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Konservativer Abgeordneter Robert Jackson wechselt zu Labour

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Welt-Korrespondent Thomas Kielinger: England ist auf dem Weg zum Ein-Parteien-Staat


Bonn/London – England entwickelt sich zum Ein-Parteien-Staat: In diese zugespitzte Formulierung hatte Thomas Kielinger im aktuellen Heft der Zeitschrift Criticón http://www.criticon.de seine These gekleidet, dass sich die Tories immer mehr zur überflüssigen Partei in Großbritannien entwickeln. In dieser Lesart ist Tony Blair der "Dieb von Westminster", der das Tory-Programm geklaut hat. Neue Nahrung für diese Vermutung speist sich aus dem Übertritt des britischen Tory-Abgeordneten Robert Jackson zur Labour-Party. Thomas Kielinger, der Großbritannien-Korrespondent der Tageszeitung Die Welt http://welt.de, hat Jackson zu den Gründen seines Übertritts befragt.

Es sind drei Gründe, die den konservativen Abgeordneten aus dem Wahlkreis Wantage bei Oxford zu seinem öffentlichkeitswirksamen Seitenwechsel bewogen haben. Eitelkeit als Motiv scheidet aus. Jackson kündigte bereits 2001 an, nicht mehr für eine weitere Wahlperiode kandidieren zu wollen. Universitätsgebühren, Irak und Europa: Das sind die entscheidenden Kriterien für den "Verrat" des Abgeordneten. Jackson hält die von Blair angestoßene Erhöhung der Studiengebühren für eine Voraussetzung dafür, dass Englands Hochschulen weiter konkurrenzfähig sind. Seine Haltung zum Irakkrieg sei fest und eindeutig gewesen; ganz anders als die des Tory-Chefs Michael Howard, "der für den Krieg stimmte und jetzt opportunistisch an Randpunkten herummäkelt". Und außerdem hält Jackson die pure Anti-Haltung der Tories zu Europa für nicht zukunftstauglich: "Ich glaube, Michael Howard als Premier würde es auf einen großen Schlagabtausch mit Europa ankommen lassen, um ein gänzlich neues Verhältnis zur EU zu erreichen, wenn nötig eine Art ‚externe Assoziation‘."

Die Chancen für die britischen Konservativen sehen also nicht rosig aus. Diese These hatte Kielinger schon in Criticón postuliert. Neue Umfrageergebnisse bestätigen die Analyse des England-Experten. Denn obwohl Blair wegen seines Kriegskurses im Irak und seines etwas laxen Umgangs mit der Wahrheit deutlich an Vertrauen bei der britischen Wählerschaft verloren hat, wird seine Partei bei der wahrscheinlich im Mai anstehenden Unterhauswahl satte Gewinne einfahren. Die Tories hingegen könnten auf ein historisches Tief absinken. Tony Blair und seine Partei dominieren die politische Mitte absolut.



Web: http://www.criticon.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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