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Donau-Universität Krems |

Lehrgang für Klinische Optometrie an der Donau-Universität Krems

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Master-Grad berechtigt Optiker zur Berufsausübung in allen EU-Staaten


Krems (kpr). Die Donau-Universität Krems bietet – erstmals in Österreich – einen Universitätslehrgang für klinische Optometrie an. In einem Bridge-Course, der in Kooperation mit dem Pennsylvania College of Optometry (PCO) abgehalten wird, können Augenoptiker das Bakkalaureat in Optometrie erwerben. Für Februar 2006 ist ein Aufbaulehrgang zum Master of Science geplant. Der Master-Grad berechtigt die Lehrgangsabsolventen, ihren Beruf in allen Staaten der Europäischen Union und des Commonwealth of Nations auszuüben.

Im Rahmen des Bildungsprogramms „Leonardo da Vinci“, das EU-weit einheitliche Berufsausbildungen anstrebt, wird die österreichische Ausbildungssituation im Bereich der Optometrie als defizitär bewertet. In Österreich ist als Augenoptikerausbildung eine Lehre vorgesehen. Der Beruf des Optometristen als erste Anlaufstelle für Augenprobleme ist noch nicht etabliert. Mit einer in Österreich abgeschlossenen Ausbildung sind Augenoptiker international nicht konkurrenzfähig, da ein europäischer Qualitätsmaßstab künftig die Optometrie-Ausbildung im angloamerikanischen Raum sein wird. Hier erfordert der Beruf eine universitäre Ausbildung. „In der Europäischen Union wird über kurz oder lang auch das in England vorgeschriebene hohe Niveau der Optometrie-Ausbildung kommen“, ist Optometrist Walter Gutstein überzeugt. Er hat ein Bakkalaureat und Master in Clinical Optometry am Pennsylvania College of Optometry erworben, ist seit 2002/03 Fakultätsmitglied am PCO und war wesentlich an der Etablierung der Kooperation mit der Donau-Universität Krems beteiligt.
Optometrie-Ausbildung auf höchstem europäischem Niveau
Diese bietet qualifizierten Optikern seit Mai 2005 die Möglichkeit, ein vom Pennsylvania College of Optometry angebotenes Studium zum Bachelor of Science in „Clinical Optometry“ zu absolvieren. Anschließend können sich Absolventen dieses oder gleichwertiger Hochschulstudien in Krems zum Master of Science weiterbilden. Kerngebiete der praxisorientierten Ausbildung sind zum Beispiel Pathologie, Physiologie und Pharmakologie. Die vermittelten Inhalte entsprechen dem „Europäischen Diplom in Optometrie“, das vom europäischen Berufsverband „European Council of Optometry and Optics“ im Rahmen des Leonardo-da-Vinci-Programms verabschiedet wurde. Jeder Absolvent des MSc-Lehrgangs „Clinical Optometry“ erhält damit die Möglichkeit, sich beim General Optical Council (GOC) in Großbritannien als Optometrist mit allen Rechten und Pflichten registrieren zu lassen, um Optometrie auf höchstem europäischem Niveau in allen EU-Ländern der Europäischen Union anbieten zu können.
Aber auch Augenoptiker, die ausschließlich in Österreich tätig sind, werden vom Lehrgang profitieren. „Sie erwerben wichtige Kenntnisse, die in der Optiker-Ausbildung vernachlässigt werden, etwa in Pathologie oder Pharmakologie. So können sie ihren Beruf auf höchstem Niveau ausüben und sind zudem für die Zukunft des Optikerberufs in der EU gerüstet“, so Gutstein.
Master-Lehrgang „Clinical Optometry“ ab 2006 in Krems

Das Pennsylvania College of Optometry wird die universitäre Optometrie-Weiterbildung künftig – in Kooperation mit regionalen Partnern – in mehreren Ländern der EU anbieten. Die Donau-Universität Krems soll nicht nur österreichische Optiker weiterbilden, sondern auch den osteuropäischen Raum erschließen.

Der Studiengang zum Bakkalaureat in „Clinical Optometry“, der vom Pennsylvania College of Optometry an der Donau-Universität Krems angeboten wird, startete am 13. Mai 2005. Quereinsteiger werden noch aufgenommen. Für Februar 2006 ist der Beginn des Lehrgangs zum Master of Science (MSc) in Klinischer Optometrie geplant. Abgeschlossen soll das Master-Studium im Mai 2008 werden. (20.05.05)

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Rückfragen
Ass.-Prof. Dkfm. Dr. Albin Krczal
Zentrum für Management und Qualität im Gesundheitswesen
Tel. +43 (0)2732 893-2641
Fax: +43 (0) 2732 893-4602
albin.krczal@donau-uni.ac.at
www.donau-uni.ac.at/zqsg


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Franziska Wolschk, verantwortlich.

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