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Vermietungsleistung am Stuttgarter Büromarkt nimmt leicht ab - Unsicherheit über Stuttgart 21 überträgt sich auf betroffene Bürolagen

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Stuttgarts Büroflächenumsatz beträgt nach dem dritten Quartal 2010 ca. 105.000 m². Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet diese eine Verminderung der Vermietungsleistung von 5 %. "Trotz des Rückgangs bleibt für das Gesamtjahr ein Flächenumsatz von 160.000 m² oder sogar 180. ...

Stuttgarts Büroflächenumsatz beträgt nach dem dritten Quartal 2010 ca. 105.000 m². Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet diese eine Verminderung der Vermietungsleistung von 5 %. "Trotz des Rückgangs bleibt für das Gesamtjahr ein Flächenumsatz von 160.000 m² oder sogar 180.000 m² immer noch realistisch", prognostiziert Bernd Unterberger, Vorstand der Angermann Real Estate Advisory AG Stuttgart.
Ein Blick auf die Branchenstatistik zeigt, dass sich besonders Schulungsunternehmen in den vergangenen neun Monaten als Mieter hervortaten. Entsprechend war die von Angermann vermittelte Anmietung der AKAD Hochschule im Oasis II mit ca. 6.000 m² (inkl. Konferenzzentrum) der bisher größte Deal 2010. Ebenfalls auf dem Büromarkt aktiv waren Architekten, Werbeunternehmen und die öffentliche Hand. Beliebteste Bürostandorte sind in Stuttgart weiterhin die City sowie der Innenstadtrand. "Leider schreitet die bereits seit geraumer Zeit erkennbare Verknappung an Flächen ab 2.000 m² gerade in der City weiter voran. Insbesondere qualitativ hochwertige Büroräume fehlen hier vermehrt", so Unterberger. Dies liegt unter anderem daran, dass immer noch zu viele Projekte nicht umgesetzt werden können, weil die für die Banken nötige Vorvermietung fehlt. "Sollte sich diese Entwicklung nicht bald ändern, ist zu befürchten, dass der Mangel an Qualität in den kommenden Jahren akut wird", betont Unterberger.
Ein Thema das den Büromarkt der Neckarmetropole ebenfalls beschäftigt ist Stuttgart 21, dass wie kaum ein anderes Entwicklungsprojekt derzeit im medialen Blickpunkt ist. "Ein Nachteil der anhaltenden Diskussionen und Proteste ist, dass sich die Unsicherheit über die Umsetzung des Projektes auf die betroffenen Bürolagen überträgt. Manche Büromieter stellen geplante Anmietungen zurück und warten ab, welche Entscheidungen von Politik und Bahn getroffen werden", sagt Unterberger. Die anhaltende Fokussierung auf das umstrittene Projekt sorge zudem dafür, dass andere hochinteressante Stuttgarter Bauvorhaben, die gerade in der Pipeline sind, zu wenig Beachtung finden. Hierzu zählen Neubauprojekte wie Da Vinci am Marktplatz, City Prag im Norden und NeckarPark im Osten der Stadt. Diese stehen zwar momentan nicht im Licht der Öffentlichkeit, können dafür aber bereits schon heute Vorvermietungen vorweisen "Es gibt sie also, die Projekte ohne Demos, aber mit Nutzern", stellt Unterberger heraus.
Hinsichtlich der Mietpreisentwicklung auf dem Stuttgarter Büromarkt ist festzustellen, dass sowohl die Spitzenmiete mit 17,50 EUR/m² als auch die Durchschnittsmiete mit 12,00 EUR/m² auf dem Niveau des zweiten Quartals 2010 bleiben. Der Leerstand beträgt ca. 440.000 m². Das entspricht einer Leerstandsquote von 6 %. Die meiste Nachfrage gab es in den ersten neun Monaten im Flächensegment zwischen 500 m² und 1.500 m². Weiterhin vorhanden, wenn auch etwas geringer, ist die Aktivität im Bereich zwischen 2.000 m² und 4.000 m². "Außerdem gibt es derzeit einige größere Gesuche zwischen 6.000 m² und 15.000 m² auf dem Markt. Diese könnten noch vor Jahresende zum Abschluss kommen", sagt Unterberger



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