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EIU-Studie 2004 - Outsourcing als Weg zu mehr Know-how und Qualitätssicherung

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Deutschland zeigt sich im internationalen Vergleich ausgesprochen arbeitnehmerfreundlich


Unterhaching/München, 22. November 2004 – Bislang hatten Unternehmen, die Outsourcing in Betracht zogen, vor allem ein Ziel: Sie wollten auf diesem Wege Kosten einsparen. Doch das reicht nun nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommt eine weltweite (1) von Mercury (Nasdaq: MERC) und der Economist Intelligence Unit durchgeführte Marktstudie.

So gaben 64 Prozent der Befragten an, dass im Bereich des IT Managements derzeit die Qualitätssicherung der IT für sie die größte Herausforderung ist. In Deutschland sind es sogar 84 Prozent der IT-Verantwortlichen. Vor allem große Konzerne setzen einen ganz klaren Schwerpunkt: Die Unternehmen, die jährlich einen Umsatz über acht Milliarden Dollar einfahren, bezeichnen die Qualitätssicherung zu 45 Prozent als „absolut notwendig“, während nur 20 Prozent der kleineren Unternehmen diesem Thema eine entsprechende Bedeutung zugestehen.

Unter dem Titel „Driving Business Value from IT - Top Challenges and Drivers for 2005“ untersucht die Studie unter anderem, inwieweit sich das Outsourcing als Lösungsweg zur effizienteren Gestaltung der IT bislang bewährt hat. Befragt wurden 758 IT-Manager aus 21 Ländern in Europa, dem Mittleren Osten und Asia/Pacific. Der Großteil der Studienteilnehmer – rund 60 Prozent – stammt aus Europa und dem Mittleren Osten. Die Unternehmen bieten einen repräsentativen Querschnitt durch die Wirtschaft – vom Kleinbetrieb bis hin zum Großkonzern. Auch die Branchen sind breit gefächert: Finanzdienstleister, produzierendes Gewerbe, High-Tech- und Pharmafirmen sind ebenso vertreten wie Retailer, Distributoren, Transportgesellschaften, Telekommunikationsfirmen und reine Dienstleister.

Outsourcing nach wie vor ein Zukunftsmarkt

Einig waren sich die Unternehmen vor allem in einem Punkt: Outsourcing ist und bleibt ein wichtiges Geschäftsmodell. Laut Gartner wird der Outsourcing-Markt bis 2005 weltweit um 30 Prozent wachsen. Die Erwartungen, die die IT-Verantwortlichen an das Thema knüpfen, sind hoch angesiedelt. So hoffen beispielsweise 40 Prozent der Befragten, dass sich die Qualität der IT durch das Ausgliedern von Unternehmensbereichen innerhalb der nächsten beiden Jahre entscheidend verbessert.

Der Studie zufolge wird der Outsourcing-Trend die Entscheider im Unternehmen in den kommenden Jahren zunehmend in die Pflicht nehmen: Sie müssen mehr als bisher den Wert der IT verstehen und abschätzen, um entscheiden zu können, welche Unternehmensbereiche in welchem Umfang ausgegliedert werden können und sollen. Dabei dürfen sie natürlich den Kostenpunkt nicht außer Acht lassen. So verwundert es nicht, dass in einigen Ländern – vor allem in Europa (50 Prozent) – der Faktor „Kostenreduzierung“ weiterhin ganz oben auf der Erwartungsliste steht. Spitzenreiter hier ist Deutschland: Stolze 80 Prozent der IT-Verantwortlichen sehen den Hauptzweck des Outsourcing nach wie vor darin, ihrem Unternehmen weitere Ausgaben zu ersparen. Doch im weltweiten Ergebnis ist der Kostenfaktor bereits von Platz eins der Rangliste verdrängt worden. So tritt der Wunsch in den Vordergrund, durch das Outsourcing Zugriff auf unternehmensexternes Spezialisten-Know-how zu erlangen (48 Prozent). Die Reduzierung der IT-Kosten rangiert mit 44 Prozent auf Platz zwei, sehr dicht gefolgt von der Hoffnung auf Qualitätsverbesserung der IT (40 Prozent).

Qualität und Transparenz der Outsourcing-Partner als Haupt-Erfolgskriterium

Ebenso anspruchsvoll wie die Anforderungen an das Outsourcing sind auch die Erwartungen an die Dienstleistungen von Outsourcing-Partnern. Vor allem fordern die befragten Unternehmen, dass die Partner die Vorgänge transparent und nachvollziehbar gestalten. Hier sind natürlich entsprechende Werkzeuge für den Markt gefragt, wie beispielsweise unprätentiöse IT-Messsysteme, die nicht nur technische, sondern auch betriebswirtschaftliche Rückschlüsse erlauben. So gaben die befragten IT-Manager an, dass vor allem Transparenz, Skalierbarkeit, Zukunftssicherheit und das richtige Setzen der Prioritäten die wichtigsten Bewertungskriterien für eine erfolgreiche Outsourcing-Partnerschaft sind. Deutschland liegt bei der Befragung auf gleicher Linie mit den weltweiten Ergebnissen: An erster Stelle steht mit 70 Prozent die Forderung nach Transparenz auf der Serviceebene (europaweit: 57 Prozent), gefolgt von der Flexibilität des Geschäftspartners im Hinblick auf zukünftige Anforderungen (Deutschland: 58 Prozent, europaweit: 55 Prozent) und dem Faktor „Richtige Prioritätensetzung bei der Aufgabenbewältigung“ (Deutschland:56 Prozent, europaweit: 49 Prozent).

Nicht ganz so stromlinienförmig sind allerdings die Ergebnisse aus Deutschlands Nachbarstaaten Österreich und Schweiz: Hier erwarten die IT-Verantwortlichen von ihrem Outsourcing-Partner zuerst einmal, dass er sich mit ihnen sowohl die Risiken als auch die Verantwortung ordnungsgemäß teilt (63 Prozent) – während das dem Rest der Welt eher unwichtig erscheint (weltweit: 40 Prozent). Außerdem wünschen sowohl die Schweizer als auch die österreichischen CIOs, dass ein Transfer sowohl von Experten als auch Expertenwissen zwischen den Unternehmen stattfindet (60 Prozent), was weltweit nur 47 Prozent der Befragten als wichtig einstuften. Auf Platz drei rangieren dafür gleich zwei Wünsche: nämlich der nach Transparenz auf der Serviceebene sowie die Forderung nach Flexibilität im Hinblick auf zukünftige Anforderungen (je 53 Prozent).

Bedenken gegenüber Outsourcing europaweit ähnlich

Doch bei aller Aufgeschlossenheit gegenüber dem Outsourcing-Gedanken: Es gibt auch eine ganze Reihe von Faktoren, die IT-Verantwortliche dem Ausgliederungsgedanken gegenüber kritisch stimmen. Die größten Bedenken äußerten die IT-Manager für die Bereiche Abhängigkeit von Dritten (53 Prozent), Verlust von Service-Qualität (53 Prozent) sowie dem möglichen Transparenzverlust bei IT-Operationen (46 Prozent).

Europaweit gelten die gleichen Bedenken – allerdings in einer anderen Gewichtung. Hier rangiert die Furcht vor dem Transparenzverlust auf Platz eins (54 Prozent) und der Verlust von Service-Qualität auf Platz zwei. Ähnlich wie im weltweiten Studienumfeld herrscht in den meisten europäischen Ländern keine besonders große Angst davor, dass es für das Unternehmen in der Öffentlichkeit zu einem einschneidenden Ansehensverlust kommen könnte, weil durch das Outsourcing ja womöglich Arbeitsplätze verloren gehen. Unter „ferner liefen“ steht diese Sorge daher mit rund 37 Prozent (europaweit nur 30 Prozent) auf Platz 7. Ganz anders der deutsche Markt: Auch hier gilt die Hauptsorge dem möglichen Transparenzverlust (56 Prozent). Doch die hiesigen IT-Chefs zeigen sich arbeitnehmerfreundlich, denn sie bekommen bei dem Gedanken an schlechte Presse, weil durch das Outsourcing Mitarbeiter eventuell stempeln gehen müssen, offenbar graue Haare. 56 Prozent der Befragten stuften diese Möglichkeit als „sehr wichtig“ oder sogar „unternehmenskritisch“ ein.


(1)21 Länder in Europa, dem Mittleren Osten und Asia/Pacific


Über Mercury
Mercury (NASDAQ: MERQ), globaler Marktführer im Bereich Business Technology Optimization (BTO), unterstützt Unternehmen bei der Optimierung des Business Value der IT. Das 1989 gegründete Unternehmen hat Niederlassungen weltweit und zählt zu den am schnellsten wachsenden Softwareunternehmen. Das Angebot von Mercury umfasst Software und Services zur zentralen Steuerung von Prioritäten, Personal und Prozessen, zur Bereitstellung und zum Management von Applikationen sowie zur Integration von IT-Strategien und deren Umsetzung. Weltweit vertrauen Kunden auf die Lösungen von Mercury, um Qualität und Performance ihrer Applikationen zu steigern, die Kosten und Risiken der IT zu steuern und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zu gewährleisten. Technologien und Dienstleistungen zahlreicher internationaler Partner ergänzen das BTO-Lösungsangebot von Mercury. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.mercury.com.

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Selma Kasimay, verantwortlich.

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