News und Meldungen



Bevölkerungszensus: Mehr Geld für Bremen, weniger für Berlin

Die neuen Bevölkerungszahlen des Zensus 2022 haben erhebliche Auswirkungen auf den Länderfinanzausgleich. Bremen und das Saarland profitieren von den nach oben korrigierten Einwohnerzahlen und erhalten künftig 242 bzw. 192 Euro mehr pro Einwohner. Berlin verliert hingegen 129 Euro pro Einwohner, Mecklenburg-Vorpommern 107 Euro und Hamburg 103 Euro, da deren Einwohnerzahlen nach unten korrigiert wurden. Nordrhein-Westfalen erhält absolut den höchsten Betrag, fast 584 Millionen Euro mehr pro Jahr. Der Bund muss zusätzliche 160 Millionen Euro zahlen, was angesichts des Gesamtbudgets jedoch kaum ins Gewicht fällt.

Vonovia erwartet weitere Immobilien-Pleiten

Der Chef des größten deutschen Wohnungskonzerns, Vonovia, prognostiziert weitere Insolvenzen in der Immobilienbranche. Trotz der Krise rechnet Vonovia mit steigenden Mieteinnahmen. Die Mieten des Konzerns orientieren sich am jeweiligen Mietspiegel, der kontinuierlich steigt. Vonovia musste jedoch massive Schulden machen und verkauft derzeit Wohnungen, um teure Kredite zu tilgen. Im letzten Jahr führte dies zu einem Verlust von 6,8 Milliarden Euro. Trotzdem zeigt sich der Vonovia-Chef optimistisch und glaubt, dass die schwersten Zeiten überwunden sind, während er für Konkurrenten eine Pleitewelle erwartet.

Sachsen verkauft Bitcoins: Auswirkungen auf den Kurs

In den letzten Wochen ist der Bitcoin-Kurs stark gefallen, teilweise unter 54.000 Dollar. Anfang Juni lag er noch bei knapp 72.000 Dollar. Ein Grund für den Rückgang sind die Verkäufe von Bitcoin-Beständen, die Sachsen beschlagnahmt hatte. Die Behörden hatten im Januar 50.000 Bitcoin des illegalen Downloadportals movie2k sichergestellt und etwa 10.000 davon verkauft. Weitere Verkäufe könnten folgen. Zusätzlich belastet die Rückzahlung von 140.000 Bitcoin durch die japanische Kryptobörse Mt. Gox den Markt. Diese Entwicklungen sorgen für Unsicherheit unter Anlegern, doch langfristige Auswirkungen auf den Kurs sind laut Experten unwahrscheinlich.

Ostdeutsche Wirtschaft wächst stärker als der Rest Deutschlands

Die Wirtschaft in Ostdeutschland wird 2024 und 2025 voraussichtlich stärker wachsen als die gesamtdeutsche. Gründe dafür sind eine erhöhte Kaufkraft durch Rentenanpassungen und Mindestlohnanhebungen sowie eine geringere Exportabhängigkeit. Zudem siedeln sich Global Player wie Tesla, Intel und TSMC im Osten an. Diese Entwicklungen führen zu kurzfristigen Wachstumsschüben, jedoch sehen Experten langfristige Herausforderungen, wie die Integration ausländischer Fachkräfte und die Senkung der Schulabbrecherquote. Trotz des starken Wachstums hat Ostdeutschland einen begrenzten Einfluss auf die Gesamtwirtschaft Deutschlands.

Elon Musk baut Supercomputer selbst nach geplatztem Deal mit Oracle

Ein geplanter Milliarden-Deal zwischen Oracle und Elon Musks KI-Start-up xAI ist gescheitert. Musk kündigte an, nun selbst ein Rechenzentrum mit 100.000 Nvidia H100 Prozessoren zu bauen, um den Zeitplan einzuhalten. Ursprünglich sollte Oracle Cloud-Server bereitstellen, doch Bedenken zur Bauzeit und Stromversorgung führten zum Abbruch der Verhandlungen. Das neue Zentrum soll in Memphis entstehen und der geplante Supercomputer bis Herbst 2025 betriebsbereit sein. Der H100-Chip, ein leistungsstarker Grafikprozessor, wird zurzeit stark nachgefragt und dominiert den Markt für KI-Rechenzentren.

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