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Mehr Konkurrenz für den Grünen Punkt

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Ortenau - Das Duale System Deutschland (DSD) und der Grüne Punkt wurde für viele, auch im Ausland zu einem Markenzeichen deutscher Umweltpolitik "Dabei leidet das DSD von Anfang an unter einem schweren Geburtsfehler, seiner einzigartigen Monopolstellung mit einem Marktanteil von über 90 Prozent. Wettbewerb durch Markt und damit auch Kontrolle finden nicht statt. Jetzt endlich beginnt diese Monopolstellung zu wackeln. Die Europäische Kommission und das Kartellamt machen Druck. In Hamburg und Hessen fordern seit neuem Recyclingunternehmen den Müllmonopolisten DSD heraus", schreibt Harald B. Schäfer, ehemaliger Umweltminister von Baden-Württemberg, in einem Beitrag für die Mittelbadische Presse. Von einer anderen Seite gerate das DSD ebenfalls unter Druck.

"Vor allem in Ballungsgebieten lässt die Sorgfalt der Bürger beim Sammeln und Sortieren nach. In gelben Tonnen oder Säcken landen mitunter mehr Gemüsereste, Windeln oder altes Spielzeug als Verpackungen mit dem Grünen Punkt", so Schäfer.
Das DSD selbst gehe für das Jahr 2003 von einer Rekordmarke bei den sogenannten Fehlwürfen in Höhe von 41 Prozent aus. Ein Unterschied zwischen Gelber und Grauer Tonne sei in solchen Fällen kaum noch zu erkennen. "Kein Wunder, dass zunehmend die Mülltrennung des Grünen Punktes generell von immer mehr Wissenschaftlern , Vertretern der Wirtschaft und Politikern in Frage gestellt wird, zumal die Entwicklung der Sortiertechnik einen Quantensprung gemacht hat, der vor zehn Jahren noch undenkbar war", führt Schäfer aus. Er plädiert dafür, dass sich möglichst viele Gebietskörperschaften für die Entsorgungsalternative ohne Gelbe Tonne und Sack entscheiden sollten. Der Wettbewerb würde dann zeigen, welches der beiden Systeme effizienter und ökologisch und ökonomisch vorteilhafter sei. "Je nach Ergebnis könnte dies das Aus für den gelben Sack und den Grünen Punkt bedeuten", so die Prognose von Schäfer.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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