



Save the Children Deutschland
Maya Dähne
Charlottenstraße 16
10117
Berlin
presse@savethechildren.de
030 ? 27 59 59 79 -28
http://www.savethechildren.de/presse


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Maya Dähne, verantwortlich.

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