Die Plattform t3n stellt in ihrer Podcast-Reihe „MeisterPrompter“ vier KI-gestützte Prompt-Vorlagen für Community-Manager:innen vor, um schnell und professionell auf Online-Kommentare zu reagieren. Je nach Kommentarart – von positiv über kritisch bis komplex – helfen kurze oder umfangreiche Prompts bei der Formulierung wertschätzender, sachlicher oder humorvoller Antworten. Die Hosts betonen, dass KI-Antworten nur als Anregung dienen sollten. Praktische Tipps wie das Speichern von Prompts mit Kurzbefehlen oder ergänzende Informationen für eine präzisere Tonalität runden das Angebot ab.
Quelle: https://t3n.de/news/community-management-vier-prompts-kommentare-professionell-beantworten-1727402/
Die Gewerkschaft ver.di hat für Montag, den 5. Februar 2026, bundesweite Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr angekündigt. Betroffen sind rund 100.000 Beschäftigte in etwa 150 städtischen Verkehrsunternehmen; vielerorts dürften Busse und Bahnen stillstehen. Ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen wie kürzere Arbeitszeiten, längere Ruhepausen und höhere Zuschläge. In einigen Bundesländern wird auch über höhere Löhne verhandelt. Niedersachsen bleibt vom Streik ausgenommen, für Hamburg steht die Entscheidung noch aus. Ziel ist es, in der laufenden Tarifrunde Druck auf die Arbeitgeber auszuüben.
Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/verdi-streik-nahverkehr-104.html
Im vierten Quartal 2025 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt – mehr als die zuvor geschätzten 0,2 Prozent. Getragen wurde das Wachstum vor allem durch höhere private und staatliche Konsumausgaben, wozu auch das Weihnachtsgeschäft beigetragen haben dürfte. Trotz globaler Belastungen wie US-Zöllen und Konkurrenz aus China legte die deutsche Wirtschaft im Gesamtjahr 2025 um 0,2 Prozent zu – nach zwei Jahren Schrumpfung. Ein Großteil des erwarteten Aufschwungs basiert auf staatlichen Investitionen aus einem Sondervermögen über 500 Milliarden Euro für Infrastruktur und Klimaneutralität. Experten erwarten jedoch erst ab 2027 spürbare Effekte.
Im Januar 2026 ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland auf 3,085 Millionen gestiegen – der höchste Wert seit fast zwölf Jahren. Laut Bundesagentur für Arbeit waren das 177.000 mehr als im Vormonat und 92.000 mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 6,6 Prozent. BA-Chefin Andrea Nahles sprach von einem saisonbedingten Anstieg durch auslaufende Verträge und geringere Beschäftigung in wetterabhängigen Branchen, während die saisonbereinigte Zahl stabil blieb.
Der neue KI-Assistent Moltbot, entwickelt vom Österreicher Peter Steinberger, wird in der Tech-Community als „erster echter KI-Agent“ gefeiert. Das lokal installierbare Tool agiert über Messenger wie WhatsApp oder Slack, erinnert sich an alle Gespräche und übernimmt proaktiv Aufgaben. Seine umfassenden Systemzugriffe ermöglichen u. a. das Verfassen von Nachrichten, Dateimanagement oder Kalenderpflege. Sicherheitsexpert:innen warnen jedoch vor erheblichen Risiken: Moltbot kann Shell-Befehle ausführen, auf Passwortmanager zugreifen und speichert Daten unverschlüsselt. Offen zugängliche Kontrollserver könnten Hackern Tür und Tor öffnen. Die Nutzung wird daher nur auf abgesicherten Zweitgeräten empfohlen.
Quelle: https://t3n.de/news/moltbot-echter-ki-assistent-vorsicht-geboten-1727149/
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das BKA haben die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt sowie einen Standort in Berlin wegen des Verdachts auf Geldwäsche durchsucht. Im Fokus stehen frühere Geschäftsbeziehungen zu Firmen des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch aus den Jahren 2013 bis 2018. Der Bank wird vorgeworfen, Verdachtsmeldungen zu spät abgegeben zu haben. Die Ermittlungen erfolgen kurz vor der Bilanzvorlage des DAX-Konzerns, was den Aktienkurs zeitweise um 3 Prozent sinken ließ. Die Deutsche Bank bestätigte die Maßnahmen und betont ihre Kooperationsbereitschaft, äußerte sich jedoch nicht zu Details. Es ist nicht das erste Mal, dass die Bank wegen Geldwäschevorwürfen ins Visier der Behörden gerät.
Quelle: https://taz.de/Geldwaesche-Verdacht-Erneute-Durchsuchungen-bei-Deutscher-Bank/!6149541/