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Deutsche Hochschulen auf Innovationskurs Interaktive Vorlesungen immer beliebter

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"Die Beteiligung der Studenten am Unterricht ist viel besser geworden und sie haben deutlich mehr Spaß am Lernen"


"Die Beteiligung der Studenten am Unterricht ist viel besser geworden und sie haben deutlich mehr Spaß am Lernen" "Die Beteiligung der Studenten am Unterricht ist viel besser geworden und sie haben deutlich mehr Spaß am Lernen". ...

"Die Beteiligung der Studenten am Unterricht ist viel besser geworden und sie haben deutlich mehr Spaß am Lernen". Genau diese positiven Effekte wollte das Dozententeam um Andreas Jung , Professor an der Universitäts-Hautklinik in Giessen, erreichen, als sie vor rund zwei Jahren beschlossen, ihre Studenten stärker in die Lehrveranstaltungen mit einzubeziehen. Nach einer Erprobungsphase entschied man sich für die interaktive Gestaltung der Veranstaltungen mit Hilfe von Audience Response Systemen. Seitdem hat sich für den Dozenten und die Studenten einiges geändert. Jung erläutert dies am Beispiel der Dermatologie Hauptvorlesung. Im Rahmen seiner Vorträge richtet er sich immer wieder mit gezielten Fragen an seine Zuhörer. Mit einfachen Fragestellungen, vergleichbar mit Multiple Choice, möchte er den gerade vermittelten Stoff vertiefen: Haben alle Studenten meinen Vortrag verstanden? Muss ich bestimmte Aspekte intensiver erläutern? Zu Beginn der Vorlesung hat er seinen Studenten kleine schwarze Geräte ausgeteilt, die stark an Fernbedienungen für Ferneseher erinnern. Über diese Endgeräte sind die Studenten via drahtloser Netztechnik mit ihrem Dozenten verbunden. Sie entscheiden sich per Knopfdruck für eine der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten. Die Auswahl der Fragen und Antworten kann er sowohl vor als auch während der Vorlesung in eine Power Point Präsentation editieren. Unmittelbar nach der Beantwortung der Frage erscheint das Ergebnis auf der Beamer Leinwand und kann ausgewertet werden.

Für Jung hat sich die Abkehr vom System der traditionellen Vorlesung mit einem vortragenden Dozenten und mehr oder minder passiv konsumierenden Studenten vollauf bewährt. Deshalb will er die Methode auch in Zukunft noch breiter nutzen. Das die Umstellung der Lehrveranstaltungen zunächst auch mit Mehraufwand verbunden war, nimmt er gern in Kauf. Die positive Resonanz der Studierenden ist für ihn Rechtfertigung genug.

Ähnliche positive Erfahrungen mit der Methode der interaktiven Vorlesungen gibt es auch an anderen deutschen Hochschulen. Für Professor Ludwig Mochty von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Duisburg (Standort Essen) war die bessere Einbindung von Studenten, die in den Vorlesungen nicht so gut mitkommen, der Ausgangspunkt für die Einbindung der Audience Response Systeme in seine Vorlesungen: "Studierende, die Verständnisprobleme haben, genieren sich üblicherweise auch bei mehrfacher Aufforderung, die Lehrveranstaltung zu unterbrechen. Durch die interaktive Rückkoppelung bekomme ich ein "anonymisiertes" Feedback der Studenten, dass mir aufzeigt, wie viele Teilnehmer mir aktuell folgen können". In den Veranstaltungen zum Operativen und Strategischen Controlling habe sich zudem gezeigt, dass die Technik komfortabel und effizient für komplexe Gruppenentscheidungsprozesse einsetzbar ist. Aus seiner Sicht bringt die konsequente Einbeziehung der durchschnittlich rund 50 anwesenden Studenten in die Lehrveranstaltungen eine deutliche qualitative Verbesserung der Wissensvermittlung. Die bisher gewonnenen Erfahrungen will er zukünftig für die Ausgestaltung von Masterstudiengängen und Weiterbildungsveranstaltungen für Praktiker nutzen.

Die Anwendung von ARS ausbauen will auch Markus Friedrich, Professor an der Fakultät für Bauingenieurwesen der Universität Stuttgart. Er hat die Technik erstmals im Wintersemester 2009/2010 zur Durchführung von interaktiven Experimenten im Bereich Verkehrsplanung genutzt. Auch seine rund 120 Studentinnen und Studenten haben laut Friedrich sehr positiv reagiert.

Am Institut für klinische Neurowissenschaften & Medizinische Psychologie der Medizinischen Fakultät an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf sieht die allgemeine Konzeption der Lehrveranstaltungen eine stärkere Einbeziehung der Studenten vor. Zudem ermögliche das Votingsystem eine bessere Überprüfung der Frage, inwieweit Lehrziele erreicht worden sind, so Dozentin Dr. Bettina Pollok. Auch am Institut für Rechtsmedizin des Uniklinikums in Köln stand am Anfang die Überlegung, wie Unterricht qualitativ verbessert und wie die Studierenden zur Mitarbeit motiviert werden können. Seit drei Semestern nutzt Dozentin Dr. med Sibylle Banaschak zweimal pro Woche die Produkte der Firma OptionFinder Rhein Ruhr KG. Noch nicht genug, wie sie sagt. Nach den positiven Reaktionen ihrer Seminarteilnehmer will sie ihre bisherigen Präsentationen so umgestalten, dass sie die interaktiven Möglichkeiten möglichst umfassen nutzen kann. Auch wenn dies zusätzlichen Mehraufwand bedeutet.

Noch ist die Methode der interaktiven Vorlesungen in deutschen Hochschulen nicht sehr verbreitet; die Beispiele zeigen aber, dass sie viel Potential für einen verbesserten Wissenstransfer bietet.



OptionFinder Rhein-Ruhr KG
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