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Mediennutzung von türkischen Migranten

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Aktuelle Studie zum Medienverhalten der türkischstämmigen Bürger in Deutschland


Aktuelle Studie zum Medienverhalten der türkischstämmigen Bürger in Deutschland Mediennutzung von türkischen Migranten: ...

Mediennutzung von türkischen Migranten: facebook in, TV out

Das Internet ist bei türkischen Migranten ein fester Bestandteil ihres Alltags, das Fernsehen dagegen verliert
vor allem bei Jugendlichen seine dominante Rolle. Das fand die Agentur für interkulturelles Marketing, insido,
im Rahmen einer empirischen Studie zur Mediennutzung von türkischstämmigen Bürgern in Deutschland
heraus. Insgesamt wurden im CATI-Verfahren 300 Personen verschiedenen Alters und Geschlechts über ihr
mediales Verhalten befragt.

Insgesamt geben 62 % der Befragten an, regelmäßig im Internet unterwegs zu sein, wobei die Nutzung mit
steigendem Alter stetig abnimmt. Nicht nur das Fernsehen, sondern auch andere Medien wie Zeitung oder
Radio verlieren an Bedeutung. "Dies ist in erster Linie auf den Einzug des World Wide Webs in die Haushalte,
aber auch auf das beschränkte türkischsprachige Angebot dieser Medien zurückzuführen" begründet Zafer
Karaca, Geschäftsführer von insido, den Wandel in der Mediennutzung der türkischstämmigen Community.

Türkische Jugendliche: Schüler-VZ im Netz, DSDS im TV

Die Internet-Affinität ist erwartungsgemäß gerade bei Jugendlichen besonders hoch. Für 87 % ist das digitale
Netz das zentrale Informations- und Kommunikationsmedium schlechthin. Fast 70 % der Jugendlichen nutzen
das Internet begleitend zur Schule, zum Studium oder Beruf. In der Freizeit ist die Quote noch höher: 4 von 5
jugendlichen Usern sind "privat" im Netz zu Hause. Chat mit Freunden, das Up- und Download von Musik,
Videos und Bildern sowie die Kommunikation über soziale Netzwerke wie Schüler- und Studi-VZ oder facebook
sind dabei die Haupttätigkeiten. Online-Spiele (22 %) und Shopping (17 %) nehmen ebenso einen wichtigen
Platz ein.
Die höhere Nutzung des Internets geht vor allem zu Lasten des Fernsehens. Das Merkmal "mehr Internet,
weniger Fernsehen" beschreibt bei über 92 % der befragten türkischen Jugendlichen ihr Medienverhalten am
besten. Der Fenseher wird zumeist nur noch selektiv (69 %) eingeschaltet. Favoriten sind dabei Casting-
Sendungen in deutschen Sendern (32 %) oder TV-Serien in türkischen Kanälen (34 %). Insgesamt geben über
54 % an, deutsche und türkische TV-Angebote gleichermaßen zu nutzen, 22 % präferieren eher das deutsche
Fernsehen, 17 % das türkische.

Erwachsene Türken: türkische Medien bevorzugt

Türkisches Fernsehen über Satellit und Kabel prägt vornehmlich das Medienverhalten von türkischstämmigen
Migranten zwischen 30 und 49 Jahren. Knapp 56 % vn ihnen bevorzugen Sendungen in türkischen Kanälen,
jeder 5. Befragte eher deutschsprachiges Fernsehen. Mit steigendem Alter erhöht sich die Neigung zum
türkischen TV signifikant.
Aber auch das Internet erfährt immer größere Akzeptanz in dieser Gruppe. Zwar weitaus weniger als bei
Jugendlichen, aber auch hier gibt knapp die Hälfte der Befragten an, zuletzt mehr im Netz zu surfen, als den
Fernseher einzuschalten. Das Internet wird hierbei hauptsächlich zu Informationszwecken und der
Kommunikation mit der Türkei herangezogen. Die Kommunikation mit Freunden und Bekannten aus der Heimat
erfolgt zumeist über soziale Netzwerke. 3 von 5 Usern sind nach eigenen Angaben Mitglied in einem Netzwerk
wie facebook, twitter oder dem Business-Portal XING.

Aus Marketingsicht sei es fatal, das spezifische Medienverhalten der fast 3 Millionen Menschen umfassenden
türkischen Community in Deutschland zu ignorieren, fasst Karaca die Ergebnisse der Studie zusammen und fügt
hinzu: "Natürlich spielt durch die hohe Vernetzung das Online-Marketing, insbesondere das Social Media
Marketing eine große Rolle, aber dennoch sind die zielgruppenspezifischen, klassischen Medien - vor allem das
türkische Fernsehen - in keinster Weise zu vernachlässigen, wenn man diese Gruppe als Zielgruppe anvisiert" .

Weitere Informationen über die Studie sind auf Anfrage bei insido - intercultural marketing unter
069 - 37 40 10 83 oder per E-Mail - Medienstudie2010@insido.de - zu erhalten.


insido - intercultural marketing
Zafer Karaca
Scheffelstr. 7
60318
Frankfurt am Main
zkaraca@insido.de
069-37401083
http://www.insido.de


Web: http://www.insido.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Zafer Karaca, verantwortlich.

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