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Tipps zum Film-Abruf aus dem Internet: Voraussetzungen, Kosten und Anbieter

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Internetzugang sollte mindestens zwei Megabit pro Sekunde hergeben


Wer keine Lust hat, jedesmal erst in die Videothek zu gehen, wenn er sich zu Hause einen Film anschauen möchte, hat noch eine andere Möglichkeit: Das sogenannte Video-on-Demand, was soviel heißt wie Video auf Abruf. Der gewünschte Film wird dabei online...

Göttingen, 23.08.2011 - Wer keine Lust hat, jedesmal erst in die Videothek zu gehen, wenn er sich zu Hause einen Film anschauen möchte, hat noch eine andere Möglichkeit: Das sogenannte Video-on-Demand, was soviel heißt wie Video auf Abruf. Der gewünschte Film wird dabei online ausgeliehen und über das Internet übertragen. Die Video-Inhalte kann man dann entweder direkt auf dem Computer nutzen oder aber von dort auf den Fernseher übertragen. Alternativ bietet sich ein Fernseher mit Internetanschluss an. "Damit Filme per Video-on-Demand ruckelfrei und in ausreichender Qualität übertragen werden können, muss der eigene Internetanschluss mindestens zwei Megabit pro Sekunde hergeben. Wichtig ist, dass diese Geschwindigkeit auch tatsächlich erreicht wird und es sich nicht nur um einen vom DSL-Anbieter genannten, theoretischen Wert handelt, der in der Praxis gar nicht verfügbar ist", sagt Marleen Frontzeck vom Onlinemagazin www.teltarif.de. Für Filme in hochauflösender Qualität (HD) sind entsprechend 16 Megabit pro Sekunde erforderlich. Um zu prüfen, wie hoch die Übertragungsgeschwindigkeit am eigenen Anschluss tatsächlich ist, gibt es im Internet kostenfreie Tests wie zum Beispiel speedtest.net. Außerdem hat Frontzeck den Tipp: "Mitunter ermöglichen die Video-on-Demand-Anbieter eine kostenfreie Testübertragung. Dabei zeigt sich dann schnell, wie gut die Übertragungsqualität tatsächlich ist."

Derzeit gibt es auf dem Markt zwei verschiedene Anbieter-Typen für Video-on-Demand. Zum Einen sind das Festnetz-Anbieter wie die Deutsche Telekom, Vodafone und Alice, für deren Nutzung ein Internetanschluss beim jeweiligen Unternehmen Voraussetzung ist - bei der Telekom gar ein teurer Entertain-Anschluss inklusive komplettem TV-Programm. Zum Anderen gibt es Angebote wie etwa Apple TV oder maxdome, die mit jedem beliebigen Internetanbieter genutzt werden können.

Die Kosten für das Ausleihen der Inhalte hängen vom Anbieter und dem abgerufenen Inhalt ab. "Für einen Einzelabruf zahlt der Nutzer bei Video-on-Demand zwischen 50 Cent und sechs Euro - je nach Anbieter und abhängig davon, ob es sich um einen Spielfilm, eine Serie oder etwa eine Dokumentation handelt", sagt Frontzeck abschließend. HD-Inhalte sind in der Regel teurer als Angebote in Standardqualität. Die Ausleihdauer liegt meist bei 24 oder 48 Stunden.

Details und Kosten zu den verschiedenen Anbietern gibt es unter www.teltarif.de/video-on-demand-vergleich.


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