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Cholera-Fälle in der haitianischen Hauptstadt bedrohen das Leben tausender Kinder

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Nach dem verheerenden Erdbeben vor knapp 10 Monaten und dem Hurrikan am vergangenen Wochenende ist das Leben tausender Kinder in Port-au-Prince erneut bedroht. Aus der Hauptstadt werden jetzt erste Cholera-Fälle gemeldet. Die Gesundheitsexperten von Save the Children fürchten, dass sich vor allem Kinder in den Notunterkünften von Port-au-Prince mit der hochansteckenden, tödlichen Krankheit infizieren könnten.\r\n

Port-au-Prince, 10. November 2010: Nach dem verheerenden Erdbeben vor knapp 10 Monaten und dem Hurrikan am vergangenen Wochenende ist das Leben tausender Kinder in Port-au-Prince erneut bedroht. Aus der Hauptstadt werden jetzt erste Cholera-Fälle gemeldet. Die Gesundheitsexperten von Save the Children fürchten, dass sich vor allem Kinder in den Notunterkünften von Port-au-Prince mit der hochansteckenden, tödlichen Krankheit infizieren könnten.

"Wir sind seit dem Erdbeben vom 12. Januar im Einsatz, um den Kindern und ihren Familien zu helfen. Wir haben viel erreicht, trotzdem bleibt die Situation in dem immer wieder von Katastrophen heimgesuchten Land sehr angespannt. Sollte sich die Cholera-Epidemie in der Hauptstadt ausbreiten, würde das die Lage verschärfen. Mehr als eine Million Menschen leben noch immer in überfüllten Notunterkünften. Die dicht bevölkerten Stadtteile ohne funktionierende sanitäre Anlagen sind eine ideale Brutstätte für Cholera", so Gary Shaye, Länderdirektor von Save the Children in Haiti.

Seit dem verheerenden Erdbeben hat die größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt mehr als 280.000 Menschen mit sauberem Wasser versorgt. Mitarbeiter haben sanitäre Anlagen wie Duschen und Latrinen gebaut und die Familien in den Zeltlagern über lebenswichtige Hygienemaßnahmen aufgeklärt. Als im vergangenen Monat die ersten Cholera-Fälle bekannt wurden, hat Save the Children sofort reagiert und die Hygiene- und Gesundheitsprojekte weiter ausgebaut. In den Kliniken wurden die Vorräte an Cholera-Medikamenten aufgestockt. Sollte es jetzt zu einer Cholera-Epidemie kommen, brauchen die Kinder und ihre Familien dringend weitere Hilfe.

"Die Menschen haben gerade erst damit begonnen ihr Leben wieder aufzubauen. Die Weltgemeinschaft hat nach dem Erdbeben sofort reagiert und geholfen. Jetzt brauchen uns die Kinder in Haiti mehr denn je", so Gary Shaye. Save the Children ist mit mehr als 800 Mitarbeitern vor Ort im Einsatz.

Die Organisation bittet dringend um Spenden für Haiti:

Save the Children, Spendenkonto 929, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00



Save the Children Deutschland
Maya Dähne
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10117
Berlin
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