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Die Gazelle jagen - Was kleine und mittlere Unternehmen brauchen, um es mit den Großen aufzunehmen

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Innsbruck/Neuss - Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen haben es schwer, Großkonzernen die Stirn zu bieten. Die beiden an der Universität Innsbruck tätigen Professoren Hans Hinterhuber und Heinz Stahl proklamieren in ihrem neuen Fachbuch „Erfolgreich im Schatten der Großen“ einige „Wettbewerbsvorteile für kleine und mittlere Unternehmen“. Und zwar aus unterschiedlichen Perspektiven: aus der Sicht des Unternehmertums, Managers und Mitarbeiters. Zwischen dem Unternehmer und dem Manager bestünden allgemeine Unterschiede. Der Unternehmer handle eher intuitiv und sei risikobereiter, der Manager hingegen sei realitätsnah und vorsichtiger. Kleinere und mittlere Unternehmen bräuchten Führungskräfte, die beide Typen in sich vereinen.

Die Autoren zeigen auf, wie wichtig die Kooperationsfähigkeit in und von kleinen Unternehmen ist und welche Barrieren dabei zu überwinden sind. Ein Lösungsansatz liegt im systematischen Coaching – eine spezielle Beratungsmethode – , mit dem das menschliche Miteinander in kleinen und mittleren Unternehmen verbessert werden kann. Es wird außerdem die Einbettung in internationale Wertschöpfungsnetzwerke illustriert. Dabei gilt es, die unternehmerische Rente und den Produktionswert zwischen den verschiedenen Teilnehmern am Netzwerk aufzuteilen.

Was Großkonzerne hemmt, sind Bürokratie und hierarchische Strukturen: „Bei großen Konzernen gibt es starre Mechanismen, zum Beispiel bei der Preiskalkulation. Da tut man sich sehr schwer, wie auch natürlich mit einer schnellen Entscheidung. Heute muss man als Dienstleister in der Lage sein, kurzfristig zu handeln. Im Konzern benötigt man hierfür zeitweise vier oder fünf Abteilungen,“ sagt Michael Müller, Geschäftsführer des Neusser Unternehmens a & o after sales & onsite services GmbH.

Müller hat vor fünf Jahren das David-Goliath-Verhältnis zwischen kleineren und großen Unternehmen selbst erlebt, als das mittelständische Unternehmen, für das er früher tätig war, von der amerikanischen Firma UPS übernommen wurde. „Ich hätte bei UPS meine Stellung weiterhin behalten können, doch der Gedanke daran, in einem 360.000-Mann-Unternehmen zu arbeiten, entsprach nicht meinen Vorstellungen. Aus diesen negativen Erfahrungen resultierte die Idee, selbstständig zu werden,“ so Müller, der als Wirtschaftssenator beim Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de aktiv ist.

Dass David sich gegen Goliath wirksam zu behaupten lernt, ist natürlich auch Anliegen der Buchautoren Stahl und Hinterhuber. Für die Unternehmer, die im Schatten der Großen erfolgreich sind gilt nach ihrer Ansicht immer noch ein altpersischer Spruch: "Nicht jeder, der sich bemüht, kann eine Gazelle erjagen. Wer eine Gazelle erjagt, der hat sich sicher bemüht".


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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