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Schritt für Schritt zum Atomausstieg

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Energiewende gelingt 2022 nur mit einem Energie-Mix aus Wind, Wasser, Biomasse und Sonne


Die Bürger haben sich durchgesetzt. Der stufenweise Atomausstieg ist in Deutschland beschlossene Sache. Viele fragen sich, wie das Vorhaben zur Zufriedenheit aller umgesetzt werden soll. Eine weitere Sorge steht im Raum: Kommt uns die Energiewende teuer zu stehen?

Deutschland schaltet ab. In elf Jahren geht das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz. Doch momentan steckt das Land in einem Prognose-Chaos fest. Die Verunsicherung ist groß. Heutzutage kann niemand zweifelsfrei sagen, wie steinig der Weg zum Erneuerbaren Energien-Mix wird. Bis dahin gibt es noch viel zu tun: Es werden neue Energiespeicher, flexible Kraftwerke und Hochspannungsnetze benötigt. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schätzt die Gesamtkosten auf rund 200 Milliarden Euro (Quelle: Rheinische Post). Langfristig ist das Geld gut investiert, denn mit einem schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien wird der Kohlendioxid-Ausstoß verringert und das Klima für die nächsten Generationen geschützt. Sollten Kohle, Gas und Öl in wenigen Jahren teurer werden, dann wird es sich auch finanziell auszahlen. Das bestätigt der Forschungsverbund Erneuerbare Energien. Die Experten schätzen einen Gewinn von mehr als 61 Milliarden über die nächsten 40 Jahre hinweg (Quelle WiWo).


Erneuerbare Energien-Mix: Wind, Sonne, Wasser und Biomasse produzieren Ökostrom

Im letzten Jahr stieg der Anteil der Erneuerbaren Energien im Strommix auf 17 Prozent und holte die Atomkraft (22 Prozent) fast ein. Bereits 2020 soll knapp die Hälfte des Stroms aus Erneuerbaren Energien erzeugt werden. Den größten Anteil tragen Sonne und Wind (35 Prozent) bei. Weiterhin ist Photovoltaik bei Privatpersonen trotz Förderungskürzungen beliebt. Auf einfache Weise ermöglicht eine Solaranlage den eigenen Beitrag für die anstehende Energiewende. Bis 2020 soll der Anteil des Sonnenstroms auf rund 7 Prozent im Energiemix wachsen und in knapp vierzig Jahren sogar 40,9 Prozent ausmachen (Quelle WiWo). Das widerspricht Kritikern, die der Solarenergie vorwerfen, im künftigen Strommix keine Rolle zu spielen.


Die Mär von steigenden Strompreisen

Die Sorge um unaufhaltsam steigende Strompreise wächst. Zu möglichen Preisexplosionen in den nächsten Jahren gibt es widersprüchliche Darstellungen. Eine aktuelle Studie vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Uni Leipzig widerspricht (Quelle Süddeutsche Zeitung). Die Experten stellen klar, dass weder die Preise noch die Kohlendioxidbelastung durch den Ausbau von Erneuerbaren Energien und flexiblen Gas- und Kohlekraftwerken steigen.
Zukünftig ist der Einzelne gefragt, denn die Preise hängen eng mit dem Stromverbrauch zusammen. Je mehr Verbraucher Strom einsparen, desto weniger Energie muss auch produziert werden. Für den Stromverbrauch im Jahr 2050 klaffen die Schätzungen weit auseinander. Dann würde Deutschland jährlich 380 bis 773 Terrawattstunden Strom benötigen. Bereits heute verbrauchen Privatpersonen und Industrie zusammen 660 Terrawattstunden. Damit der Stromverbrauch weiterhin sinkt, werden energieeffiziente Geräte und Technologien weiterentwickelt, die Gebäudesanierungen sowie ein kostenbewusster Ausbau ins Auge gefasst. In einem sind sich dennoch alle einig: In Zukunft werden die fossilen Energieträger teurer und Strom aus Erneuerbaren Energien billiger.


Handeln statt warten: Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen

Die Mehrheit befürwortet den schnellen Ausstieg, doch protestieren viele Bürger gegen den Ausbau der Netze. Sie wollen keine Strommasten und Speicherseen vor der eigenen Haustür. Eine Lösung liegt auf der Hand: Die Menschen wollen besser informiert sein und aktiv am Umbau der Energieversorgung beteiligt werden. Es ist nachhaltiger, wenn die Verantwortung auf vielen Schultern verteilt liegt. Jeder kann etwas tun: Stromsparen, das eigene Haus dämmen, neue Hochspannungsmasten befürworten oder eine Solaranlage anschaffen. Diese Entscheidung für Erneuerbare Energien wird den Lebensstil nachhaltig ändern.


Der eigene Beitrag für den Klimaschutz

Nicht alle Eigenheimbesitzer können sich ein Windrad oder eine Biogasanlage in den Garten stellen. Deshalb leistet die Solarenergie einen wichtigen Beitrag für die private Energiewende. Viele Eigenheime haben gut ausgerichtete und sonnige Dächer, die sich für Anlagen eignen. Damit kann jeder Eigenheimbesitzer günstig Energie erzeugen und zudem selber verbrauchen. Somit wird er unabhängig von der herkömmlichen Energieversorgung. Weitergedacht entlastet er dadurch die Stromnetze und deren Ausbau. In naher Zukunft werden die Module günstiger und auch notwendige Energiespeicher entwickelt. Spätestens dann wird die Photovoltaik als unumstößlicher Bestandteil im Energie-Mix fest verankert sein.

Im letzten Jahr hätten 9,6 Milliarden Buchen gepflanzt werden müssen, um 120 Millionen Tonnen CO2 einzusparen. So viel CO2 konnte dennoch vermieden werden, weil Wind, Biomasse, Wasser und Sonne zur Energieversorgung genutzt wurden. http://www.everenergy.de/magazin Das macht eines deutlich: „Nur eine 100 Prozent erneuerbare Stromversorgung ist wirklich nachhaltig,“ bestätigt auch der Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen Prof. Dr. Faulstich.
http://www.focus.de/finanzen/news/atomausstieg-bis-zu-200-milliarden-euro-fuer-die-energiewende_aid_617910.html"http://www.focus.de/finanzen/news/atomausstieg-bis-zu-200-milliarden-euro-fuer-die-energiewende_aid_617910.html


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dominik Modrach (Tel.: 03070718080), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Ever Energy Group GmbH

Die Ever Energy Group GmbH wurde von den Geschäftsführern Matthias Streibel sowie Dominik Modrach mit Sitz in Berlin 2007 gegründet und hat heute weitere Standorte in Neuruppin, Dresden und Münster. A


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