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eBay startet Paypal in Deutschland

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Online-Abrechnungen in Echtzeit


London/Neuss - Paypal, ein Service von eBay http://www.ebay.de, wird ab heute in Deutschland als integrierter Service des Online-Auktionshauses angeboten und stellt eine ganz andere und innovative Lösung für den Zahlungsverkehr im Internet dar. Losgelöst von nationalen Grenzen und grundsätzlich von jeder Privatperson nutzbar, sowohl zum Zahlen wie auch für den Zahlungseingang, ist Paypal im internationalen Handel eine wesentliche Grundlage für die Geschäfte über eBay.

Online-Payment war noch vor drei bis vier Jahren während des Internet-Booms in aller Munde. Der Begriff ist unmittelbar mit dem Thema E-Commerce verknüpft. Tatsächlich scheiterten bislang in Deutschland fast alle Ansätze und Entwicklungen für Online-Payment oder wurden noch in der Entwicklungsphase wieder eingestampft. Die deutschen Geldinstitute schafften es immerhin in den vergangenen Jahren, ihre Kunden mit Online-Banking zu bedienen. Überweisungen haben aber den Nachteil, dass sie nicht zeitgleich mit dem Kauf selbst stattfinden und auch nicht direkt verifizierbar sind. Also erfolgt die Zahlung dann entweder per Vorkasse – das setzt Vertrauen in den Verkäufer voraus – oder nach der Lieferung, was Vertrauen in den Käufer voraussetzt. Kreditkarten sind daher im heutigen eCommerce das meistgebrauchte Zahlungsmittel, da sie zumindest eine gewisse Sicherheit für beide Seite bieten.

Michael Müller, Geschäftsführer des Neusser Unternehmens a & o after sales & onsite services GmbH http://www.ao-services.de und Servicespezialist für die IT-Branche, attestiert eBay mit dem Paypal-System eine ebenso einfache wie geniale Lösung für eine grundsätzliche Anforderung an alle Arten von eBusiness: „Online-Geschäfte müssen komplett und zeitnah ohne Medienbruch durchgeführt werden können. Den Info-Bedarf muss man sofort befriedigen, der Kauf muss unmittelbar und spontan erfolgen können, die zur Kaufabwicklung gehörenden Daten müssen vom System verarbeitet werden und der Zahlungsvorgang sollte sofort und gesichert möglich sein. Das sind die optimalen Voraussetzungen für erfolgreiches eBusiness und genau das löst eBay mit Paypal hervorragend“. Paypal, so erklärt Müller, ist nicht anderes als ein elektronisches Online-Konto, welches mit einem realen Bankkonto oder einer Kreditkarte als Schnittstelle zum normalen Banksystem verknüpft ist. Eine Paypal-Überweisung wird sofort dem Empfängerkonto gutgeschrieben, der Zahlungsempfänger auch zeitgleich per eMail benachrichtigt, und damit kann sofort die Zahlung als abgeschlossen betrachtet werden.

Paypal wurde vor zwei Jahren von eBay für rund 1,5 Milliarden Dollar gekauft und setzte zuletzt ein Volumen von 4,3 Milliarden Dollar um. Im internationalen Bereich in 38 Ländern für fünf Währungen schon erfolgreich im Einsatz, ist jetzt die Neuerung auf dem deutschen Markt der Käuferschutz bis 400 Euro. Wird die Ware nicht entsprechend den eBay-Bedingungen geliefert, kann der Käufer das bezahlte Geld zurückerstattet bekommen. eBay hat hiermit eine Lösung kreiert, die eine wesentliche Lücke in den heutigen Zahlungssystemen schließt. Für den IT-Experten Müller ist das ein prägnantes Beispiel dafür, wie sich neue Dienste auch tatsächlich nachfrageorientiert gestalten lassen. „eBay hat Paypal ja nicht erfunden, aber frühzeitig erkannt, dass ein eigenes, integriertes Zahlungssystem nicht nur wichtig für das Online-Geschäft ist, sondern auch profitabel. Erst hatte eBay in Kooperation mit Western Union Bidpay etabliert, einen Zahlungsservice über die Nordamerika übliche Money Order, dann aber mit der Übernahme von Paypal das Zahlungsgeschäft auf eigene Online-Füße gestellt.“ Müller sieht den Vorteil von Paypal darin, dass es einfach, zweckmäßig und weitgehend frei von Verwaltungsaufwand für den Benutzer sei. Und es entspricht exakt dem, was der eBay-Anwender benötige. Ein solches Zahlungssystem sei durchaus auch für viele andere Online-Geschäfte denkbar und sollte auch von deutschen Finanzinstituten etablierten werden, so der Neusser Service-Spezialist. „Es mangelt an einfachen und innovativen Service-Ideen. Man wollte zuviel, es wurde zu teuer, also hat man viele Entwicklungen wieder aufgegeben. Kein Pragmatismus und fehlende Orientierung am Kunden sind dabei die Ursachen,“ vermutet Müller.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Claudia Klemp, verantwortlich.

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