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Blind und trotzdem ein Visionär - Paralympic-Sieger kämpft gegen Armut

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Henry Wanyoike, mehrfacher Olympiasieger und Weltrekordhalter - wird insbesondere aufgrund seines sozialen Engagements Ehrenmitglied von SmarterLife


Henry Wanyoike, der Ausnahmesportler aus Kenia, wird Ehrenmitglied bei SmarterLife. Henry Wanyoike ist im Alter von 21 Jahren über Nacht erblindet. Nach einer zweijährigen Depression hat er sich ins Leben zurückgekämpft. Heute unterstützt der 36-jährige zahlreiche Hilfsprojekte und gilt als Hoffnungsträger und Symbol ? nicht nur für die Kranken und Behinderten in Kenia. \r\n

Wedemark, 06.09.2010: Henry Wanyoike, der 36-jährige Ausnahmesportler aus Kenia, ist im Alter von 21 Jahren über Nacht erblindet. Nach einer zweijährigen Depression hat er sich ins Leben zurückgekämpft. Heute unterstützt er zahlreiche Hilfsprojekte und gilt als Hoffnungsträger und Symbol - nicht nur für die Kranken und Behinderten in Kenia. SmarterLife zeichnet ihn anlässlich seines aktuellen Deutschlandaufenthalts für seine Vorbildfunktion und für sein soziales Engagement als Ehrenmitglied aus.

Der Kenianer ist auch vielen deutschen Sportbegeisterten ein Begriff. Vor knapp 10 Jahren bei den Paralympics in Sidney 2000 gewann der blinde Mann aus Kenia zum ersten Mal Gold über 5000 m. Es folgten viele weitere Siege, Weltrekorde und Medaillen, u.a. Gold über 5.000 und 10.000 m in Athen 2004 und Bronze über 5000 m 2008 in Peking. Henry Wanyoike engagiert sich als Botschafter für die Christoffel-Blindenmission, die Paralympics und für Licht für die Welt. Er lebt mit seiner Frau in Kikuyu, unweit von Nairobi. Als Gründer der Henry Wanyoike Foundation unterstützt er verschiedene Hilfsprojekte. Auf seine Initiative entstand der Run for Hope, der zum wiederholten Mal in seiner Heimatstadt Kikuyu stattfindet.

Wichtiger als diese Auswahl an "harten" Fakten ist, dass Henry Wanyoike seine Erfolge und seine Popularität nutzt, um die Lebenssituation von vielen Menschen zu verbessern. Er ist Hoffnungsträger und Vorbild für eine ganze Region, die von Armut und Krankheit gebeutelt ist.

Dabei hat es Henry, der so viel und gewinnend lächelt, nie leicht gehabt im Leben. 1974 wird Henry als gesundes Kind geboren und wächst zunächst in den Slums von Kikuyu auf. Er ist gerade sechs Jahre alt, als sein Vater an Malaria stirbt. Der Unterstützung der Großfamilie und dem eisernen Willen der Mutter ist es zu verdanken, dass es gelingt, gemeinsam mit Schwerster Beatrice dem Slum zu entkommen. Mit 11 Jahren gewinnt Henry sein erstes offizielles Rennen bei einer Schulmeisterschaft. Relativ unbeschwerte Kinder- und Jugendjahre mit Realschulabschluss, Lehre als Schuhmacher und Eröffnung eines Schuhgeschäfts folgen. Er ist 21 Jahre alt und voller Pläne fürs Leben, als sich über Nacht alles ändert. Am Abend geht er vergnügt ins Bett - am Morgen wacht er mit heftigen Kopfschmerzen auf und begreift nach und nach, dass er nicht einfach in der Nacht aufgewacht ist, sondern dass er nichts mehr sehen kann. Es folgen zwei sehr harte Jahre, in denen er schwer depressiv ist, zeitweise das Essen verweigert und abmagert. Obwohl ihm körperlich nichts fehlt, wird er im Rollstuhl gefahren oder bewegt sich an besseren Tagen mit Krücken. Die Beine gehorchen einfach nicht mehr.

Erst über zwei Jahre nach der Erblindung gelingt es einfühlsamen Ärzten und Therapeuten, ihn ins Leben zurückzuholen. Die Lebensfreude kommt wieder und Henry entwickelt sich - selbst noch in Therapie - zum wichtigen Unterstützer und Co-Therapeuten. Parallel zur Ausbildung zum Strickmeister beginnt er mit dem Lauftraining. Einem Lehrer gelingt es, dass Henry im August 2000 am Ausscheidungsrennen für die Paralympics teilnehmen kann. Diesen Lauf bestreitet er barfuß und mit einem selbstgeschneiderten Sportdress. Henry gewinnt und ist qualifiziert. Das Sportdress für den Lauf in Sidney, der am 15. Oktober stattfindet, stiftet die Mutter einer deutschen Ärztin. Henry, der sich für den paralympischen Sieg etwas wünschen darf, bringt bei der Rückkehr in die Heimat zwei Strickmaschinen mit, um für blinde Strickerinnen Arbeitsplätze zu schaffen. Bei seinen späteren Siegen verfährt er ähnlich. Und so hat er bereits jetzt - mit 36 Jahren - auf ein sehr beachtliches Lebenswerk geschaffen.

Mittlerweile dankt Henry Gott, dass er in der schlimmsten aller Nächte seine Erblindung zugelassen hat. "Ich musste durch ein tiefes Tal wandern, ehe ich meinen langen Lauf ins Licht beginnen konnte. Ohne meine Erblindung hätte ich eine andere Lebensgeschichte zu erzählen" berichtet er voller Überzeugung. Und Josef Maiwald fügt beeindruckt hinzu: "Ich habe Henry für drei Tage begleitet. Ein faszinierender Mensch. Einer der nicht aufgibt und den Mut nicht verliert".

Wer mehr über Henry Wanyoike: wissen möchte, findet weitere Informationen über www.smarterLife.de/d/henry_wanyoike

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A-BiS GmbH - SmarterLife
Josef Maiwald
Zeheterstr. 11
83607 Holzkirchen
08024 / 4 77 44 57

http://www.smarterlife.de/



Pressekontakt:
MBS Marketingberatung
Beatrice Brenner
Ostring 27
63820
Elsenfeld
bb@mbs-brenner.com
+49 6022 649187
http://www.mbs-brenner.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Beatrice Brenner, verantwortlich.

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