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Q:CHARGE Europe AG |

Lade-Infrastruktur: "Zur Ziel-Erreichung entscheidend"

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Bundesregierung fördert Elektromobilität


Weiterhin wird es in Deutschland keine Kaufprämie für Elektroautos geben. Dennoch will die Bundesregierung Elektromobilität in Deutschland fördern. Marcus Schmitt, Vorstand der Q:CHARGE Europe AG, bezieht zu den Äußerungen von Angela Merkel auf einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt über die Zukunft der Mobilität Stellung.

Am 16. Mai hat die Pressekonferenz im Bundeskanzleramt über die Zukunft der Mobilität stattgefunden. Nachdem die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) der Bundesregierung ihren zweiten Bericht vorlegte, soll anhand der neuen Informationen entschieden werden, wie es zukünftig weitergeht. Vor allem jedoch soll sich entscheiden, inwieweit die Bundesregierung die Elektromobilität fördert.

"Die lange überfällige Positionierung zur Elektromobilität unserer Regierung zeigt deutlich, dass die E-Mobility in Europa und in Deutschland nicht mehr aufzuhalten ist. Speziell die Äußerungen unserer Kanzlerin zur Ladeinfrastruktur sind mehr als deutlich", sagt Marcus Schmitt, Vorstand der Q:CHARGE Europe AG.

Keine Kaufprämien für Elektrofahrzeuge

Weiterhin wird es in Deutschland keine Kaufprämie für Elektroautos geben. Von 2011-2013 wird die Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität von 500 Mio. auf 1 Mrd. Euro verdoppelt. Insbesondere die Batterietechnik soll weiterentwickelt werden. Elektro-Autos, die bis 2015
gekauft werden, erhalten eine 10-jährige Befreiung von der KFZ-Steuer.

Bestätigung für Q:CHARGE: Richtig im Wachstumsmarkt positioniert

Auch Hybrid-Fahrzeuge und Autos mit Brennstoffzelle gelten im Rahmen der Förderung als Elektroautos. Eine genaue Definition des Terminus wird noch festgelegt. Die Bundesregierung selbst verpflichtet sich, ab 2013 10 Prozent aller Neufahrzeuge als Elektro-Autos anzuschaffen. Ohne ins Detail zu gehen, soll laut Angela Merkel das Verkehrsrecht angepasst werden, so dass Fahrer eines E-Autos Vorteile bei Parkplätzen und Fahrspuren genießen sollen. Dienstwagen sollen zudem einheitlich nach dem günstigeren Listenpreis besteuert werden. Ist das E-Auto demnach vom Listenpreis teurer als ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, wird zur Besteuerung des Elektroautos der Listenpreis des günstigeren Fahrzeugs herangezogen.

Marcus Schmitt: "Bisher war Elektro-Mobilität das Ziel von Zweiflern - kritisiert wurden mangelnde Normierung, Infrastrukturkosten oder hohe Fahrzeugpreise, um nur einige Themen zu nennen. Nun wird es leise unter den notorischen Pessimisten. Die Reichweiten der Batterien werden größer. Erste Serienmodelle, die auch wirklich wie Autos aussehen, kommen auf den Markt. Und nun stellt sich auch noch die Bundesregierung eindeutig hinter die Elektromobilität."

Die NPE und Angela Merkel betonten, dass darüber hinaus bis 2015 315 Mio. Euro in die Ausbildung von Fachkräften für Elektromobilität fließen sollen. Außerdem habe man sich mit den Herstellern darauf geeinigt, dass die Technik, zum Beispiel Batterien und spezielle Werkstoffe, im eigenen Land produziert werden, um hier keine Abwanderung von Know-How zu begünstigen. Insgesamt sollen im E-Mobility-Bereich 30.000 neue Arbeitsplätze bis 2020 geschaffen werden. Von den ursprünglich vier Milliarden Euro Förderung trägt die Bundesregierung nun rund 1,5 Mrd. Euro - den Rest soll die Industrie aufbringen.

Auf die Nachfrage von Journalisten, warum es keine direkte Förderung im Sinne einer Kaufprämie gebe, meinte Angela Merkel, dass diese nicht richtig sei. Es würden andere Anreize benötigt und die Elektromobilität beginne zunächst bei Unternehmen. Mit dem vorgestellten Maßnahmenpaket wird die E-Mobility gleichgestellt. Die NPE wird nun jährlich einen Bericht abliefern, um den Fortschritt zu überwachen und ggf. nachzubessern. Vorerst sieht sie verschiedene Phasen vor. Bis 2013 wird noch Forschung und Entwicklung einen Großteil der Elektromobilität ausmachen. Ab 2014 gilt die Marktvorbereitung und ab 2017 und 2018 wird Elektromobilität laut Merkel den Massenmarkt durchdringen. Hier erwartet man auch das exponentielle Wachstum, um das Ziel von einer Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen bis 2020 zu erreichen.

"Dass hier einer offenen und integrativen Infrastruktur eine tragende Rolle zukommt, ist ebenso logisch, wie der Betrieb des Ganzen mit Ökostrom. Die großen im Markt, wie RWE, E-On und Co. können aber genau das trotz Megabudget nicht liefern. Zulange wurde auf Atom- und Kohle-Energie gesetzt und die Mentalität der geschlossenen Systeme sitzt nach wie vor tief. Große Schiffe wenden bekanntlich nur langsam", sagt Marcus Schmitt.

Zuverlässige Lade-Infrastruktur - offen und unabhängig

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt: "Der Ausbau der Lade-Infrastruktur ist zum Erreichen dieses Ziels entscheidend."

"Q:CHARGE hat sich klar positioniert. Wir verzichten darauf, unsere Kunden an einen Stromanbieter zu binden und verzetteln uns nicht in hochkomplexen und alles integrierenden Lösungen. Q:CHARGE liefert eine zuverlässige Ladeinfrastruktur von führenden Herstellern und installiert sie dort, wo der Kunde sie braucht. Q:CHARGE betreibt dabei ein offenes und unabhängiges Netz bei freier Wahl des Stromversorgers. Und: Wir liefern die Lösung bereits jetzt, ohne die Entwicklung von Markt und Technologie aus den Augen zu verlieren. Q:CHARGE wird außerdem die erste E-Mobility-Aktie im Infrastrukturbereich an der Börse sein", so Marcus Schmitt.


Q:CHARGE Europe AG
Jana Chantelau
Fasanenstrasse 29
10719 Berlin
jana.chantelau@qcharge.net
030 88 77 45 241
http://www.q-charge.de/


Web: http://www.q-charge.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jana Chantelau, verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Q:CHARGE Europe AG

Q:CHARGE Europe AG ist ein Berliner StartUp. Seit der Gründung im Jahr 2010 hat das agile Unternehmen das Ziel, die Infrastruktur für Elektromobilität in Europa auf- und auszubauen. Das besondere Merkmal von Q:CHARGE ist die offene Netzwerk-Technik. Dadurch ist es möglich, Komplett-Lösungen anzubieten und unterschiedliche Marktteilnehmer auf einer Plattform zu integrieren - wie etwa Energieversorger, Betreiber von Ladestationen und private Endkunden.


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