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Handwerkskammer Cottbus |

Kupfererzförderung bietet Potential für Handwerker

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Kammer veranstaltet Unternehmerreise in das polnische Lubin


Die Zukunft von Kupfer sieht glänzend aus: Die Nachfrage nach dem Edelmetall steigt stetig, der Preis setzt an den Börsen zu wahren Höhenflügen an. In der Lausitz lagern derzeit rund 200 Millionen Tonnen Kupferschiefer, die ab 2017 planmäßig von der Kupferschiefer-Lausitz GmbH (KSL) abgebaut werden sollen. Davon kann auch das Handwerk profitieren. Wie Kupfervorkommen eine Region wirtschaftlich belebt, zeigt sich im polnischen Lubin, eine der größten europäischen Bergbauregionen. Mit einer zweitägigen Unternehmerreise nach Lubin am 1. und 2. März 2011 will die Handwerkskammer Cottbus (HWK) Betrieben die Möglichkeit bieten, neue Geschäftsfelder zu entwickeln.


Die Lausitzer Lagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife ist
zwar wesentlich kleiner als die in Lubin, dennoch soll die
Region von dem Rohstoff profitieren. Laut Angaben der KSL
können über 1500 Arbeitsplätze im Zuge der Förderung entstehen. Besonders gefragte Handwerksbranchen sind etwa Elektrotechnik, Metallbau, Maler und Maurer. "Die Reise soll die Unternehmer auf das Potenzial des Bergbaus aufmerksam machen und ihnen einen Einblick in die Prozesse des Kupferabbaus vermitteln", betont Jolanta Malek, Projektleiterin bei der HWK Cottbus.

Die Reisekosten betragen 50 Euro pro Person. Für die Teilnehmer steht neben einem Austausch mit regional ansässigen Akteuren aus dem Handwerk unter anderem die Einfahrt in eine Kupfermine auf dem Programm.

Dass der Kupferabbau die Lausitzer Region ebenso beleben wird wie Lubin, davon ist Sprembergs Bürgermeister, Dr. Klaus-Peter Schulze, überzeugt: "Mit der Erkundung der Kupferlagerstätte wird ein neues Kapitel bei der Nutzung heimischer Rohstoffe aufgeschlagen. Durch die Errichtung des Bergwerkes entstehen zukünftig attraktive Arbeitsplätze, die der Abwanderung und der Überalterung in der Region entgegenwirken."


Hinweis:
Anmeldungen für die Unternehmerreise nimmt Jolanta Malek bis zum 18. Februar entgegen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es zählt der Eingang der Anmeldungen.

Hintergrund:

Seit 50 Jahren betreibt die Firma KGHM Polska Miedz S.A. einen der größten europäischen Bergbaue in Lubin. Derzeit sind drei Minen im Betrieb, eine vierte befindet sich im Bau. Die jährliche Produktion beträgt etwa 30 Millionen Tonnen. Bislang wurden mehr als eine Milliarde Tonnen Kupfererz gefördert. Mit insgesamt 19.000 Mitarbeitern ist die KGHM der größte Arbeitgeber der Region. Die Einwohnerzahl stieg von knapp 4000 in den 50er-Jahren auf über 100.000 Einwohner.


Handwerkskammer Cottbus
Altmarkt 17
03046 Cottbus


Ansprechpartner:

Jolanta Malek
Abteilung Unternehmensberatung

Telefon 0355 7835-144
Telefax 0355 7835-284

malek@hwk-cottbus.de
www.hwk-cottbus.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Carina Brümmer, verantwortlich.

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