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Telekommunikation: Mehr Sicherheit durch neues Verfahren zum Portierungsdatenaustausch

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Düsseldorf - Die Portabilität der Telefon-Rufnummer, also die Möglichkeit, sie beim Wechsel des Telefonanbieters behalten zu können, war für die Regulierung des deutschen Telekommunikationsmarktes ein ganz entscheidender Kernbaustein. Gerade für Geschäftskunden ist die Beibehaltung ihrer Rufnummer essentiell. Diese Local Number Portability LNP wurde zwar frühzeitig von den Netzbetreibern umgesetzt, jedoch brachte das dezentrale Verfahren zum nachträglichen Austausch der Portierungsdaten eine „Unschärfe“ in der Handhabung mit sich.

Am 6. Mai 2004 wurde daher ein neues Portierungsdatenaustauschverfahren zwischen den Netzbetreibern und anderen Telefondienstanbietern eingeführt. Das neue Verfahren wird größere Sicherheit bei den Portierungsdaten gewährleisten, was besonders auch im Hinblick auf die so genannten „Offline“ abgerechneten Dienste wie 900er Service-Rufnummern wichtig ist.

Die Arbeitsgruppe „Offline Billing“ des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. (VATM) stellte fest, dass selbst das verbesserte Verfahren für den Portierungsdatenaustausch keine ausreichende Datenqualität garantiert. Notwendig sei vielmehr eine zuverlässige zentrale Datenbank mit qualifizierten Portierungsinformationen.

Die Düsseldorfer acoreus AG, Dienstleister für Kundenmanagement, Abrechnung und Inkasso von Telekommunikationsdiensten hat daher frühzeitig mit der Konzeption und der Realisierung einer eigenen Datenbanklösung begonnen: "Mit den 'Open Portability Services' bieten wir nun eine umfassende Lösung für den deutschen Telekommunikationsmarkt an. Die Verbände VATM und breko (Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften e.V.), die für die Errichtung und den Betrieb einer zentralen Portierungsdatenbank einen Konzeptwettbewerb ausgeschrieben hatten, empfehlen als Ergebnis dieses Wettbewerbs ihren Mitgliedsunternehmen unsere Lösung", so der acoreus-Vorstandsvorsitzende Omar Khorshed.

Die Open Portability Services von acoreus basieren auf der eigens entwickelten Open Business Worlds Systemarchitektur. "Vollständige Objektorientierung, modularer Aufbau, hohe Flexibilität und Skalierbarkeit zeichnen diese Plattform aus. Wir bieten es in mehreren Leistungspaketen entsprechend dem Bedarf der Anwender an. Über den automatisierten Datenaustausch hinaus können auch qualitätsgesicherte Daten aus dem Servicepaket bezogen werden, sodass auch den Forderungen des VATM vollständig Rechnung getragen wird. Für Teilnehmernetzbetreiber (TNB) besonders interessant ist die Funktion des Portierungsdatenaustauschmoduls, welches dem TNB ermöglicht, bei Nutzung des acoreus Services ganz ohne eigene Infrastruktur für den Portierungsdatenaustausch auszukommen", so Khorshed. Auch für Verbindungsnetzbetreiber bringe das Angebot Vorteile: Sie könnten ihre Routingkosten optimieren. "Die Open Portability Services ergänzen das umfangreiche Angebot unserer Dienstleistungen, die besonders für Mehrwertdienstanbieter interessant sind - beispielsweise für die Offline Billing-Direktrechnung und das Forderungsmanagement", führt Khorshed weiter aus.

acoreus verfüge über eine breite Palette von intelligenten Dienstleistungen für alle Teilnehmer im Telekommunikationsmarkt und stärke damit den Wettbewerbscharakter des gesamten Marktes. "Auch die alternativen Marktteilnehmer können durch Zugriff auf die Leistungen von acoreus konkurrenzfähige Dienste anbieten und damit 'Monopolstellungen' einzelner Netzbetreiber verhindern", betont Khorshed.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Silke Landwehr, verantwortlich.

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