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Mobile Payment reizt die Deutschen

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Internationale GfK-Studie belegt: Thema juckt Hälfte der Verbraucher


Nur die Hälfte der deutschen Verbraucher reizt es, mit dem Handy zu bezahlen. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsunternehmen GfK in einer aktuellen Studie zu Mobile Payment. Die Vielzahl der traditionellen Bezahlsysteme wie EC- und Kreditkarte lasse das Interesse hierzulande niedriger ausfallen als in China. Dort begeistern sich rund 82 Prozent der Verbraucher für das Thema, nicht zuletzt weil flächendeckende Zahlungssysteme weit weniger etabliert sind.

Nürnberg, 17. Oktober 2011 - Nur die Hälfte der deutschen Verbraucher reizt es, mit dem Handy zu bezahlen. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsunternehmen GfK in einer aktuellen Studie zu Mobile Payment. Die Vielzahl der traditionellen Bezahlsysteme wie EC- und Kreditkarte lasse das Interesse hierzulande niedriger ausfallen als in China. Dort begeistern sich rund 82 Prozent der Verbraucher für das Thema, nicht zuletzt weil flächendeckende Zahlungssysteme weit weniger etabliert sind.
Männer haben laut GfK-Studie ein größeres Interesse am Thema als Frauen. Auch das Alter spielt eine Rolle: 75 Prozent der Befragten zwischen 16 und 24 Jahren hielten das mobile Bezahlverfahren für reizvoll. Bei Personen zwischen 25 und 54 Jahren liegt der Wert nur noch bei rund 58 Prozent, und ab einem Alter von 55 Jahren ließe das Interesse rapide nach.
Experten prophezeiten in der Vergangenheit immer wieder den baldigen Durchbruch von Mobile Payment. So genannte Near-Field-Communication-Chips (NFC) im Handy senden dabei Geldbeträge an die Kasse. Doch in den meisten Ländern scheitert die Technologie an folgendem Problem: Es mangelt an der Zusammenarbeit von Netzbetreibern, Finanzinstituten und der Hersteller der Mobiltelefone.
In den westlichen Märkten folgten weder Wertschöpfungsnetze, noch Verfahrensentwicklung einem ganzheitlichen Ansatz, kritisiert Key Pousttchi, Leiter der Forschungsgruppe wi-mobile der Universität Augsburg, in einem Bericht des Magazins e-commerce. Auch die Komplexität des Mobile Payment-Problems werde massiv unterschätzt. "Mobile Bezahlverfahren müssen bis in Detail durchdacht sein. Andernfalls scheitern sie beim Nutzer - egal wie fortschrittlich die Technologie ist".
"Eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure verspricht für die Zukunft von Mobile Payment die größten Erfolgsaussichten", sagt Tudor Andronic, Director Global Retail Solutions bei Bizerba. Das Unternehmen, bekannt für den Bau von Waagen, hat zusammen mit Valuephone eine Mobile-Payment Lösung entwickelt. "Anstatt wie gewohnt mit der EC-Karte, kann der Kunde mit dem Smartphone per Online-Lastschriftverfahren bezahlen".
Die weltweite Mobilfunker-Vereinigung GSM Association unterstützt das kontaktlose Bezahlen per Handy und NFC. Sie hat im Jahr 2007 die Initiative Pay-Buy-Mobile gestartet, mit dem Ziel, eine universelle Lösung zu finden, mit der Kunden überall auf der Welt nach demselben Prinzip bezahlen können. 35 Mobilnetzbetreiber mit rund 1,3 Milliarden Kunden nehmen an den Testverfahren teil.
Das mobile Bezahlsystem von Telekom, Vodafone und O2 heißt mpass. Der Nutzer braucht lediglich Handynummer und Bankkonto und kann dann im Internet bezahlen - mit der Mobilfunknummer und einer selbstgewählten PIN. Kunden müssen den Kaufvorgang noch mit einer SMS bestätigen. "Seit vielen Jahren haben wir mit der Abrechnung über die Telefonrechnung bereits ein interoperables Bezahlprodukt über alle Netze. Dieses findet nun seine Fortsetzung in den gemeinsamen mpass-Aktivitäten. Der Handel fragt nach standardisierten Lösungen, denen wir mit mpass gerecht werden", sagt Peter Walz, Mitglied der Geschäftsleitung Vodafone Deutschland, im Gespräch mit Cluster IKT.NRW. Das Verfahren eignet sich allerdings nur für den Versandhandel und den e-Commerce, nicht für den stationären Handel.

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