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IDC-Prognose: Hohe IT-Ausgaben im Gesundheitswesen

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Komplexe Anforderungen bei Ärzten, Krankenhäusern und Kassen


Frankfurt am Main/Lindau - Das Gesundheitswesen wird in den kommenden Jahren die Investitionen für Informationstechnik (IT) der öffentlichen Hand antreiben. Das Marktforschungsunternehmens IDC http://www.idc.de rechnet in Westeuropa bis 2008 mit einem durchschnittlichen Wachstum von acht Prozent pro Jahr. Wurden 2003 noch sechs Milliarden Dollar im Gesundheitswesen umgesetzt, sollen es in vier Jahren 8,8 Milliarden Dollar sein. Impulse erwartet IDC vor allem bei IT-Investitionen für Kundenservice-Systeme, die Informationsverwaltung, elektronische Patientenakte und mobile Anwendungen. Im Zuge der Infrastruktursanierung würden von der Nachfrage auch die Hardware-Anbieter profitieren.

Auf dem deutschen Gesundheitsmarkt werden die IT-Investitionen durch den enormen Kostendruck vorangetrieben, den sich Apotheken, Krankenhäuser und Ärzte ausgesetzt sehen. „Es gibt zur Zeit große Wanderungsbewegungen der Versicherten. Man geht davon aus, dass der Bestand an Apotheken und Krankenhäuser in den nächsten Jahren bis zu einem Drittel abnimmt. Der Fusionsprozess im Kassensektor, gerade bei den betrieblichen Krankenkassen, ist seit einigen Jahren in vollem Gang“, betont Michael Sander, Geschäftsführer des Beratungshauses TCP Terra Consulting Partners http://www.terraconsult.de in Lindau.
Die Strukturen und Beziehungen der Marktteilnehmer müssten neu ausgerichtet werden. Diese Neuausrichtung erfolge immer mehr in Richtung des Patienten. „Der Kostendruck führt etwa zur elektronischen Patientenkarte. Es besteht allerdings die große Gefahr, dass auch im Gesundheitswesen die IT-Investitionen zum Selbstzweck werden. Die Anschaffung einer CRM-Software für eine gesetzlichen Krankenversicherung alleine reicht nicht, wenn man versucht, den Return on Investment über Themen wie Kundengewinnung oder Haltemanagement zu ermitteln“, so Sander.

Im Unterschied zu Handel oder Industrie, wo jeder neu gewonnene Kunde auch gleichzeitig einen wirtschaftlichen Erfolg darstelle, könne im Gesundheitswesen nicht sofort ein monetärer Mehrwert erzeugt werden. „Wenn eine Kasse eine Million Euro für eine CRM-Software ausgibt und dann zwei oder drei Prozent mehr Versicherte gewinnt, kann sich diese Kasse nicht sicher sein, dass sie mit den ‚Neukunden’ auch ihre Kosten deckt“, sagt Sander. Man könne nicht genau einschätzen, ob man sich über die Versichertengewinnung „gute“ oder „schlechte“ Risiken hereinhole.
„Daher gilt im Gesundheitswesen eher die These, dass die schnelle und sichere Kommunikation in einem immer komplexer werdenden Umfeld an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig entsteht ein tatsächlicher Mehrwert einer CRM-Investition erst dann, wenn die kommunikativen Steuerungsmöglichkeiten auch für das Kostenmanagement einer Kasse genutzt werden – etwa für Einschreibemaßnahmen bei Disease Management Programmen“, führt Sander weiter aus.



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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