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Private Universität Witten/Herdecke gGmbH |

Universität Witten/Herdecke zieht positive Bilanz

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Private Universität Witten/Herdecke steigert die Erlöse im Geschäftsjahr 2003/04 und bildet Rücklagen in namhafter Höhe

Die Universität Witten/Herdecke steht finanziell wieder auf einer gesunden Basis. Trotz weiterhin ungünstiger konjunktureller Rahmenbedingungen und zurückgehender Landesförderung (derzeit weniger als 14 Prozent des Gesamtetats) hat sie entscheidende Fortschritte im Hinblick auf eine nachhaltige Konsolidierung gemacht – und zwar aus eigener Kraft. Der Anstieg von Förderungen (Chaudoire, Mercator, Otto, Nordoff-Robbins) in Verbindung mit der Entwicklung eigener Erlösquellen (Fort- und Weiterbildung) belegen den Stellenwert der Hochschule als führende Modelluniversität in Deutschland. Auch stark steigende Bewerberzahlen in den Fakultäten für Medizin (ca. 900 auf 42 Studienplätze) und Zahnmedizin (260 auf 30 Studienplätze) unterstreichen die weiterhin steigende Attraktivität des Wittener Hochschul- und Ausbildungsmodells.

Übersicht über die wichtigsten haushaltswirksamen Maßnahmen des Geschäftsjahrs 2003/04:

1. Die Erlöse im Geschäftsjahr 2003/04 waren höher als in den Vorjahren. Es können Rücklagen in Höhe von ca. 1 Mio. Euro gebildet werden.
2. Die Ausgaben der UWH konnten trotz gleich bleibendem Qualitätsniveau in Forschung und Lehre gesenkt werden.
3. Es konnte eine Reihe neuer Förderer gewonnen werden. Bestehende Förderungen wurden zum Teil aufgestockt.
4. Das Institut für Pflegewissenschaft ist dank einer Förderzusage von 1,8 Mio. Euro der Stiftung Mercator Essen, für drei Jahre durchfinanziert.
5. Das Institut für Musiktherapie hat dank einer deutlichen Erhöhung der Förderung der Stiftung Nordoff/Robins Musiktherapie eine gute Zukunftsperspektive.
6. Die Überführung des renommierten Deutsche Bank Instituts für Familienunternehmen in eine neue Trägerschaft von insgesamt 40 Trägern aus dem Mittelstand ist weit vorangeschritten.
7. Die Universität hat neue Erlösquellen erschlossen, z.B. durch neue Angebote in der Fort- und Weiterbildung.
8. Die Zusammenarbeit mit den kooperierenden Kliniken wurde bereits z.T. reorganisiert. Die UWH hat mit der Helios-Klinik in Wuppertal erstmals in ihrer Geschichte eine Uni-Klinik. Auch diese Kooperation wirkt sich neben anderen erlösseitig positiv aus.
9. Das Drittmittelaufkommen und die Erträge aus Forschungsförderungen bewegen sich auf gleich bleibend hohem Niveau.

Erläuterungen zu den unter 1-9 genannten Punkten:

1. Die Erlöse im Geschäftsjahr 2003/04 waren höher als in den Vorjahren. Es können Rücklagen in Höhe von ca. 1 Mio. Euro gebildet werden.

Unter konjunkturell ungünstigen Umständen hat die Universität Witten/Herdecke vor allem durch erhöhte Anstrengungen im Fundraising-Bereich ihre Erlöse im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern können. Das Finanzierungsrisiko für das aktuelle Geschäftsjahr 2004/05 ist durch vorhandene Rücklagen vollständig abgedeckt. Die finanzielle Situation der Universität kann demnach als stabil bezeichnet werden.

2. Die Ausgaben der UWH konnten trotz gleich bleibendem Qualitätsniveau in Forschung und Lehre gesenkt werden.

Vor allem durch Kürzungen im Sachkostenbereich sowie durch das Auslaufen befristeter Verträge konnte eine weitere Senkung des Ausgabenniveaus erreicht werden. Die Universität Witten/Herdecke ist auch im laufenden Geschäftsjahr 2004/05 bestrebt, diesen Kurs einer moderaten Kostendämpfung fortzusetzen. So sieht der Haushaltsansatz des Geschäftsjahres 2004/05 nur noch Ausgaben in Höhe von 27,6 Mio. Euro vor (28,7 03/04). Die Qualität von Lehre und Forschung und das hervorragende Betreuungsniveau bleiben hiervon unberührt.

3. Es konnte eine Reihe neuer Förderer gewonnen werden. Bestehende Förderungen wurden zum Teil aufgestockt.

Die Universität Witten/Herdecke konnte sich im vergangenen Geschäftsjahr über die Zuwendungen zahlreicher neuer Förderer freuen: So gab Michael Otto bei einem Besuch an der UWH bekannt, sich für zunächst fünf Jahre in Witten finanziell zu engagieren. Die Chaudoire-Stiftung beteiligt sich an der weiteren Entwicklung des Internet-Gesundheits- und Weiterbildungsportals „Evidence.de“. Die Stiftung Mercator Essen unterstützt das Institut für Pflegewissenschaft. Die Stiftung Nordoff/Robbins Musiktherapie stockte ihre Förderung des Instituts für Musiktherapie deutlich auf. Auch fünf neue Kuratoren konnten gewonnen werden.

4. Das Institut für Pflegewissenschaft wurde von der Agentur AQAS für sieben Jahre akkreditiert und ist dank einer Förderzusage von 1,8 Mio. Euro der Mercator-Stiftung, Essen, für drei Jahre durchfinanziert.

Die renommierte Agentur AQAS bescheinigte den beiden Bachelor- und Master-Ausbildungsgängen des Instituts für Pflegewissenschaft Anfang Mai 2004 „Modellhaftigkeit“ für die gesamte deutsche Hochschullandschaft. Die von der Akkreditierungsagentur berufenen Gutachter attestierten dem Institut für Pflegewissenschaft, seine Studiengänge seien „hoch innovativ und modellhaft für andere Hochschulen“. Die Aussage der „Modellhaftigkeit“ bezieht sich auf das „Auswahlverfahren, die curricularen Inhalte, den Theorie-Praxis-Transfer, die nationalen und internationalen Kooperationen sowie die konsequente Entwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses.“
Die erfolgreiche Akkreditierung war Voraussetzung dafür, dass die Stiftung Mercator Essen das Institut über zunächst drei Jahre hinweg mit insgesamt 1,8 Mio. Euro fördert. In dieser Zeit wird das Institut über Gutachtertätigkeit, Studien und die Entwicklung verschiedener Dienstleistungen im Pflege- und Gesundheitsbereich seinen Eigenfinanzierungsanteil erhöhen.

5. Das Institut für Musiktherapie hat dank einer deutlichen Erhöhung der Förderung der Stiftung Nordoff/Robins Musiktherapie eine gute Zukunftsperspektive.

Die Finanzierung des Instituts für Musiktherapie ist auf ähnlichem Niveau gesichert wie bisher. Die Stiftung engagiert sich für zunächst drei Jahre mit jeweils 100.000 Euro p.a. zusätzlich. Das Gesamtfördervolumen beläuft sich jetzt somit auf 350.000 Euro p.a.. Kurz- und mittelfristig arbeitet das Institut auf eine stärkere wissenschaftliche Fundierung der Nordoff/Robbins-Musiktherapie und ebenso auf eine Kassenzulassung hin. Bisher werden ca. 3.000 Behandlungstermine p.a. von Mitarbeitern des Instituts wahrgenommen.

6. Die Überführung des renommierten Deutsche Bank Instituts für Familienunternehmen in eine neue Trägerschaft von insgesamt 40 Trägern aus dem Mittelstand ist weit vorangeschritten.

Das Deutsche Bank Institut für Familienunternehmen geht in neue Trägerschaft über. Ab 2005 wird ein Kreis von bis zu 40 Familienunternehmern das Institut finanziell tragen mit einem Anteil von je 25.000 Euro p.a.. Damit rückt es inhaltlich noch näher an jene Zielgruppe heran, zu deren Erforschung es gegründet wurde. Derzeit sind bereits über 60% der Anteile des bisher von der Deutschen Bank finanzierten, europaweit einmaligen Instituts von namhaften Familienunternehmern gezeichnet worden. Das Institut besteht z.Z. aus insgesamt drei Lehrstühlen unterschiedlicher Fachrichtungen (Soziologie, Psychologie, Betriebswirtschaft und Recht) und hat zum Ziel, die Besonderheiten des Familienunternehmens interdisziplinär zu erforschen und für die Träger in Beratungsfragen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

7. Die Universität hat neue Erlösquellen erschlossen, z.B. durch neue Angebote in der Fort- und Weiterbildung sowie Auftragsforschung.

Die Universität Witten/Herdecke schöpft in steigendem Maße das Potenzial für Mehreinnahmen aus, das in bisher noch nicht erschlossenen Bereichen zukunftsträchtiger Dienstleistungen liegt. Zu den kurz- und mittelfristig geplanten und zum Teil schon im vergangenen Geschäftsjahr begonnen Aktivitäten gehören u.a.

• die Einrichtung eines Fernstudienganges „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“.
• Außerdem sind verschiedene in Unternehmen durchgeführte Company-Programme in Zusammenarbeit mit den Fakultäten für das Studium fundamentale und Wirtschaftswissenschaften zu nennen, die bedarfsorientiert Führungskräfteentwicklung und Management-Training kombinieren.
• „Evidence.de“ offeriert Ärzten erstmals in Deutschland eine von den kassenärztlichen Vereinigungen zertifizierte Weiterbildung vom heimischen PC aus.
• Eine bereits laufende Kooperation mit der Essener Zollverein-School erschließt für die Uni weitere Kooperations- und Erlösquellen.
• Das Zentrum für Klinische Forschung hat sich am Markt etabliert. Es versteht sich als Dienstleister zur Erstellung von Studien für die pharmazeutische Industrie.

8. Die Zusammenarbeit mit den kooperierenden Kliniken wurde bereits z.T. reorganisiert. Die UWH hat mit der Helios-Klinikum in Wuppertal erstmals in ihrer Geschichte eine Uni-Klinik. Auch diese Kooperation wirkt sich erlösseitig positiv aus.

Während andere Universitäten sich gerade von ihren Kliniken trennen oder sie in neue privatwirtschaftliche Trägerschaften überführen, kam es zwischen dem Helios-Konzern als einem der größten privaten Krankenhausbetreiber Deutschlands und Deutschlands erster Privatuniversität zu einer wegweisenden Vereinbarung. Helios in Wuppertal ist seit Juli 2004 offiziell das erste Universitätsklinikum der Universität Witten/Herdecke. Ein weiteres könnte noch folgen. Auch diese Kooperation wirkt sich in nicht unerheblichem Umfang erlösseitig positiv aus.

9. Das Drittmittelaufkommen und die Erträge aus Forschungsförderungen bewegen sich auf gleich bleibend hohem Niveau.

Abschließende Zahlen zu diesem Punkt liegen derzeit noch nicht vor. Es zeichnet sich jedoch ab, dass sich das Drittmittelaufkommen und die Erträge aus Forschungsförderung im Vergleich zum Vorjahr auf gleich bleibend hohem Niveau bewegen. Öffentliche und private Träger hatten bereits in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2003/04 (Oktober 2003 - März 2004) der Universität Witten/Herdecke Projekte mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 1,769 Mio. Euro bewilligt. Im Zeitraum vom 1. Juli bis 30. September 2004 wurden weitere zehn Projekte mit einem Fördervolumen von knapp einer Million Euro bewilligt. Nicht eingerechnet sind hierbei Mittel für verlängerte Forschungsprojekte bzw. Einkünfte aus noch laufenden Projekten. Mit insgesamt zwölf im Berichtszeitraum neu bewilligten Forschungsprojekten liegt die Fakultät für Biowissenschaft an der Spitze. Die höchste Einzelsumme fließt in die Fakultät für Wirtschaft: Für das Konzept "know-IT - Knowledge-Communities im Krankenhaus" erhält die UWH vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit insgesamt 788.000 Euro. Die Universität liegt damit, was ihre Pro-Kopf-Förderung angeht, in Deutschland im oberen Drittel.



Web: http://www.uni-wh.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dr Olaf Kaltenborn, verantwortlich.

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