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MEG-NRW w.V. |

Nur eine Frage der Zeit: "Die faire Milch" schwappt nach NRW

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Nach dem Erfolg der MVS Milchvermarktungsgesellschaft mbH in anderen Regionen setzt nun auch die Milcherzeugergemeinschaft (MEG) NRW w.V. Zeichen. Mit der Markteinführung der "fairen Milch" sagen die Landwirte in NRW Milchstreiks und sinkenden Milchpreise


Die MEG-NRW w.V. stellt ihr neues Produkt "Die faire Milch" (vermarktet durch die MVS GmbH) vor. Vom 11. - 14. November 2010 standen auf der "Mode Heim Handwerk" in Essen teilnehmende Milchbauern aus der Region interessierten Besuchern Rede und Antwort. "Die Faire Milch" bietet Vorteile auf verschiedenen Ebenen: wirtschaftliche für die Landwirte, ökologische für die Umwelt und gesundheitliche für den Verbraucher. \r\n

Essen, November 2010.
Die MEG-NRW w.V. stellt ihr neues Produkt "Die faire Milch" (vermarktet durch die MVS GmbH) vor. Vom 11. - 14. November 2010 standen auf der "Mode Heim Handwerk" in Essen teilnehmende Milchbauern aus der Region interessierten Besuchern Rede und Antwort. "Die Faire Milch" bietet Vorteile auf verschiedenen Ebenen: wirtschaftliche für die Landwirte, ökologische für die Umwelt und gesundheitliche für den Verbraucher.

"Die faire Milch kommt gut an. Das zeigen die Besucherzahlen von der "Mode Heim Handwerk", die vom 11.- 14.11.2010 in Essen stattfand. Über 1.000 Besucher konnte die MEG-NRW w.V. an den vier Messetagen an Ihrem Stand verzeichnen. Während der Verköstigung sah man viele zufriedene Gesichter: Ob pur oder mit Kakao-Geschmack. Diese Milch schmeckt einfach gut", resümiert der 1. Vorsitzende Gregor Holland die Veranstaltung.

Erprobtes Konzept
Vor Einführung in NRW sorgte das Konzept der MVS GmbH bereits in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen für frischen Wind auf dem Milchmarkt. Nur drei Monate nach Markteinführung verzeichneten zertifizierte Betriebe eine Verdoppelung der abgesetzten Jahresmenge. Ein klarer Beweis für die Akzeptanz in der Bevölkerung und die stetig steigende Nachfrage. Kein Wunder - liegen die Vorteile der "fairen Milch" doch auf Seiten aller Beteiligten.

Fair zum Landwirt - fair zur Umwelt ...
Ein kostendeckender - und damit aus Sicht der Landwirte wirtschaftlich sinnvoller -
Milchpreis von 40 Cent pro Liter sichert das Überleben landwirtschaftlicher Höfe und auf diese Weise auch Wirtschaftskraft in der Region.
Doch nicht nur die Landwirte erfahren durch das Modell die schon lange geforderte faire Behandlung. Auch die Umwelt gewinnt - nicht nur durch die Verpflichtung zur artgerechten Tierhaltung. Jeder Landwirt betreut aktiv ein Tier- oder Umweltschutzprojekt und steuert so seinen Teil für den Erhalt einer intakten natürlichen Umgebung zu.

... fair zum Verbraucher
Ein für den Konsumenten wichtiges Merkmal der "fairen Milch" ist ihr überdurchschnittlich hoher Anteil an lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren und konjugierter Linolsäuren im Vergleich zu herkömmlicher Milch.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt pro Tag die Aufnahme von 1,3 g Omega-3-Fettsäuren. Einer Untersuchung anlässlich des DGE-Ernährungsberichtes 2000 zufolge betrug die mittlere tägliche Zufuhr lediglich ca. 170 mg, so dass über 80% des Bedarfes ungedeckt bleiben[1]. Da der menschliche Organismus nicht in der Lage ist Omega-3-Fettsäuren selbst zu synthetisieren ist er auf die Zufuhr durch die Nahrung angewiesen.
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen den gesundheitsfördernden Nutzen von Omega 3-Fettsäuren [2,3]. So spricht man davon, dass eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren ist, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z. B. Arteriosklerose und koronaren Herzkrankheiten vorbeugen kann [4-6].
Die durch einen hohen Verzehr an Omega-3-Fettsäuren hervorgerufene Risikoreduktion beruht weitestgehend auf einer Senkung von erhöhten Cholesterinspiegeln [7] und des Blutdrucks [8], einer Reduktion der Thrombozytenaggregation [9] und einer Hemmung von Entzündungsreaktionen im Körper des Menschen [10].
Zudem ist in den letzten Jahren eine schützende Wirkung der Omega-3-Fettsäuren bei Herzrhythmusstörungen und bei Gefahr eines plötzlichen Herztodes in den Mittelpunk des Interesses gerückt [11-13].


Wie kommen die Omega-3-Fettsäuren in die Milch
Durch die Fütterung der Kühe kann das Fettsäuremuster der Milch nachgewiesenermaßen beeinflusst werden. Je höher der Grünfutteranteil, desto höher ist auch der Anteil der Omega-3-Fettsäuren in der Milch.
"Die Kuh wird wieder da hingeführt, wo sie hingehört - nämlich auf die Weide!", sagt Christoph Kley aus Hamminkeln und führt weiter aus: "Wer auf "faire Milch" umsteigt, kann sicher sein, ein absolut wertvolles Lebensmittel zu bekommen, welches nachhaltig und umweltgerecht produziert ist und einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit trägt."

Wo ist "Die faire Milch" zu kaufen?
Vermarktet wird die Milch über die Milchvermarktungsgesellschaft MVS mit Sitz in Freising. "Die faire Milch" mit 1,8% und 3,8% Fettgehalt ist bei rund 2000 REWE- und ca. 300 tegut-Filialien und weiteren dezentralen Verkaufsstellen wie z. B. örtlichen EDEKA Märkten oder vielen Hofläden in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zum Preis von 89 bzw. 99 Cent pro Liter erhältlich.
Weitere Informationen über die "faire Milch", ihre Herkunft und die teilnehmenden Betriebe aus der Region sind im Internet unter www.die-faire-milch.de abrufbar.


Quellenangaben:

1 Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg.): Ernährungsbericht 2000.

2 Mozaffarian D et al., Interplay between different polyunsaturated fatty acids and risk of coronary heart disease in men. Circulation 2005;111:157-64.

3 Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg.): Evidenzbasierte Leitlinie. Version 2006. Fettkonsum und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten.

4 Krauss RM et al. AHA dietary guidelines. Revision 2000; A statement for healthcare professionals from the nutrition committee of the American Heart Association. Circulation 2000;102:2284-99.

5 Simopoulos AP. Omega-3 fatty acids and the prevention-management of cardiovascular disease. Canad. J. Physiol. Pharmacol. 1997;75:234-39.

6 Singer P et al. Long chain n-3 fatty acids are the most effective polyunsaturated fatty acids for dietary prevention and treatment of cardiovascular risk factors. World Rev. Nutr. Diet. 1992;69:74-112.

7 Muller H et al. The serum LDL/HDL cholesterol ratio is influenced more favorably by exchanging saturated with unsaturated fat than by reducing saturated fat in the diet of women. Journal of Nutrition 2003;133:78-83.

8 Singer P, Wirth M. Omega-3-Fettsäuren vermindern Blutdruck, Thromboxan B2 und
Stressreaktionen bei essentieller Hypertonie. Ernährungs-Umschau 2003;50: 40-44.

9 Calder PC. n-3 Polyunsaturated fatty acids and cytokine production in health and disease. Ann. Nutr. Metab. 1997;41:203-34.

10 Sijben JW, Calder PC. Differential immunomodulation with long-chain n-3 PUFA in health and chronic disease. Proc Nutr Soc. 2007;66:237-59.

11 von Schacky C. Omega-3 fatty acids and cardiovascular disease. Curr. Opin. Clin.
Nutr. Metab. Care 2007;10:129-35.

12 von Schacky C., Harris WS. Cardiovascular benefits of omega-3 fatty acids. Cardiovasc. Res. 2007:73:310-15.

13 Zipes DP, Camm AJ, Borggrefe M et al. ACC/AHA/ESC 2006 guidelines for management of patients with ventricular arrhythmias and the prevention of sudden cardiac death - executive summary: a report of the American College of Cardiology/American Heart Association Task Force and the European Society for Cardiology Committee for Practice Guidelines (Writing Committee to Develop Guidelines for Management of Patients with Ventricular Arrhythmias and the Prevention of Sudden Cardiac Death). Eur. Heart J. 2006:27:2099-140.


MEG-NRW w.V.
Gregor Holland
Tönisforsterstr. 50
47929 Grefrath
02158 / 40 02 89

www.die-faire-milch.de



Pressekontakt:
MEG-NRW w.V. Pressebüro
Andrea Erkens
Tönisforsterstr. 50
47929
Grefrath
meg-nrw@t-online.de
02158 / 40 02 89
http://www.die-faire-milch.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Andrea Erkens, verantwortlich.

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