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Wechsel der Kfz-Versicherung in Ostdeutschland am beliebtesten

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- Wechselquote in neuen Bundesländern 23 Prozent über dem Bundesdurchschnitt - Versicherungsnehmer in Berlin, Dresden und Leipzig besonders wechselfreudig - Kunden in Stuttgart, Bonn und Münster hingegen sehr treu


- Wechselquote in neuen Bundesländern 23 Prozent über dem Bundesdurchschnitt - Versicherungsnehmer in Berlin, Dresden und Leipzig besonders wechselfreudig - Kunden in Stuttgart, Bonn und Münster hingegen sehr treu Berlin, 11. ...

Berlin, 11. August 2011 - Mit Blick auf die Versicherung ihres Fahrzeugs sind ostdeutsche Autofahrer wesentlich wechselfreudiger als ihre westdeutschen Nachbarn. Wie eine aktuelle Untersuchung des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) zu den regionalen Wechselhäufigkeiten im Kfz-Versicherungsbereich zeigt, nutzen Versicherungsnehmer in den neuen Bundesländern besonders häufig die Möglichkeiten zur Wahl einer neuen Autoversicherung. Insgesamt liegt die Wechselquote in Ostdeutschland (ohne Berlin), gemessen an der Zahl der zugelassenen PKW*, rund 23 Prozent über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Im Westen hingegen liegt der Wert etwa 9 Prozent unter dem bundesweiten Mittel.

Deutschlandkarte: Regionale Unterschiede bei Kfz-Versicherungswechsel

Die Ermittlung der regionalen Wechselhäufigkeiten erfolgte dabei auf Basis aller Versicherungsnehmer, die sich im Zeitraum der letzten 24 Monate über toptarif.de (www.toptarif.de) im Rahmen eines Versicherungs- oder Fahrzeugwechsels für eine neue Kfz-Versicherung entschieden haben.

Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt an der Spitze - Bayern, Baden-Württemberg und Hessen auf den hinteren Rängen

Am stärksten ist der Trend zum Wechsel der Kfz-Versicherung in Berlin ausgeprägt. So ist die Wechselquote in der Hauptstadt rund 46 Prozent höher als im Rest Deutschlands. Auch in Sachsen (+27 Prozent), Sachsen-Anhalt (+25 Prozent) und Brandenburg (+23 Prozent) entscheiden sich Versicherungsnehmer besonders häufig für eine neue Auto-Police.

Tabelle: Wechsel der Kfz-Versicherung in Bundesländern und 25 größten deutschen Städten

Von den westdeutschen Bundesländern wartet lediglich die Hansestadt Hamburg (+18 Prozent), die zwischen Thüringen (+20 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (+12 Prozent) auf Platz 6 rangiert, mit besonders wechselwilligen Bewohnern auf. In Bayern (-21 Prozent), Baden-Württemberg (-13 Prozent) und Niedersachsen (-11 Prozent) sind die Autofahrer ihren Kfz-Versicherern hingegen wesentlich treuer.

"In Bezug auf die verschiedenen Wechselhäufigkeiten dürften vor allem die regionalen Einkommensunterschiede zwischen Ost und West ausschlaggebend sein", erklärt Daniel Dodt von toptarif.de (www.toptarif.de). "Die Beiträge zur Kfz-Versicherung, welche in der Regel mit mehreren Hundert Euro pro Jahr ins Gewicht fallen, werden eher dort auf den Prüfstand gestellt, wo weniger Geld zur Verfügung steht bzw. wo Möglichkeiten zu Kostensenkungen als besonders lohnenswert empfunden werden."

Neben der Höhe des Einkommens ist auch das generelle Niveau der Kfz-Versicherungskosten ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entscheidung für oder gegen einen Wechsel. Dieses fällt in Deutschland nicht einheitlich aus, sondern ist meist abhängig von den regionalen Risikoeinstufungen der Versicherungswirtschaft**. Demnach ist zwar die reine Haftpflicht-Police in Ostdeutschland in vielen Fällen sehr günstig - gerade aber für den bei Gebrauchtwagen gern genommenen Teilkaskoschutz muss in den neuen Bundesländern oftmals erheblich tiefer in die Tasche gegriffen werden.

Städtevergleich: Ostdeutsche Großstädte haben Nase vorn

Auch im Vergleich der 25 größten deutschen Städte rangieren mit Dresden (+38 Prozent) und Leipzig (+35 Prozent) zwei ostdeutsche Großstädte neben Berlin auf den vordersten Plätzen. Ähnlich wechselfreudig sind Autofahrer in Duisburg (+27 Prozent), Dortmund (+20 Prozent) und Köln (+19 Prozent). Weitaus passiver agieren Versicherungsnehmer dagegen in Münster (-21 Prozent), Bonn (-18 Prozent) und Stuttgart (-17 Prozent).

"Ein regelmäßiger Vergleich alternativer Angebote kann aber auch unabhängig vom Wohnort lohnen, insbesondere mit Blick auf die bald wieder beginnende Wechselsaison im Herbst", rät Dodt. "In vielen Fällen sind die Kosten bei günstigen Anbietern nur halb so hoch wie bei teuren Versicherern." Statt 600 bis 700 Euro jährlicher Versicherungskosten, beispielsweise für eine Familie mit einem gebrauchten Kompaktklasse-Wagen, werden so nur 300 bis 350 Euro fällig - in der Regel auch ohne Abstriche bei wichtigen Leistungsinhalten machen zu müssen.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/kfz-versicherung) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Kfz-Versicherungstarife in ihrer Region informieren und kostenlos zu alternativen Angeboten wechseln.

* Quellen: Zulassungsstatistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigene Recherchen bei städtischen Statistikämtern und -abteilungen

** Siehe hierzu die Regionalstatistiken des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV): http://www.gdv.de/Themen/AutoundVerkehr/Typklassen____Regionalklassenabfrage/inhaltsseite.html


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