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Mikrosystemtechnik Baden-Württemberg e.V. (MST BW) |

Mikrosystemtechnik aus Baden-Württemberg auf der Sensor&Test 2011 in Nürnberg

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Der Spitzencluster MicroTEC Südwest zur Mikrosystemtechnik präsentiert sich erstmals auf der Sensor&Test 2011. Innovative Mikrosystemtechnik-Lösungen begegnen zentralen Herausforderungen in Bereichen wie Gesundheit, Umwelt oder Mobilität. Ziel des Clusters ist die Förderung der Mikrosystemtechnik durch Zusammenarbeit der Partner sowie durch Bereitstellung von Fördermitteln für Projekte im Cluster.

Der Spitzencluster MicroTEC Südwest zur Mikrosystemtechnik präsentiert sich erstmals auf der Sensor&Test 2011.
Innovative Mikrosystemtechnik-Lösungen begegnen zentralen Herausforderungen in Bereichen wie Gesundheit, Umwelt oder Mobilität. Ziel des Clusters ist die Förderung der Mikrosystemtechnik durch Zusammenarbeit der Partner sowie durch Bereitstellung von Fördermitteln für Projekte im Cluster.

Im Trend der Zeit liegen material-, energie- und umweltschonende Produkte, die immer kleiner oder bei vergleichbarer Größe immer leistungsfähiger werden. Der zentrale Schlüssel zu diesen intelligenten Produkten ist die Mikrosystemtechnik, in der komplexe Funktionen miniaturisiert und so immer neue Anwendungsfelder erschlossen werden. Mit ihren besonderen Eigenschaften ist sie für klassische Leitbranchen wie Automobil- und Maschinenbau sowie Medizintechnik einer der bedeutendsten Innovationstreiber.

Sensoren "fühlen", integrierte Schaltungen "verarbeiten" und "bewerten", Aktoren "handeln". Mit der Integration dieser Funktionen auf kleinstem Raum lassen sich viele Anwendungen auf den unterschiedlichsten Gebieten realisieren. Der Spitzencluster bietet dazu die Plattform für seine Partner.
Beispiele aus den MicroTEC-Südwest-Clusterprojekten werden in einem Vortrag von Clustermanagerin Dr. Christine Neuy am Donnerstag, 9. Juni 2011, von 12:00 bis 12:30 Uhr auf dem Fachforum in Halle 12 vorgestellt: "MicroTEC Südwest - Intelligente Sensorlösungen für globale Herausforderungen".

Im Projekt SSI-EASYS-WSN (Energieautarkes synchronisiertes High-Speed Wireless Sensor-Netzwerk) unter Federführung von CADwalk GmbH & Co. KG werden energieautarke Funksensorsysteme bzw. zeitsynchronisierte Funksensornetze sowie deren "lebenslange" Integration in Maschinen in Verbindung mit neuartigen Analyse- und Regelungskonzepten entwickelt.

Das Projekt PRONTO-DRUSYM (Drucktechniken für Sensoren) befasst sich unter Federführung von A. Raymond mit Drucktechniken für die Herstellung von Sensorstrukturen.

Untersucht werden die folgenden drei Verfahren: Aerosol, Inkjet und Siebdruck. Des Weiteren werden je nach Anwendung verschiedene Substrate wie z. B. Kunststoff und Keramik geprüft. Als mögliche sensorische Anwendungen liegen Temperatur-, Druck- und Durchflussmessungen im Fokus. Neben der Funktionalisierung von Bauteilen bietet die Drucktechnik die Möglichkeit näher an der eigentlichen Anwendung zu messen. Dieser Vorteil wird besonders bei Temperaturmessungen deutlich.

Ziel des Projektes SensRFID unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik IPM ist die Entwicklung von smarten (mit Sensoren ausgestatteten) RFID-Labeln zur Überwachung von z.B. logistischen Teilprozessen (Stichwort Kühlkette) oder zur Überwachung in der Prozessmesstechnik. Im Rahmen von SensRFID werden Temperatursensoren und leistungsarme kolorimetrische Gassensoren entwickelt und ebenfalls integriert. Um energieautark und über einen langen Zeitraum Messungen durchführen zu können werden spezielle mikrosystemtechnische Thermogeneratoren entwickelt.

Die Label bieten folgende Vorteile: Messwerte werden direkt auf dem Label gespeichert und über Funk übertragen. Sie arbeiten energieautark über TEG und integrieren erstmals Gassensoren (NH3, Ethylen, Sauerstoff), wodurch z. B. im Falle der Logistik festgestellt werden kann, wann die Ware verdorben ist und wer dafür zu haften hat.

Die Verringerung der Zahl schwerer oder gar tödlicher Unfälle, die bei Nachtfahrten besonders häufig sind, ist nur eines der Ziele im Projekt RTFIR unter Federführung von Bosch. Die hierfür entwickelte Plattformtechnologie für kostengünstigere Thermografie-Komponenten wie FIR-Bildsensor und Optik soll nicht nur den wirtschaftlichen Einsatz von Nachtsichtsystemen auch in den volumenstärkeren Fahrzeugklassen unterhalb von Ober- und Luxusklasse ermöglichen, sondern soll auch in weiteren Anwendungsfeldern wie industrieller Produktionstechnik oder dem Themengebiet Ambient Assisted Living wirtschaftlich lukrativen Lösungen zur Umsetzung verhelfen.

Die Vision einer ressourcenschonenden und schadstoffarmen Mobilität ist Treiber für das Projekt SiC-Tech - ebenfalls unter Federführung von Bosch. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Bereitstellung kostengünstiger, robuster Sensoren für den Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen, die zum einen verbesserte Konzepte für Verbrennungsmotoren ermöglichen und zum anderen die zuverlässige Überwachung emissionsrelevanter Bauteile im Abgasstrang gewährleisten. Die überragenden Eigenschaften des Werkstoffs Siliziumcarbid (SiC) sollen gezielt genutzt werden, um derartige Sensoren in Mikrosystemtechnik zu geringen Kosten herzustellen. Hierfür sind die wichtigsten Schlüsseltechnologien für SiC-basierte Mikrosensoren zu entwickeln. Als konkrete Realisierungen sollen im Projekt SiC-Tech Prototypen für einen direkt messenden Brennraumdrucksensor und einen Rußpartikelsensor zur Überwachung des Dieselpartikelfilters hergestellt werden.

((Bildquelle: Bildquelle: Fraunhofer IPM, (c) Bernd Müller, MEV-Verlag.))


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