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IP-Kommunikation und die Umwälzungen des TK- und IT-Marktes

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Grenzen zwischen Daten-, Multimedia- und Telefonübertragung verschwinden


München - Mit der Verbreitung des Internets Anfang der 90er Jahren hat das Internet-Protokoll (IP) die Datenkommunikation revolutioniert. „Der Charme des Internet Protokolls beeindruckt die Benutzer, Hersteller, System-Integratoren und Netzbetreiber gleichermaßen. Hat das Internet Protokoll den Daten- und Multimediatransport jeder Art in den vergangenen zehn Jahren übernommen, so stehen die nächsten zehn Jahre im Zeichen der Umstellung auf IP-Telefonie. Die letzte Bastion der Leitungsvermittlung, nämlich die Sprachvermittlung in Echtzeit, wird durch das paketorientierte Internet Protokoll sukzessive abgelöst“, sagte Helmut Reisinger, Geschäftsführer des Stuttgarter IT-Dienstleisters NextiraOne http://www.nextiraone.de auf dem Presseforum seines Unternehmens in München.

Die Mechanismen, die der Telefonkunde seit 100 Jahren gewohnt sei, würden wegfallen. „Die Rufnummern werden sich von der physikalischen Schnittstelle lösen, sie werden universell und nicht nur portabel, sondern sogar mobil sein. Sie werden von anonymen Zahlenkombinationen frei machen – genauso wie bei Web-Adressen“, so Reisinger. Mit den aktuell am Markt verfügbaren Lösungen für Geschäftskunden seien schon längst komplette IP-Telefonielösungen möglich. „Die tektonischen Veränderungen des TK-Marktes, ausgelöst durch den Siegeszug des Internet Protokolls auch bei der Sprachkommunikation, basieren auf vier Konvergenzen: Die bisher separate Sprachwelt migriert als Anwendung ins Datennetz, die TK- und die IT-Welt wachsen über die Software zusammen, die heute noch strikte Differenzierung zwischen Festnetzen und Mobilfunk wird nebensächlich; zudem etablieren sich konvergente Servicepartner für die Unternehmen – aus zwei üblichen Serviceverträgen wird ein konvergenter und somit kostengünstiger“, sagte Reisinger. Kommunikation werde daher zur Dienstleistung, sei es als Softwarelizenz, als benutzerbezogener Kommunikationsservice, oder als kompletter Kommunikationsprozess, der nahtlos an andere Geschäftsprozesse anschließe.

„Die Grenzen zwischen Daten-, Multimedia- und Telefonübertragung verwischen durch den Einsatz des Internet Protokolls zusehends“, erklärte auch Holger Hegemann, President Nortel Networks Germany http://www.nortelnetworks.com, bei der Fachveranstaltung in München. „Anwendern und Unternehmen stehen hierdurch vollkommen neue Services und Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientieren. Konvergente Lösungen bieten im Wesentlichen drei Vorteile: Kostenreduzierungen, verbesserte interne Kommunikation und die Optimierung des Serviceportfolios für die Kunden. Damit ergeben sich für die Kunden eine höhere Produktivität und verbesserte Umsatzströme“, so Hegemann weiter. So könnten die Kosten für Fernzugriffe mobiler Mitarbeiter um 40 bis 90 Prozent reduziert werden. Die Kosten bei einem Umzug eines Mitarbeiters in ein neues Büro würden durch den Einsatz von VoIP um durchschnittlich 125 Euro sinken, da er im neuen Büro sein VoIP-Telefon nur noch an das Netzwerk anschließen müsse.

Bestand das Geschäft bis vor kurzem zu 95 Prozent aus dem Verkauf und der Vermietung von großer Telefonhardware, so werde dies in absehbarer Zeit zum großen Teil durch die Bereitstellung von sogenannten Managed Services abgelöst, betonte Robert Willebrand, Geschäftsführer der Willebrand & Partner Kommunikationsberatung http://www.wp-consult.com, in seinem Vortrag. Der Kunde zahle monatlich einen Pauschalbetrag zwischen fünf und neun Euro je nach Gesamtleistungsumfang pro genutztem Anschluß, mit dem alle für den Betrieb notwendigen Hardware, Software und Dienstleistungen abgegolten seien. Die Nutzer müsse sich weder um Administration noch um Ressourcenbereitstellung kümmern. „Die Grundinvestition von rund 250 bis 400 Euro pro Arbeitsplatz fällt nicht an und es werden keine gesonderten Wartungsverträge benötigt. Die Gesamtkosten für Kommunikationslösungen für den Kunden können im Zusammenwirken von IP-Telefonie und Managed Services signifikant reduziert werden“, so Willebrand. „Die klassische Telefonanlage mit ihrem immensen Platzbedarf im Rechenzentrum ist auf dem Weg in Richtung Alteisen, die Zukunft gehört integrierten Lösungen von Voice- und Datenanwendungen,“ sagte Willebrand in München.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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