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Hightech-Märkte der BRIC-Staaten wachsen kräftig

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Umsatz mit ITK in Schwellenländern steigt 2011 um 10 Prozent / Indien ist Spitzenreiter mit plus 17 Prozent / Globaler Hightech-Markt legt um 4 Prozent zu


Die aufstrebenden Industrienationen in Asien, Osteuropa und Südamerika lassen die internationalen Hightech-Märkte wachsen. Nimmt man die vier BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China zusammen, so legen deren Märkte für Informations- und Kommunikationstechnik...

Berlin, 14.09.2011 - Die aufstrebenden Industrienationen in Asien, Osteuropa und Südamerika lassen die internationalen Hightech-Märkte wachsen. Nimmt man die vier BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China zusammen, so legen deren Märkte für Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) im Jahr 2011 voraussichtlich um 10 Prozent auf rund 410 Milliarden Euro zu. Zum Vergleich: Das weltweite Wachstum in diesem Markt wird 2011 voraussichtlich rund vier Prozent betragen. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis des aktuellen BRIC-Reports des European Information Technology Observatory (EITO). "Die Schwellenländer verhelfen den weltweiten Hightech-Märkten erneut zu hohem Wachstum", sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Ulrich Dietz. Damit steige auch die Bedeutung dieser Länder als Abnehmer für die Hightech-Produkte aus traditionellen Industriestaaten. Im laufenden Jahr kommen die BRIC-Staaten im ITK-Sektor auf einen Weltmarktanteil von 16 Prozent. Vor fünf Jahren waren es erst 11 Prozent.

Wichtigstes Teilsegment ist in den BRIC-Staaten die Telekommunikation, die rund drei Viertel des Gesamtmarktes ausmacht, während die Informationstechnik nur ein Viertel der Umsätze erzielt. In Ländern wie Deutschland sind die Ausgaben für Informationstechnik aufgrund der stärkeren Durchdringung mit IT bereits höher als für die Telekommunikation. "Die Hightech-Märkte der Schwellenländern haben insbesondere für IT-Firmen nach wie vor enormes Wachstumspotential", sagte Dietz. Das stärkste Wachstum verzeichnet im Jahr 2011 Indien mit einem Plus um 17 Prozent auf 65 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr wird der Umsatz laut EITO erneut zweistellig um 14 Prozent zulegen können. Angetrieben wird der indische ITK-Sektor vor allem durch den Softwaremarkt, der 2011 einen Zuwachs von 17 Prozent erzielt. "Indien ist die Wachstumslokomotive im Hightech-Bereich und zu einem wichtigen strategischen Partner für Europas Software-Branche geworden", sagte Dietz.

Größter Einzelmarkt der BRIC-Staaten ist allerdings weiterhin China mit einem Volumen von 204,5 Milliarden Euro im Jahr 2011. Das Wachstum des chinesischen ITK-Marktes liegt nach der EITO-Prognose in den Jahren 2011 und 2012 bei jeweils rund zehn Prozent. Ein kräftiges Plus verzeichnet der chinesische IT-Sektor mit plus elf Prozent im Jahr 2011, während die Umsätze mit Telekommunikationstechnik und -diensten um 9 Prozent zulegen.

Zu einer festen Größe hat sich über die Jahre Brasilien entwickelt. Im Jahr 2011 wird der ITK-Markt in Brasilien um sechs Prozent auf rund 87 Milliarden Euro zulegen und liegt damit in absoluten Zahlen noch vor Indien. Für das Jahr 2012 stabilisiert sich dieses Wachstum bei sechs Prozent. In Russland liegt das Umsatzplus im Jahr 2011 laut EITO bei knapp zehn Prozent. Das Marktvolumen beträgt 53,3 Milliarden Euro und soll 2012 nochmals um über neun Prozent wachsen.

Hinweis zur Datenquelle: Das European Information Technology Observatory (http://www.eito.com/) liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH. Das EITO arbeitet mit den Marktforschungsinstituten IDATE, IDC und GfK zusammen.


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