info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Werner Hausmann & Sohn GmbH |

Energiespar-Diskussion entzweit betroffene Eigentümer, Mieter und Verwalter

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 2)


Bundesbürger sparen seit Jahren freiwillig Energie und brauchen dafür weder Zwang noch Anreize, diese Meinung vertritt Thorsten Hausmann von der Hausmann Hausverwaltung GmbH.


Bundesbürger sparen seit Jahren freiwillig Energie und brauchen dafür weder Zwang noch Anreize, diese Meinung vertritt Thorsten Hausmann von der Hausmann Hausverwaltung GmbH. (ddp direct) Der Bundestag hat Ende Oktober das Energiekonzept der Regierung beschlossen. ...

(ddp direct) Der Bundestag hat Ende Oktober das Energiekonzept der Regierung beschlossen. Es verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2050 soll der Ökostrom-Anteil auf 80 Prozent steigen. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die drastische Einsparung von Energie in Gebäuden, die in Deutschland rund 40 Prozent der Energie verbrauchen. Die anfangs diskutierten Zwangs- oder Strafmittel, wie zum Beispiel Steuernachteile, sind zwar vom Tisch, haben aber für jede Menge Unruhe gesorgt. Nun sollen finanzielle Anreize die Immobilieneigentümer von dem massiven Sanierungsprogramm überzeugen.

Dabei ist der Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen in Deutschland schon lange rückläufig: Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verringerte sich der Verbrauch von Haushaltsenergie bereinigt um Temperaturschwankungen zwischen 2005 und 2009 um insgesamt 6,7 Prozent. Bei der Betrachtung nach Energieträgern fällt besonders der starke Rückgang des Verbrauchs von Mineralölen auf: Er verringerte sich seit 2005 um knapp ein Viertel. Der Verbrauch von Erdgas reduzierte sich leicht um 3,6 Prozent. Nachdem der Stromverbrauch 2008 zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte gegenüber dem Vorjahr gesunken war, setzte sich der Rückgang im Jahr 2009 fort. Insgesamt verringerte sich der Stromverbrauch von 2005 bis 2009 um 2,0 Prozent. Bei den sonstigen Energieträgern wie etwa Brennholz und Holzpellets erhöhte sich der Verbrauch dagegen kräftig (+ 15,8 Prozent). Für das Heizen wurden im Jahr 2009 rund 71 Prozent der gesamten Haushaltsenergie eingesetzt.

Es gibt weitere gute Meldungen: Die Kaffee- und Handelskette Tchibo verkauft seit kurzem Ökostrom, der zu 100 Prozent aus Wasserkraft stammt. Ein Schnelltest der Stiftung Warentest zeigt: Gegenüber Strom aus fossilen Energiequellen oder Atomkraft ist dieser Ökostrom vielerorts im Monat einen Euro günstiger. Und auch gegenüber anderen reinen Ökostromanbietern besteht das Unternehmen im Test. Der Tchibo-Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken ist in vielen Regionen preiswerter als der Basistarif des regionalen Stromversorgers. Auch etablierte Ökostromanbieter wie EWS Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom unterbietet Tchibo vielerorts.

Doch die positiven Aspekte dürfen über die Realität nicht hinweg täuschen. Die entstandenen rechtlichen Unsicherheiten schrecken Investoren ab, beklagt der Verband Haus & Grund Deutschland. Wer die Sanierungsquote im Wohnungsbestand erhöhen will, der muss zunächst das Mietrecht reformieren, sagt sein Präsident Rolf Kornemann. Er weist darauf hin, dass Investitionen des Vermieters nicht über mögliche Energieeinsparungen, sondern nur über höhere Mieteinnahmen erwirtschaftet werden könnten. Alle Versuche, die Bürger zum Energiesparen zu zwingen, seien vollkommen überflüssig. Die Bundesregierung habe richtig entschieden, den Zwang zu energetischen Gebäudesanierungen aus ihrem jüngst vorgelegten Energiekonzept zu streichen und stattdessen auf Freiwilligkeit zu setzen.

Schon nach geltendem Recht können elf Prozent der Kosten für die energetischer Modernisierung auf die Mieter umgelegt werden, betont auch Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB). Bei Investitionen beispielsweise von 20.000 Euro für eine Wohnung verteuere sich die Miete hierdurch um mehr als 180 Euro im Monat. Bei einer Wohnkostenbelastung von derzeit schon 30 bis 40 Prozent seien zusätzliche Kosten für Mieter untragbar.

Fazit von Thorsten Hausmann zum Thema Energiesparen: Es gibt keine Alternative zum Sparen von Energie, davon muss in Deutschland eigentlich niemand überzeugt werden. Im übrigen hat die Preisentwicklung in der Vergangenheit mehr bewirkt als manche noch so gut gemeinten Förderanreize, die vor allem eine weit verbreitete Mitnahmementalität schüren statt auf die überall vorhandene Selbstverantwortung der Menschen zu setzen.

Thorsten Hausmann
Pressesprecher und Geschäftsführer der
Hausmann Hausverwaltung GmbH
http://www.hausmann-hausverwaltung.de
info@hausmann-hausverwaltung.de
Segeberger Ch. 76 22850 Norderstedt
040/529 30 80 und 0173/9135623


Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/b8jyqn

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wohnen-bauen/energiespar-diskussion-entzweit-betroffene-eigentuemer-mieter-und-verwalter-52216


Werner Hausmann & Sohn GmbH
Thorsten Hausmann
Segeberger Chaussee 76
22850
Norderstedt
thorsten_hausmann@wtnet.de
040-5294080
www.hausmann-makler.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thorsten Hausmann, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 548 Wörter, 4525 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Werner Hausmann & Sohn GmbH lesen:

Werner Hausmann & Sohn GmbH | 30.12.2010

Der Immobilienmarkt driftet auseinander: Was können wir im neuen Jahr erwarten?

(ddp direct) Mit dem Absturz der Wirtschaft durch die Finanzkrise und der sich nun anschließende Aufwärtsentwicklung haben sich auch die Rahmenbedingungen auf dem Immobilienmarkt verändert. Wer jetzt eine wichtige Entscheidung im Zusammenhang mit ...
Werner Hausmann & Sohn GmbH | 20.12.2010

Der gute Ruf eines Unternehmens ist wichtiger als das Geld

(ddp direct) Laut Ergebnis des letzten Mikrozensus gibt es rund 39 Millionen Wohnungen in Deutschland. Fast 14 Millionen der etwa 23 Millionen vermieteten Wohnungen werden von Kleinanbietern oder Privatleuten angeboten und circa zehn Millionen Mietwo...
Werner Hausmann & Sohn GmbH | 29.11.2010

Weniger Geld für Stadtentwicklung

(ddp direct) In Deutschland nimmt der Urbanisierungsgrad aufgrund des demographischen Wandels und wegen höherer Energiepreise seit Jahren zu. Während die Gesamtbevölkerung in Deutschland abnimmt, steigt sie in den meisten Großstädten. Diese Entw...