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Framework Studio: Ein neues Entwicklungswerkzeug für Business-Software

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Framework Studio ist eine Entwicklungssoftware, mit der nur noch 5% des eigentlichen Codes ausprogrammiert werden müssen. Das Tool liefert ein umfassendes Framework für alle Ebenen von der Datenbank bis zum Frontend und es unterstützt die Einhaltung konsequenter Schichtentrennung bei der Anwendungssoftware.

Die Entwicklung komplexer Anwendungssoftware wird immer aufwändiger. Die Ansprüche der Unternehmen steigen stetig und damit auch der funktionale Umfang der Programme. Die Anwender wünschen hoch-individualisierte Lösungen und wollen doch aus Kostengründen den Rahmen einer Standardsoftware nicht verlassen. Die Wartungs- und Pflegekosten nehmen ohnehin schon zu, je umfangreicher die Anwendungen werden. Welche Konsequenzen Erweiterungen oder Updates haben, ist kaum noch absehbar und auch für Qualitätssicherung müssen die Anwender mehr und mehr Geld ausgeben. Verständlich, dass ihnen die Zukunftssicherheit ihrer Software immer wichtiger wird. Das bedingt zweierlei: Einerseits muss „ihr“ Software-Hersteller als Unternehmen unbedingt am Markt bleiben, damit auch das Produkt überlebt. Andererseits muss die technologische Zukunftssicherheit der Anwendung gewährleistet sein. Hier kommt die Entwicklungssoftware ins Spiel. Im Moment bietet kaum ein Entwicklungstool wirkungsvolle Unterstützung bei der individuellen Anpassbarkeit von Anwendungssoftware. Außerdem müssen Entwickler ihre Programme meist mühsam selbst codieren. Beides will Framework Studio anders machen.



Die Besonderheiten von Framework Studio

Das Tool erweist sich nicht nur als Entwicklungs-, sondern auch als Customizing-Werkzeug und es reduziert Aufwand und Fehleranfälligkeit durch 95%ige, automatische Code-Generierung. Generell müssen sich Entwickler mit Framework Studio keine Sorgen mehr um die Technik machen. Die Kommunikation mit der Datenbank zum Beispiel wird von dem Werkzeug im Hintergrund erledigt. Es stellt die gesamte Funktionalität für eine mehrschichtige, webbasierte Anwendung zur Verfügung und arbeitet dabei durchgängig, ohne Schnittstelle. Direkt aus der Entwicklungsumgebung heraus können Befehle abgesetzt werden. Von der Datenbankansprache bis zur Kommunikation der Forms untereinander wird alles auf dem Webserver hinterlegt, sodass die gesamte Anwendung nach dem Programmiervorgang nur noch durchkompiliert werden muss. Framework Studio versteht sich als umfassende Lösung, die zu jedem Themenbereich Funktionalitäten auf Knopfdruck anbietet, für deren Ausführung also kein Code mehr eingetippt werden muss.



Konsequente Schichtentrennung

Im Gegensatz zu anderen Entwicklungswerkzeugen, die direkt an einem ERP-System hängen, bietet Framework Studio eine Schichtentrennung, die in ihrer Konsequenz durchaus als state of the art gelten kann. So wird vermieden, dass aus den Formularen direkt auf die Datenbank zugegriffen wird, was sich im Nachhinein als fatal herausstellen würde. Denn durch solch eine Umgehung der Business-Logik-Ebene ist ein Customizing später praktisch nicht mehr durchzuführen. Bei Framework Studio liefern die Formulare durchgängig nur die Dateneingabe. In den Formularen ist keine Logik angesiedelt. Deswegen sind sie später immer wieder austauschbar, was ein sinnvolles Customizing überhaupt erst ermöglicht. Denn Änderungen im Formular müssen nicht in jeder einzelnen Instanz durchprogrammiert werden. Solche Handarbeiten möchte das Entwicklungswerkzeug unter allen Umständen vermeiden. Vielmehr bietet es die Möglichkeit, eine einzige, zentrale Änderung vorzunehmen, die sich dann an alle Stellen automatisch weitervererbt, wo auch immer dieses Formular sonst noch auftauchen mag.



Metadatentypen schaffen Übersicht

Überhaupt ist Framework Studio viel daran gelegen, Redundanzen zu vermeiden. Deswegen arbeitet das Werkzeug beispielsweise auch mit Metadatentypen, mit deren Hilfe zum Beispiel Mehrsprachigkeit oder Standard Controls definiert werden können. Die Properties für einen Metadatentyp brauchen Sie nur an einer einzigen Stelle zentral festzulegen. In ERP-Systemen kommt beispielsweise der Metadatentyp „Preis“ ziemlich häufig vor. Doch Sie sagen dem gesamten System nur einmal, dass ein Preis immer eine positive, vierstellige Zahl mit zwei Stellen hinter dem Komma und einer Währungsangabe sein soll. Gegenüber den gewöhnlichen .NET-Datentypen bieten die Metadatentypen von Framework Studio zum Beispiel eine mehrsprachige Beschriftung zur Anzeige auf Formularen, einen einstellbaren Wertebereich, ein internes, automatisches Umsetzen von einem und in einen Datenbank-Datentyp oder für den Datentyp geeignete Controls.



Funktionalitäten schon eingebaut

Ein weiterer Unterschied zu anderen .NET-Entwicklungswerkzeugen liegt darin, dass die Basis-Objekte von Framework Studio, also die Basis-Komponenten oder Basis-Formulare, schon eine gewisse Funktionalität beinhalten, auf die Sie einfach zurückgreifen können. Mit „save“ zum Beispiel können Sie Komponenten direkt speichern, ohne Datenbankzugriffe programmieren zu müssen.

Framework Studio liefert die Software-Architektur mitsamt dem kompletten „Framework“ – daher der Name - und gibt diese Struktur damit auch vor. Es ist nicht möglich, außerhalb der Schichtentrennung, irgendwie ganz anders zu programmieren. Im Gegenzug brauchen Sie sich um Architekturfragen und Standardlösungen wie Transaktionen oder Mehrsprachigkeit nicht mehr zu kümmern. Die gesamte technische Seite wird bei Framework Studio für den Entwickler ausgeblendet. Mit gewöhnlichen Kenntnissen in der Programmiersprache C# und der objektorientierten Programmierung können Sie mit Framework Studio arbeiten.



Das Zwiebelprinzip

Die Entwicklung mit Framework Studio erfolgt ebenfalls innerhalb einer Schichtentrennung. Diese „interne“ Schichtentrennung der Entwicklungssoftware bezeichnet die Anordnung der verschiedenen Objekte, die Sie in einer bestimmten Reihenfolge entwickeln, und die nach einer Art Zwiebelprinzip aufgebaut ist: Sie beginnen mit den Datenbank-Tables, nehmen sich dann die Komponenten vor – hier steckt die eigentliche Business-Logik -, designen anschließend die Formulare und legen schließlich die Application Workflows fest. Framework Studio unterstützt die Anwendungsentwicklung im Rahmen einer Schichtentrennung. Andere Entwicklungsarten sind nicht vorgesehen. Dadurch entsteht sozusagen zwangsläufig und automatisch eine internetbasierte Applikationssoftware mit der architektonischen Struktur einer Schichtentrennung zwischen den Ebenen Datenbank, Business-Logik und Visualisierung.



Die Datenbank-Tables

Mit der Beschreibung von Datenbanktabellen und deren Spalten wird die Grundlage für automatische Datenbankzugriffe gelegt. Bei den Datenbankspalten können Sie entweder original .NET-Datentypen hinterlegen oder von Ihnen selbst definierte Metadatentypen. In den DB-Tables wird das von Ihnen zuvor designte Datenmodell einschließlich der zugeordneten Relationen abgebildet. Hier findet die Datenmodellierung statt. Joints sind über mehrere Tabellen möglich.

Nachdem Sie Ihr Datenmodell niedergelegt haben, können Sie auf Knopfdruck komplette Komponenten generieren, die bereits die vollständige Transaktionslogik für die Datenbank bereitstellen. Das so generierte Objekt können Sie auch sofort nutzen inklusive der Properties, die ebenfalls automatisch dazugeneriert werden. Und auch die „save“- oder „load“-Funktion steht schon funktionsfähig bereit. Ebenso sind der Datenzugriff und die Datenspeicherung automatisch geregelt. Soweit uns bekannt, müssen diese Arbeitsschritte bei anderen Entwicklungswerkzeugen von Hand programmiert werden.



Komponenten

Die Komponenten bilden das Herzstück der Business-Logik. Hier können Sie Ihre Geschäftsprozesse abbilden. Je mehr Logik Sie in diese Ebene hineinpacken, desto besser können Sie später mit der gesamten Anwendung umgehen und sie wiederverwenden. Framework Studio unterstützt den Entwickler stark darin, Logik in dieser mittleren Schicht abzubilden und bringt die Entwicklung so in einen bestimmten Programmierrhythmus, der zu Einheitlichkeit, Sicherheit, Wiederverwendbarkeit und Vermeidung von Redundanzen führt.

Auf der Komponentenebene können Sie zusätzlich zu den Properties, die mit einer Datenbankspalte verknüpft sind, auch noch eigene Properties erzeugen, für die Sie eine eigene „get“- und „set“-Methode formulieren. Über Intellisense können Sie sich alle verfügbaren Properties und Methoden inklusive der Methodenparameter anzeigen lassen. Der Datentyp für Properties, die nicht mit einer Datenbankspalte verknüpft sind, kann frei gewählt werden. Neben einem Metadaten- oder .NET-Datentyp kann es auch eine Komponente, eine Collection (Menge von Komponenten) oder eine TextCollection (Menge mehrsprachiger Texte) sein.

Über eine Relationendefinition können Properties erzeugt werden, die von anderen Properties abhängig sind und bei Änderungen andere Werte erhalten müssen. Anhand dieser Definition wird später der entsprechende Code automatisch erzeugt. Dadurch entfällt das manuelle Nachlesen und Aktualisieren von abhängigen Komponenten.

Komponenten können Tabellen mit sich führen, müssen es aber nicht. Wenn keine Tabellen dabei sind, fungieren so genannte Container als Sammlung von Methoden, mit denen Sie bestimmte Operationen durchführen können.

Für jede Komponente können beliebig viele Methoden geschrieben werden. Neben den Klassen, die von Framework Studio erzeugt werden, können Sie auch Klassen aus fremden Bibliotheken verwenden. Selbst COM-Bibliotheken können eingebunden werden.

Wenn irgend möglich liefert Framework Studio die Methoden mit technischem Hintergrund schon fertig mit, wie etwa die „save“- oder die „on-before-save“-Methode. Außerdem stellt das Werkzeug Methoden zur Konsistenzprüfung bereit, die so genannten Entry Points. Diese Methoden-Grundversorgung dürfte bei anderen Entwicklungswerkzeugen eher selten zu finden sein.

Zum Editieren der Methoden arbeitet Framework Studio mit Intellisense und Code Snippets. Dabei können Code-Teile, die Sie bereits erstellt haben, immer wieder verwendet werden. So sparen Sie zusätzlich Zeit und sichern Ihre Softwarequalität.



Die Präsentationsschicht

Hier definieren Sie, wie Ihre Anwendung aussehen soll. Sie können Formulare visuell entwerfen. Neben dem Design enthalten Formulare auch Membervariablen und Methoden. Die volle Leistung des Formulardesigners zeigt sich, wenn Sie zuerst Formular-Properties vom Typ der Komponenten definieren, die Sie im Formular verwenden und dann die Komponenten-Properties auf die Maske ziehen. Sofort wird das Control, das für das Property hinterlegt ist, inklusive des entsprechenden Labels auf dem Formular hinzugefügt. Dieses Control ist nun auch gleich per Databinding mit dem Property der Membervariable verknüpft. Das bedeutet, dass eine Änderung des Controls in das Property übernommen wird und auch eine Änderung des Properties in das Control. Das Label ist über die Eigenschaft „LabelOfControl“ fest mit dem Control verknüpft. Wenn Sie später einmal die Beschriftung ändern, die bei dem Property, der Datenbankspalte oder dem Metadatentyp hinterlegt wurde, spiegelt sich dies automatisch auch auf dem Formular wider. So ist in der Anwendung eine einheitlich durchgängige Bezeichnung gewährleistet. Bei den meisten Entwicklungswerkzeugen funktioniert Databinding mit Business-Objekten entweder gar nicht oder muss von Hand programmiert werden. Bei Framework Studio geht es automatisch.

Die gesamte Formulargestaltung geschieht über drag & drop. An Controls bietet Framework Studio Buttons, ImageButtons, Comboboxen, Checkboxen, Datagrids und viele andere.

Von besonderem Interesse für Anwenderunternehmen, die ihre ERP-Software an ihr eigenes Corporate Design anpassen möchten, sind die Forms Control Styles von Framework Studio. Denn damit können Sie eigene Controls definieren und so die Anwendung auch von der Gestaltung her genau auf den Kunden abstimmen.

Grundsätzlich werden Controls in Formulare eingebunden und sind auch später beim Customizing veränderbar. Dies geschieht durch eine Ableitungsstruktur, mit deren Hilfe sich Formulare vererben. Sie können eine Formularklassenbibliothek anlegen, in der die Funktionalitäten schon vollständig implementiert sind. Daraus lassen sich dann andere Formulare ableiten, die dabei auch ihre gesamte Funktionalität weitervererben. Dieser Vorgang ist sogar bei sehr umfangreichen und komplex aufgebauten Formularen möglich. Dadurch unterscheidet sich Framework Studio von anderen Werkzeugen, und auch das folgende Feature dürfte einmalig sein: Jedes Formular, das Sie anlegen, ist gleichzeitig auch ein Template. Sie können also jedes Formular per drag & drop wieder auf ein anderes Formular ziehen und dort mit allen Funktionen einbinden.



Application Workflows

Hier nehmen Sie die Steuerung der Formularabfolge vor und können die verschiedenen Formulare anhand von Events miteinander verknüpfen. Auch in den Workflows ist die Programmierung grafisch gelöst. Sie können mit drag & drop alle benötigten Workflow-Elemente wie Formulare, Events oder andere Workflows auf Ihre Entwurfsoberfläche ziehen.

Bei jeder Verknüpfung besteht die Möglichkeit, Daten zu übergeben und die Methode festzulegen, die Sie am Zielformular aufrufen möchten. Um die einzelnen Workflows schlank zu halten und die Übersichtlichkeit bei den Verknüpfungen zu erhalten, können Workflows auch ineinander verschachtelt werden. Mit Switches und Branches lassen sich Formularaufrufe steuern, die über Konditionen bestimmt werden sollen. Branches stehen für Entweder-Oder-Bedingungen, bei denen der Workflow definiert, welche Aktion ausgelöst werden soll, wenn sie zutrifft oder eben nicht. Switches stehen für eine Vergleichskondition. Hier kann der Workflow je nach Wert eine unterschiedliche Reaktion vorgeben. Framework Studio bietet eine Toolbox, in der Sie alle Branches, Switches und Links vorfinden. Die Links sind Pfeile zwischen Quell- und Zielelement. Beim Setzen der Links erscheint ein Dialog, in dem Sie einen Event des Quellelements und eine Methode sowie Übergabeparameter des Zielelements angeben müssen. Die Links werden also durch Events der Workflow-Elemente angesteuert.



Reporting

Auch beim Reporting führt Framework Studio das Konzept der Schichtentrennung konsequent weiter. Sie können Ihre gesamte Business-Logik auch fürs Reporting nutzen, und nicht nur die Datenbankebene, wie sonst eher üblich. Statt für die Reports umständlich eigene SQL-Anweisungen zu formulieren, können Sie die von Ihnen gewünschten Objekte direkt an die Reports übergeben. Auch bei den Properties können Sie in beliebiger Tiefe festlegen, welche Daten Sie benötigen. So stellen Sie auch bei komplexen Objekten sicher, dass an den Report nur die benötigten Informationen übergeben werden. Hierdurch wird eine viel bessere Performance erreicht.

Framework Studio nutzt Crystal Reports® als integrierten Standard-Report-Generator. Viele andere Entwicklungswerkzeuge nutzen Crystal Reports® zwar auch, haben dieses Werkzeug aber nicht voll integriert, wie dies bei Framework Studio der Fall ist. Hinzu kommt, dass andere die Reports direkt aus der Datenbankebene erstellen, was zur Folge hat, dass alle, auch komplexere Methoden und Properties nochmals für das Reporting programmiert werden müssen. Das jedoch überfordert den Crystal-Reports®-Designer deutlich und ist praktisch nicht möglich.

Framework Studio generiert für die ausgewählten Report-Elemente eine XSD-Datei, die in Crystal Reports® importiert wird. Auch diese Crystal-Reports®-Dateien werden im Repository abgelegt. Den fertig designten Report können Sie später unter Framework Studio wieder ansprechen und in verschiedenen Formaten ausdrucken (html, PDF, rtf, Word etc.).



Arbeiten im Team

Selbst für größere Entwicklerteams bietet Framework Studio komfortables Entwickeln durch die integrierte Versionskontrolle. Durch den Check-in-check-out-Mechanismus ist gewährleistet, dass ein Objekt immer nur von einer Person zu einem Zeitpunkt bearbeitet werden kann. Gleichzeitig liegt der Code immer zentral und kann so einfach archiviert werden. Der Unterschied bei der Sourcecontrol gegenüber anderen Entwicklungswerkzeugen liegt in der Integration der Versionskontrolle. Andere Lösungen müssen hier meistens ein zusätzliches Tool zukaufen.



Integriertes Customizing

Das Packages-Konzept von Framework Studio soll ab der nächsten Version durch einen umfassenden Vererbungsmechanismus eine radikale Anpassbarkeit von Anwendungssoftware ganz nach den jeweiligen Kundenanforderungen ermöglichen. Gleichzeitig soll die Applikation dann auch einfach erweitert werden können, etwa durch die Zusatzentwicklung von Branchenlösungen. Jede Customizing-Stufe oder jede Zusatzentwicklung wird in ein separates Package gepackt. Mehrere Packages können aufeinander aufsetzen. Wird dann ein Update der Anwendungssoftware eingespielt, vererben sich die Features des Updates bis in die obersten Packages durch und respektieren gleichzeitig die Customizing- oder Branchenlösungselemente. Im Moment wird bei Framework Systems noch daran gearbeitet, wie mit Spezialfällen umzugehen ist, etwa mit Löschungen. Hier sollen durch automatische Erkennungssysteme Probleme vermieden werden.

Die Aussicht auf nahezu problemlose Updates unterscheidet Anwendungssoftware, die mit Framework Studio entwickelt wurde, deutlich von anderen. Ein Update gehört zu den gefürchtetsten Situationen für die IT-Abteilungen von Anwenderunternehmen, da sie kaum eine Chance haben, ein Update einzuspielen, ohne die bisherigen Änderungen oder das bereits erfolgte Customizing zu zerstören. Dieser Situation will Framework Studio den Schrecken nehmen. Mit Framework-Studio-Anwendungen wird es sogar so sein, dass auch Änderungen in der Business-Logik möglich sein werden und das Update trotzdem funktioniert. So kann die komplette Anwendung uneingeschränkt an die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden, sogar auf Metadatentyp-Ebene. Denn selbst solche tief greifenden Änderungen bleiben beim Update erhalten.

Für Entwickler ergibt sich dabei noch ein erfreulicher Nebeneffekt: Durch das Packages-Konzept wird, zumindest bedingt, auch der eigene Code geschützt, da bei vererbten Versionen das Programm den Code nie anzeigt. Natürlich kommt man auch an diesen Code heran, aber es ist schon extrem umständlich. Dieser Aspekt ist auch deswegen relevant, weil solche Packages verkauft werden können.



Die generierte Anwendung

Die Framework-Studio-Applikationen zeichnen sich durch Flexibilität und Anpassbarkeit aus. Diese Eigenschaften werden zum großen Teil dadurch erzielt, dass Framework Studio ein repositorybasierendes Entwicklungssystem ist. Das gesamte, zusammengehörige Konstrukt der Anwendungsobjekte wird in der Designansicht – nicht als Code - im Repository gespeichert. Natürlich kann auch in C# manuell geschriebener Code dort abgelegt werden. Schließlich erstellen Sie auch mit Framework Studio im Bereich der Business-Logik Ihren Methodencode noch selbst. Erst zum Zeitpunkt der Anwendungserstellung wird aus allen Informationen des Repositorys Sourcecode (C#) in Echtzeit generiert, mit dem manuell erstellten Code verbunden und in den Ziel-Directories zur Verfügung gestellt. Dies geschieht sowohl als vollständiger Sourcecode als auch in Form fertiger .NET-Komponenten. Dieser Vorgang findet nach jeder Änderung oder Erweiterung erneut statt, sobald die Anwendung erstellt wird. Somit sind Änderungen oder Erweiterungen jederzeit möglich.

Im Unterschied zu vielen anderen Entwicklungsumgebungen, die auch mit Designern arbeiten, werden bei Framework Studio die Objekte an sich gespeichert und nicht der Code. Der wird erst generiert, wenn Sie compilieren. Bei anderen Tools muss zum Beispiel wieder ein Formular erzeugt werden, wenn Sie im Code für das Formular etwas ändern möchten. Bei Framework Studio hingegen arbeiten Sie grundsätzlich immer im Formular und das Werkzeug sorgt selbstständig dafür, dass der entsprechende Code generiert wird.

Durch die vollständige Sourcecode-Generierung ist dafür gesorgt, dass Framework Studio nicht proprietär ist. Zusätzlich bietet es den Vorteil, dass künftige technologische Veränderungen oder Varianten mit Hilfe eines erweiterten oder geänderten Codegenerators umgesetzt werden können, ohne dass die Anwendung geändert werden muss. Dieser Aspekt betrifft die Zukunftssicherheit von Entwicklungswerkzeug und Anwendung gleichermaßen.

In der mit Framework Studio erstellten Business-Software laufen die generierten Objekte in einer Laufzeitumgebung ab. Dies geschieht im Information-Broker im Zentrum der Business-Logik-Schicht, im Rahmen von .NET. Durch einen eigenen Dataprovider schafft Framework Studio Unabhängigkeit von der Datenbank, die in der Schicht darunter liegt. In der obersten Schicht, der Visualisierung, stehen Viewer zur Verfügung, zum Beispiel ein Java-Viewer. Diesen Viewer muss ich beim Anwender nur einmal installieren. Er ist das einzige, kleine Programm, das die Thin Clients auf ihren Rechnern haben. Alles andere läuft auf dem Server ab. Wenn sich etwas ändert, brauchen Sie diese Änderungen nur am Server vorzunehmen und die 300 User können weiterhin mit ihrem Viewer arbeiten.

Durch diese Schichtentrennung sinkt der Administrationsaufwand, da der Administrator nicht von Computer zu Computer gehen muss, sondern alles zentral auf dem Server erledigen kann.



Quick & clean Schnell kann man mit Framework Studio programmieren, aber nicht dirty. Dazu werden dem Entwickler - oder dem Entwicklerteam - zu genaue Strukturen vorgegeben. Am Anfang bei der Definition des Datenmodells mag der Programmieraufwand etwas höher liegen als bei anderen Entwicklungswerkzeugen, doch dann nimmt er rapide ab und die Anwendung kann schnell und sicher erstellt werden. Diese Aussage wird durch die Erfahrung mit einer ersten Anwendungsentwicklung untermauert.

Das erste Anwendungsbeispiel Framework Studio wurde überhaupt nur deswegen entwickelt, weil der ERP-Software-Hersteller Nissen & Velten kein geeignetes Werkzeug für die Entwicklung seiner neuen Business-Software auf dem Markt gefunden hatte. Also erarbeitete das Software-Unternehmen zunächst eine eigene Entwicklungsumgebung – Framework Studio – und erstellte dann mit diesem Werkzeug die neue ERP-Software NVinity. Da das Entwicklungstool bei dieser Gelegenheit zu einem marktfähigen Produkt heranreifte, beschloss Nissen & Velten es in einer eigenen Firma weiterzuentwickeln und zu vertreiben. Das neue Schwesterunternehmen heißt Framework Systems und hat seinen Sitz bei Nissen & Velten im eigenen Geschäftshaus im südbadischen Stockach am Bodensee.

Erwartungen des Herstellers Der Software-Anbieter Framework Systems geht davon aus, dass mit Framework Studio eine Lücke geschlossen werden kann, die Microsoft bisher offen gelassen hat. Außerdem zählt er auf die Sympathien, die einem kleinen, deutschen Softwarehaus entgegengebracht werden könnten, das ganz auf sich alleine gestellt, mit vollem Risiko, nach jahrelanger Entwicklungsarbeit nun ein Werkzeug anbietet, von dem schon heute gesagt wird, dass mit ihm das RAD neu erfunden wurde.

Testversion Wer die IDE(E) Framework Studio selbst kennen lernen möchte, kann sich zu einer Schulung anmelden oder weiteres Material und eine Testversion anfordern unter www.framework-systems.de.





Charakteristika von Framework Studio

- integrierte Versionskontrolle

- automatische Code-Generierung

- konsequente Schichtentrennung

- mobile Endgeräte

- Anpassbarkeit/Customizing

- Mehrsprachigkeit

- Datenbankunabhängigkeit

- Transaktionsmanagement

- automatische Property- und Komponenten-Generierung

- grafische Programmierung mit drag & drop








Über Framework Systems



Die Framework Systems GmbH mit Sitz im südbadischen Stockach wurde 2004 als Schwesterunternehmen der Nissen & Velten Software GmbH gegründet und beschäftigt derzeit zehn Mitarbeiter. Framework Systems produziert und vertreibt die Entwicklungs-Software Framework Studio.



Framework Studio ermöglicht die objektorientierte Programmierung von Business-Software und allen datenbankgestützten Anwendungen. Es stellt zahlreiche Werkzeuge wie Generatoren, Editoren oder Designer zur Verfügung. Lediglich die Business-Logik muss ausprogrammiert werden. Dadurch beschleunigt das Programm den Entwicklungsvorgang erheblich und hilft Fehler vermeiden.



Framework Studio ist direkt beim Hersteller oder bei größeren System- und Softwarehäusern in drei Versionen erhältlich: Administration, Customizing und Complete. Die Preise liegen zwischen 450 und 4.200 Euro.



Weitere Informationen unter: www.framework-systems.de







Über Nissen & Velten, SQL-Business und NVinity



Die Nissen & Velten Software GmbH mit Sitz im südbadischen Stockach wurde 1989 gegründet, beschäftigt derzeit 30 Mitarbeiter, entwickelt seit 1992 die ERP-Software SQL-Business und vollzieht mit der Upgrade-Lösung NVinity den Technologiewechsel in Richtung .NET.



Die modular aufgebaute Software SQL-Business bietet ein ausgereiftes ERP-System, samt CRM, Controlling und E-Commerce. SQL-Business integriert und organisiert sämtliche Unternehmensbereiche. Branchenlösungen gibt es für den technischen Großhandel, Versandhandel, Eisenwaren und Werkzeuge, Baustoffe und -beschläge, Chemie, Pharma, Kosmetik und Elektronik. Online-Analysen ermöglichen maximale Transparenz und unterstützen unternehmerische Entscheidungen. Die Software ist ein offenes System mit Client/Server-Architektur und setzt auf relationale Datenbanken wie Oracle, Microsoft SQL 2000 Server oder Gupta auf. Mit SQL-Business haben mittelständische Handels- und Industrie-Unternehmen ihre gesamte Warenwirtschaft im Griff, aber auch ihren Webshop samt Katalog und One-to-One-Commerce.



Das Nachfolgeprogramm NVinity auf .NET-Basis ist unbegrenzt skalierbar, browserfähig, radikal anpassbar und absolut zukunftssicher. Die Schichtentrennung von Datenbanken, Business-Logik und Visualisierung für verschiedenste Endgeräte ermöglicht grenzenlose Mobilität und macht die Anwender unabhängig von Betriebssystemen und Oberflächen. NVinity ist für alle Unternehmensgrößen und alle Branchen geeignet.



Gemeinsam mit einem flächendeckenden Händler- und Partnernetz betreut der Software-Hersteller etwa 370 Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Lösungen von Nissen & Velten sind direkt beim Hersteller erhältlich oder bei größeren System- und Softwarehäusern.



Weitere Informationen unter: www.nissen-velten.com









Framework Systems GmbH

Goethestr. 33

78333 Stockach

Fon + 49 (77 71) 8 79 – 3 30

Fax + 49 (77 71) 8 79 – 3 31

info@framework-systems.de

www.framework-systems.de





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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gisela Gloger, verantwortlich.

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