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9/11 - Der mediale Kampf um die Wahrheit

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Telepolis-Autor Marcus B. Klöckner zeichnet die Geschichte der Gegenöffentlichkeit des 11. Septembers nach - und analysiert, wie deutsche Qualitätsmedien mit Kritikern und Zweiflern umgehen


Deutsche Qualitätsmedien gehen nicht gerade zimperlich mit der Gegenöffentlichkeit des 11. September um. Anstatt Ungeklärtes zu recherchieren und aufzuklären denunzieren führende Journalisten 9/11-Skeptiker lieber.

"Im Kampf um die Deutungshoheit über die Terroranschläge vom 11. September haben Leitmedien einen Grad an sprachlicher Gewalt veranschlagt, der beschämend ist", sagt Marcus B. Klöckner, der jahrelang die Berichterstattung über den Terroranschlag in New York und Washington verfolgt hat. "Menschen, die Fragen und Zweifel an den Anschlägen äußerten, wurden in Qualitätsmedien diffamiert und psychiatrisiert. Journalisten verwandelten sich zu Fachärzten, die klinische Krankheitsbilder in ihren Medien diagnostizierten. Allen 9/11-Skeptikern wurde pauschal die geistige Zurechnungsfähigkeit abgesprochen."

Doch die Kritiker und Zweifler sind keine marginale Minderheit. Zum zehnten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA mehrt sich die Zahl der Menschen, die der offiziellen Version der Anschläge und gleichlautenden Medienberichten misstrauen. Marcus B. Klöckner hat den "Kampf um die Wahrheit" des 11. September verfolgt. Aus seinen Beobachtungen ist ein Buch entstanden, das nachzeichnet, wie die kritische Gegenöffentlichkeit (das "9/11 Truth Movement") in den Medien reflektiert wird.

Klöckner konzentriert sich dabei vor allem auf die Auseinandersetzungen zwischen Medienvertretern, die nur an die offizielle Darstellung der Anschläge von New York und Washington glauben und auf die 9/11-Skeptiker, die sich seit Jahren für eine unabhängige Untersuchung des Terrors einsetzen. Kern des Buches sind umfangreiche Medienanalysen in denen der Autor aufzeigt, wie Leitmedien durch einen fragwürdigen Journalismus versucht haben, die 9/11-Gegenöffentlichkeit aus dem öffentlichen Diskurs zu drängen.

Qualitätsmedien denunzieren wortgewaltig 9/11-Zweifler
Der Autor stellt dabei in weiten Teilen der Qualitätsmedien fest, dass Medienvertreter gerne ihre eigene Meinung und "Wahrheit" vor die kritische Auseinandersetzung mit dem 11. September und vor die Thesen der Skeptiker stellen. Die Tatsache, dass Leitmedien grundsätzlich die These des "Inside Job", also den Terroranschlag als selbstinszenierten Akt als indiskutabel behandelt haben, bezeichnet Klöckner als "nicht hinnehmbar."

"Staatsterrorismus, Kriegsanlasslügen und Operationen unter falscher Flagge sind keine Phantasiegebilde. Es kann nicht sein, dass über mögliche tiefenpolitische Zusammenhänge nicht gesprochen werden darf. Spätestens seit Historiker angefangen haben, die Ungeheuerlichkeiten um "Gladio" und die geheimen, paramilitärischen Stay-behind-Strukturen der NATO, wie sie noch bis 1990 existiert haben, aufzuarbeiten, sollte jedem klar sein, dass hinter Terroranschlägen mitunter mehr steckt, als es auf den ersten Blick zu erkennen ist", so Klöckner.

In den Medienanalysen zeigt der Autor auf, wie etwa Sandra Maischberger ihren Gesprächspartner mit allen Mitteln der Rhetorik zum Schweigen bringt - anstatt sich unvoreingenommen mit seinen Argumenten auseinanderzusetzen. Ins gleiche Horn stoßen angesehene Autoren wie Jörg Lau von der ZEIT - mit großer sprachlicher Kunst zieht er gegen die "linke" (!) Verschwörungsbande ins Feld. Dabei entsteht zwar ein blutiges Wortgemetzel, leider jedoch keine adäquate Auseinandersetzung mit den Kritikern und dem Vorfall an sich.

Klöckner ist durchaus kein Vertreter von Verschwörungstheorien - doch fragt er sich zu Recht, warum sich die meisten Qualitätsmedien mit offiziellen Statements zufrieden geben und damit dem Wahrheitsgewinn keinerlei Chance einräumen. "Warum wollen deutsche Leitmedien nicht aufklären - oder zumindest zur Aufklärung vieler Ungereimtheiten beitragen? Ist es Angst vor dem Recherche-Aufwand? Oder gar Angst vor dem, was nicht sein darf? "Zehn Jahre nach den schrecklichen Terroranschlägen wird es höchste Zeit", findet Klöckner, "dass das Hinterfragen des 11. September nicht mehr tabuisiert wird und mediale Denkverbote in Sachen 9/11 als das betrachtet werden, was sie sind, nämlich: unangebracht!"

Weitere Informationen: http://www.dpunkt.de/buecher/3481.html

9/11 - Der Kampf um die Wahrheit
16,90 Euro(D) / 17,40 Euro(A)
August 2011, 218 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-936931-71-6
Heise Verlag


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69115 Heidelberg
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