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Ist mehr besser oder besser mehr?

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Sind Unternehmen mit mehr unterschiedlichen Softwareprogrammen im Einsatz erfolgreicher als Unternehmen mit weniger Software? Nein, 'Viel hilft viel' ist nicht zwingend ein Rezept für Erfolg.


IT-Ressourcen in Unternehmen dienen dazu, die Fachbereiche bei der Erfüllung ihrer Geschäftstätigkeiten zu unterstützen. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der hierfür zur Verfügung stehenden Systeme immer weiter ausdifferenziert und neue Softwarekategorien...

Münster, 09.02.2012 - IT-Ressourcen in Unternehmen dienen dazu, die Fachbereiche bei der Erfüllung ihrer Geschäftstätigkeiten zu unterstützen. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der hierfür zur Verfügung stehenden Systeme immer weiter ausdifferenziert und neue Softwarekategorien sind entstanden, die die Vielzahl von Prozessen in den Unternehmen unterstützen. Automatisierte Prozesse liefern dann in der Regel wiederum einen Wettbewerbsvorteil wie einen Kostenvorteil durch eine schnellere Prozessabwicklung und den Gewinn von Sicherheit und Datenkontrolle in den Prozessen.

Im Rahmen der Studie'Fast growing, high profit companies ? IT-Strategien erfolgreicher Unternehmen', die RAAD in Zusammenarbeit mit SAP und der MT AG erstellt hat, wurden über 400 Manager befragt wurden. Es wurde untersucht, ob High-Performer über eine umfangreichere IT-Ausstattung verfügen, dass heißt mehr Software zur Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse einsetzen als andere Unternehmen. Im Durchschnitt konnte hier kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen festgestellt werden. Im Durchschnitt setzen die High-Performer etwa 18 unterschiedliche Softwareprogramme ein und Low- und Medium-Performer kommen auf einen vergleichbaren Schnitt.

Auch ein Blick in die Details der unterschiedlichen Softwarelösungen zeigt keinen Unterschied zwischen den Performance-Gruppen. Klassische ERP-Prozesse werden in der Regel über eine bestehende Softwarelandschaft abgebildet. Auch in vielen weiteren Bereichen wird bereits auf Softwareunterstützung zurückgegriffen. CRM und DMS können im Gesamtmarkt am meisten Anwender verzeichnen. Branchenspezifische Themen wie SCM sind dagegen nur in den relevanten Industrien stark. Auch BI wird bereits in der Hälfte der befragten Unternehmen genutzt. Allenfalls im Bereich CRM zeigt sich eine höhere Neigung von High- und Medium-Performern zum Einsatz einer solchen Lösung.

Die etwas höhere Affinität von High- und Medium-Performern zum CRM-Bereich wird auch deutlich, wenn man sich die Ergebnisse zur Frage nach den drei wichtigsten Softwarekategorien für die Unternehmen ansieht. Der Standardbereich ERP ist für alle am wichtigsten. High- und Medium-Performer legen dagegen mehr Wert auf die Applikationen im Bereich Sales/Marketing als die Low-Performer. Diese sehen dagegen BI/Analyse als wichtiger an, ggf. als Konsequenz aus der eigenen Situation.

'Mehr Software einzusetzen ist nicht zwangsweise besser, weil dies kein Mehr an Erfolg garantiert. Vielmehr muss die Software besser eingesetzt werden, um ein Mehr an Erfolg zu erzielen', fasst Dr. Cristian Wieland, Head of Analytics bei RAAD Research, die Ergebnisse zusammen.

Autor der Analyse:

Dr. Cristian Wieland

Head of Analytics

Hoppenstedt Firmeninformationen GmbH

Geschäftsbereich RAAD Research

Bildmaterial zum Autor:

http://www.raad.de/news-und-presse/bildarchiv/

Kurzinformation zum Autor:

Dr. Cristian Wieland ist Head of Analytics bei RAAD Research und verantwortet dort den gesamten Bereich der Marktanalyse und Studienerstellung. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der Beobachtung der relevanten Marktentwicklungen. Seine Erfahrung als Berater für strategische, taktische und operative Fragen gründet sich auf hunderte von Einzelprojekten mit Soft- und Hardwareherstellern, sowie IT-Dienstleistern jeder Größe.

Ansprechpartner für die Presse:

Laura Anthes

Email: presse@raad.de

Telefon: +49 (251) 4880-0


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