Algerien will seine Rolle als Energielieferant ausbauen und bis 2035 massiv in den Export von grünem Wasserstoff investieren. Mit großflächigen Photovoltaikanlagen in der Sahara und einem neuen Masterstudiengang in Wasserstofftechnik schafft das Land Grundlagen für eine klimafreundliche Zukunft. Ein geplanter \"Südlicher Wasserstoffkorridor\" soll den Energieträger über Tunesien und Italien bis nach Deutschland bringen. Während erste Pilotprojekte anlaufen, wartet die algerische Seite auf klare Abnahmezusagen aus Europa. Mit industrieller Produktion wird nicht vor 2030 gerechnet.
Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/gruener-wasserstoff-algerien-100.html
Die Physikerin und Wasserstoffexpertin Birgit Scheppat sieht die deutsche Autoindustrie in einer existenziellen Krise. In einem Interview mit der taz kritisiert sie deren Mutlosigkeit und mangelnde Innovationskraft beim Wandel zu emissionsfreier Mobilität. Während asiatische Länder längst voranschreiten, würden deutsche Konzerne wie VW oder Porsche zögern, ihre E-Strategien konsequent umzusetzen. Scheppat fordert gezielte politische Anreize, klare industriepolitische Vorgaben und Investitionen in europäische Batterietechnologie. Nur so könne die Branche wettbewerbsfähig und klimaneutral werden.
Quelle: https://taz.de/Physikerin-ueber-die-deutschen-Autobauer/!6151648/
Im Streit um Arbeitszeitregelungen warnt CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann vor einer „Teilzeitfalle“, in der viele Menschen trotz Arbeitswillen wegen ungünstiger Rahmenbedingungen feststeckten. In der ARD sprach er sich für mehr Anreize zur Vollzeitarbeit aus, etwa durch Senkung der Lohnnebenkosten. Der CDU-Wirtschaftsflügel hatte zuvor mit einem Antrag zur Einschränkung des Teilzeitrechts für Kritik gesorgt – das umstrittene Schlagwort „Lifestyle-Teilzeit“ wurde inzwischen gestrichen. Ziel bleibe laut CDU, Teilzeitansprüche zu ordnen und Erwerbsanreize zu stärken.
Wegen historisch niedriger Füllstände in deutschen Gasspeichern – derzeit unter 30 Prozent – verlangen die Grünen eine Sondersitzung des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Laut dem Antrag sank der Füllstand binnen eines Monats um 25 Prozent, während der Winter laut Prognosen weiter kalt bleibt. Grünen-Politiker Michael Kellner kritisiert das Ministerium für Untätigkeit und fordert klare Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung. Die Bundesregierung verweist auf LNG-Importe und sieht die Versorgungslage als stabil an.
Quelle: https://www.zdfheute.de/wirtschaft/gas-gasspeicher-fuellstaende-gruene-reiche-100.html
Trotz einer verkürzten Saison prognostiziert das Institut der deutschen Wirtschaft für den Karneval 2026 rund zwei Milliarden Euro Umsatz – ein leichtes Minus gegenüber dem Vorjahr. Köln als Hochburg soll mit 850 Millionen Euro am stärksten profitieren. Besonders profitieren Gastronomie (900 Mio. €), Einzelhandel (400 Mio. €), Transport (290 Mio. €) und Hotels (210 Mio. €). Jecken zahlen in Köln laut Studie deutlich höhere Übernachtungspreise als in anderen Karnevalsstädten. Der Karneval stärke nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern auch die Konjunktur.
Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-02/koeln-karneval-umsatz-wirtschaft-iw-prognose
Der in Amsterdam ansässige Internet Resiliency Club bereitet sich gezielt auf großflächige Strom- und Internetausfälle vor, die in Zukunft realistisch erscheinen. Mitgründerin Valerie Aurora, eine US-amerikanische Entwicklerin und Open-Source-Expertin, erläutert im Gespräch mit der MIT Technology Review, wie alternative Kommunikationswege und technologische Infrastruktur auch ohne Netzversorgung funktionsfähig gehalten oder wiederhergestellt werden könnten. Ziel der Initiative ist es, Wissen zu bündeln und konkrete Strategien für eine resiliente digitale Grundversorgung zu entwickeln.
Quelle: https://t3n.de/news/internet-blackout-risiko-verein-1726051/