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EWC Weather Consult GmbH |

Standortspezifische Windinformationen von EWC Weather Consult unterstützen das neue Windcluster Baden-Württemberg

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Karlsruhe, 08.07.2011. EWC Weather Consult GmbH, international agierender, privater Wetterdienstleister, ist Gründungsmitglied des seit Mai 2011 bestehenden Windclusters Baden-Württemberg. Das Ziel der zwischenzeitlich 31 Firmen und Organisationen im Südwesten Deutschlands, den Anteil der erneuerbaren Energien durch Windenergie auf 10% des Strombedarfs in 2020 zu erhöhen, unterstützen die Karlsruher Meteorologen mit Windprognosen, statistischen Auswertungen und Wetteranalysen.

Die Konzeption und Errichtung des baden-württembergischen Windtestfelds stellt den ersten Schwerpunkt der Arbeit des Windclusters dar. Mit Windpotenzialanalysen, Windertragsgutachten und meteorologischen Auswertungen für „schwierige“ geografische Standorte arbeitet der Wetterspezialist EWC Hand in Hand mit Unternehmen aus der Windbranche. „Es gilt, neue und weitere Standorte für Windkraftanlagen zu definieren, zu verifizieren und die geeigneten Bedingungen für diese zu berechnen“, gibt Jon Meis, Geschäftsführer von EWC und Diplom-Meteorologe, einen Ausblick. Wie auch Walter Döring, Vorsitzender des Clusters, sieht er große Perspektiven für die Branche und erhofft sich positive Entwicklungsraten für den meteorologischen Bereich durch die Lobbyarbeit des Verbandes.
„Meteorologische Informationen spielen in jeder Phase dieser Projekte eine Rolle, da die Windstromproduktion in erster Linie vom „Treibstoff Wind“ und dessen Güte abhängt“, so Meis weiter. Bis zur Inbetriebnahme von Windkraftanlagen untermauern Online-Windanalysen und histo-rische Wettermessdaten die Standortwahl von Investoren, Projektierern, Gutachtern und Planern. Die Windleistungsprognosen sind die Basis für die Bilanz des zu erwarteten Stromertrags und damit für die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Ausfälle durch Windflauten, Stürme, Schattenwurfzeiten, Eis oder Wartungsarbeiten werden dabei von den Wetterdatenexperten berücksichtigt.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefanie Raysz, verantwortlich.

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Unternehmensprofil: EWC Weather Consult GmbH

Maschinelle Lernverfahren machen Windkraftprojekte sicherer

Karlsruhe/Stuttgart 28.11.2013. Um festzustellen, ob sich ein Standort für ein Windkraftprojekt eignet, brauchen Investoren, Projektierer und Anlagenbetreiber ein Gutachten. Dabei müssen sie allerdings Unsicherheiten aus Meteorologie und Technologie in Kauf nehmen – was sich wiederum direkt auf die Finanzierung der Projekte durch die beteiligten Banken auswirkt. Neue Wege, um solche Risiken zu minimieren, geht der Karlsruher Wetterdienstleister EWC. In Kooperation mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) wurde eine neuartige Methode des Langzeitbezugs von Windmessungen (MCP) für Windkraftstandorte entwickelt, die wetter- und technologiebedingte Unsicherheiten gegenüber den herkömmlichen Verfahren deutlich reduziert.

Auf tiefen neuronalen Netzen aufbauend, ermöglicht dieses Verfahren der süddeutschen Projektpartner nicht-lineare Korrekturen der langen Zeitreihen, die die Korrelation, also die zeitliche Übereinstimmung, zur Messung verbessert. Das Ergebnis basiert auf aktuellen Messwerten vor Ort und liefert eine 34 Jahre umfassende, stündliche Windzeitreihe für die projektierte Windkraftanlage bzw. den Messstandort.
Bei der detaillierten Evaluation des maschinellen Lernverfahrens zeigt sich eine deutliche Überlegenheit gegenüber herkömmlichen Methoden.
So ist die Häufigkeitsverteilung der Windgeschwindigkeit sowie die Korrelation zwischen Messung und Langzeitdaten optimiert und weist in allen betrachteten Fällen wesentlich geringere Fehler in der Ertragsabschätzung auf als zum Beispiel bei klassischen Verfahren mit linearen Regressionen oder der Matrix-Methode. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass schon bei einer Messdauer von neun Monaten das vorgestellte Verfahren der süddeutschen Forscher und Dienstleister das Qualitätsniveau der klassischen Methoden erreicht. Bei längeren Beobachtungszeitreihen kommt die ganze Stärke des Verfahrens zum Tragen: Selbst an komplexen Standorten lassen sich bisherige Fehler um bis zu 50 Prozent reduzieren, sobald die Messdauer 12 Monate erreicht.
Neben der Messdauer spielt auch die Verfügbarkeit der Langzeitdaten eine große Rolle. Die Zeitreihen basieren auf MERRA-Reanalyse-Daten, für die EWC aus 3D-Daten individuelle Windprofile mittels verifizierter Downscaling-Verfahren berechnet. Ein weiterer Vorteil: Die letztmonatlich fehlenden Reanalysen werden durch Daten anderer Wettermodelle ersetzt. Ein Bezug zu aktuellen Messdaten von "gestern" ist somit immer gegeben.

„Mit Hilfe der selbstoptimierenden neuronalen Netze können wir den systematischen Fehler (BIAS) und den Verteilungsfehler so stark minimieren, dass die Korrelation der Langzeitreihe der Winddaten auf stündlicher Basis extrem hoch ist.


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