PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News
English

News und Meldungen

21.02.2024 EU gewinnt Olivenstreit gegen USA: WTO fordert Erleichterung der Einfuhrbeschränkungen
Im Handelsstreit zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten über die Einfuhr spanischer Oliven hat die EU einen Sieg errungen. Ein Ausschuss der Welthandelsorganisation (WTO) entschied, dass die USA die Einfuhr von Oliven aus der EU erleichtern müssen, da die bisherigen US-Maßnahmen nicht WTO-konform sind. Dieses Urteil ist besonders für Spanien, den größten Exporteur reifer Oliven in die USA und weltweit führenden Anbieter von Olivenöl, von Bedeutung.

Die USA hatten 2018 Sonderzölle auf reife Oliven eingeführt, gegen die die EU 2021 erfolgreich vorging. Obwohl die USA eine Anpassung versprachen, sah die EU diese als unzureichend an und erhielt nun Bestätigung durch den WTO-Ausschuss. Die EU-Kommission fordert nun die vollständige Umsetzung des Urteils durch die USA. Spanien, das vor Einführung der Zölle ein Handelsvolumen von 67 Millionen Dollar mit Olivenexporten in die USA hatte, erlebte einen Rückgang auf 20 Millionen Dollar im Jahr 2022. Die Entscheidung der WTO könnte nun die spanischen Olivenexporte wieder beleben.
21.02.2024 China reagiert auf Immobilienkrise: Zentralbank senkt Leitzins zur Belebung des Marktes
Der Artikel von Eva Lamby-Schmitt berichtet über die Maßnahmen der chinesischen Zentralbank zur Stabilisierung des kriselnden Immobilienmarktes. Um die Nachfrage nach Immobilien zu beleben und den Markt zu stützen, hat die Zentralbank den fünfjährigen Leitzins, der entscheidend für die Baufinanzierung ist, von 4,2% auf 3,95% gesenkt. Diese Maßnahme zielt darauf ab, das Vertrauen von Investoren und Konsumenten zu stärken und die Aufnahme von Baukrediten zu fördern.

Der Immobilienmarkt in China befindet sich in einer tiefen Krise, gekennzeichnet durch hohe Schulden der Baukonzerne und eine nachlassende Nachfrage nach neuen Immobilien. Um die Kreditvergabe zu unterstützen, haben staatliche Kreditgeber laut Bloomberg kürzlich Finanzmittel in Höhe von rund 7,7 Milliarden Euro für Immobilienprojekte bereitgestellt. Die Krise im Immobiliensektor und eine gedämpfte Auslandsnachfrage belasten die chinesische Gesamtwirtschaft, was zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums führt.
21.02.2024 Immobilienkauf als Altersvorsorge: Lohnt sich der Traum vom Eigenheim in Deutschland?
Der Artikel von Antonia Mannweiler für die ARD-Finanzredaktion beleuchtet die Frage, ob der Kauf einer Immobilie in Deutschland als Altersvorsorge sinnvoll ist. Trotz der geringen Eigentümerquote in Deutschland - weniger als die Hälfte der Deutschen lebten 2022 im eigenen Haus - besteht ein starkes Interesse am Immobilienbesitz, vor allem aus finanziellen Gründen und dem Wunsch nach Sicherheit und gestalterischem Freiraum.

Die private Altersvorsorge gewinnt an Bedeutung, da die gesetzliche Rente oft nicht ausreicht, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Eine Studie von Empirica zeigt, dass Immobilieneigentümer im Rentenalter ein deutlich höheres Nettovermögen haben als Mieter. Der Immobilienkauf wird als eine Art "positiver Zwangssparvertrag" gesehen, der zu finanzieller Disziplin anregt und langfristig zu einem höheren Vermögen führen kann.

Allerdings sind die Kosten für Eigentümer nicht direkt mit Mietkosten vergleichbar, da zusätzlich zu den Kreditraten auch Instandhaltungskosten berücksichtigt werden müssen. Trotzdem bietet der Immobilienbesitz neben der finanziellen Sicherheit auch Schutz vor Kündigungen und eine gewisse Unabhängigkeit.
20.02.2024 EU ermittelt gegen TikTok wegen mangelndem Jugendschutz
Die EU hat ein formelles Ermittlungsverfahren gegen TikTok wegen mutmaßlich mangelndem Jugendschutz eingeleitet. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Transparenz der Werbung, den Zugang zu Plattformdaten für Forschende, sowie Schutzmaßnahmen gegen Abhängigkeit und schädliche Inhalte für Nutzer, insbesondere Minderjährige. Ein besonderer Fokus liegt darauf, ob der TikTok-Algorithmus zur Abhängigkeit beiträgt und wie die Plattform Minderjährige vor unangemessenen Inhalten schützt. Die Ermittlungen basieren auf dem Digital Services Act (DSA), der große Internet-Plattformen zu strengen Regeln verpflichtet, um unter anderem Hass, Hetze und illegale Inhalte zu bekämpfen.
20.02.2024 Erwartete Lohnerhöhungen in 2024 könnten Kaufkraft in Deutschland stärken
In 2024 laufen Tarifverträge für fast zwölf Millionen Beschäftigte in Deutschland aus, was zu erwarteten deutlichen Lohnerhöhungen führen könnte. Dies könnte die Kaufkraft der Haushalte beeinflussen, die in den letzten Jahren durch Inflation und stagnierende Reallöhne gelitten hat. 2023 konnten die Tariflöhne nominal um 5,5 Prozent steigen, aber bereinigt um die Inflation ergab sich ein Rückgang der Reallöhne um 0,4 Prozent. Für 2024 wird ein nominales Lohnwachstum von 5,6 Prozent erwartet, was bei einer Inflationsrate von 2-3 Prozent ein reales Plus von etwa 3 Prozent bedeuten könnte. Trotz dieser Erholung bleibt die Kaufkraft niedriger als 2020. Experten sehen einen großen Nachholbedarf in verschiedenen Branchen, insbesondere in der Bauwirtschaft. Streiks könnten eine Rolle bei den Tarifverhandlungen spielen, wobei der Fachkräftemangel den Arbeitnehmern mehr Verhandlungsmacht gibt.
06.02.2024 Lust unser Team zu verstärken?
wir suchen Dich für den Bereich Marketing & Vertrieb. Melde Dich bei uns
Herr Ermtraud 02635/9224-11