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Nach der Flutkatastrophe: Yeti GmbH setzt auf Unterstützung durch den Fachhandel

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Frühzeitiges Ordern der 2011er-Kollektion als aktive Unterstützung durch den Fachhandel; Yeti plant "Hochwassergetestete Flutware"-Sonderofferten für Händler


Der Staudammbruch auf der polnische Seite der Neiße hat die denkmalgeschützten Lager- und Produktionsstätten der Yeti GmbH in Görlitz, innovative Manufaktur für Daunenjacken, Schlafsäcke und Outdoor-Bekleidung, Anfang August mit voller Wucht getroffen. Obwohl das Unternehmen wegen seiner Nähe zur Neiße an ein Flutwarnsystem angeschlossen ist und per SMS informiert wird, wenn der Pegel gefährlich steigt, blieb keine Zeit mehr, Ware und Büroausstattung in Sicherheit zu bringen. Durch die enorme Geschwindigkeit, mit der die Flutwelle heranrollte, wurde die Manufaktur binnen kürzester Zeit bis zu einer Höhe von etwa zwei Metern überschwemmt. Durchgeweichte Kartons, schlammverschmierte Folienverpackungen, verschmutzte Schlafsäcke und Jacken stapeln sich jetzt auf dem Hof von Yeti. Das Hochwasser hat Ware im Wert von rund einer Million Euro vernichtet, hinzukommen Schäden an Gebäude und Technik. Kay Steinbach, Geschäftsführer der Yeti GmbH, schätzt den Schaden auf insgesamt mehr als 2 Millionen Euro. \r\n

Görlitz / München, 27. August 2010 - Der Staudammbruch auf der polnische Seite der Neiße hat die denkmalgeschützten Lager- und Produktionsstätten der Yeti GmbH in Görlitz, innovative Manufaktur für Daunenjacken, Schlafsäcke und Outdoor-Bekleidung, Anfang August mit voller Wucht getroffen. Obwohl das Unternehmen wegen seiner Nähe zur Neiße an ein Flutwarnsystem angeschlossen ist und per SMS informiert wird, wenn der Pegel gefährlich steigt, blieb keine Zeit mehr, Ware und Büroausstattung in Sicherheit zu bringen. Durch die enorme Geschwindigkeit, mit der die Flutwelle heranrollte, wurde die Manufaktur binnen kürzester Zeit bis zu einer Höhe von etwa zwei Metern überschwemmt. Durchgeweichte Kartons, schlammverschmierte Folienverpackungen, verschmutzte Schlafsäcke und Jacken stapeln sich jetzt auf dem Hof von Yeti. Das Hochwasser hat Ware im Wert von rund einer Million Euro vernichtet, hinzukommen Schäden an Gebäude und Technik. Kay Steinbach, Geschäftsführer der Yeti GmbH, schätzt den Schaden auf insgesamt mehr als 2 Millionen Euro.

Wem das Wasser bis zum Hals steht...
der sollte den Kopf nicht hängen lassen. Kaum sind die Schlammmassen aus den Räumen geschippt, schmiedet das Team um Kay Steinbach schlagkräftige Pläne, um so schnell wie möglich wieder den Geschäftsbetrieb aufnehmen zu können. Davon hängt das Überleben der Görlitzer Firma ab, denn auf finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder können sie nicht verlassen. "Aufgrund der Ufernähe zur Neiße konnten wir keine Versicherung gegen Hochwasserschäden abschließen. Trotz vollmundiger Versprechungen der Politiker, die medienwirksam zum Scheitelpunkt der Flutwelle in glänzende Gummistiefel geschlüpft waren und vor laufenden Kameras ?Mittel aus den Landeshaushalten" zugesichert hatten, ist bis heute nichts passiert. Kaum sind die TV-Kameras ausgeschaltet, scheint die Devise ?Nach mir die Sintflut" zu gelten, Unternehmen bleiben auf sich alleine gestellt, Politiker schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu.

Kampfgeist trifft auf Welle der Solidarität
Doch Yeti kämpft mit seinem Team und seiner Ausrüstung weiter. So wie die Yeti-Produkte für das Überleben in Extremsituationen stehen. Und sie stehen nicht alleine da: Mitarbeiter einer benachbarten Computerfirma haben beim Schlammschippen geholfen, die IHK Dresden hat ein Spendenkonto unter dem Stichwort "Yeti-Hochwasserhilfe" eingerichtet, eine Berliner Werbeagentur sowie eine Münchner PR-Agentur entwickeln auf Pro-Bono-Basis Ideen und Konzepte, um den Verkauf der Yeti-Produkte anzukurbeln und die Markenbekanntheit in Outdoor-Kreisen zu forcieren. Kay Steinbach ist von der Welle der Solidarität beeindruckt und überzeugt, dass auch der Fachhandel Yeti unterstützen wird: "Zum Einen bitten wir um Verständnis, dass es bei der Auslieferung der Herbstware 2010 zu Verzögerungen kommen kann. Ebenso ist die Erreichbarkeit der Mitarbeiter stark eingeschränkt, da die gesamte ITK-Anlage von der Flut quasi weggespült wurde. Zum anderen appellieren wir an die Fachhändler, ihre Orders für die 2011er-Kollektion früher als bis dato üblich abzugeben und uns bei Zahlungszielen entgegen zu kommen." Zudem weist Steinbach darauf hin, dass auch noch A-Ware der aktuellen Herbst-/Winterkollektion sofort geordert werden kann. "Jeder Auftrag zählt für uns", ermuntert Kay Steinbach die Fachhändler.

Sobald eine endgültige Bestandsaufnahme erfolgt ist, welche Ware gerettet werden konnte bzw. nach fachmännischer Reinigung als B-Ware verkauft werden kann, wird sich Yeti mit "Hochwassergetesteten Flutware"-Specials an Fachhändler wenden. "Sollten wir als Unternehmen am Standort Görlitz überleben, ist das die beste Botschaft überhaupt: Mit Yeti-Produkten lassen sich auch extremste Situationen überstehen", resümiert Kay Steinbach.



Yeti GmbH
Kay Steinbach
Zur Tischbrücke 20
02828 Görlitz
089 444 467 436

www.yetiworld.com



Pressekontakt:
Trademark PR
Ellen Boos
Goethestrasse 66
80336
München
yeti@trademarkpr.com
089 444 467 436
http://www.trademarkpr.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ellen Boos, verantwortlich.

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