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Produktion in Deutschland: 20 Jahre „Fabrik des Jahres“

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.Deutsche Unternehmen sind unangefochtene Produktionsweltmeister


13.02.2012, Landsberg: In den letzten beiden Jahrzehnten ist die deutsche Industrie durch mehrere große Krisen gegangen, hat enorme Wandlungsprozesse durchschritten und sich in der industriellen Produktion radikal erneuert. Heute sind die deutschen Unternehmen die unangefochtenen Produktionsweltmeister.

„Die deutschen Produktionsunternehmen stehen heute im weltweiten Vergleich besser und leistungsfähiger da als je zuvor. Wenn heute ausländische Studiengruppen deutsche Produktionsunternehmen bereisen, ist Deutschland mit seiner ‚old economy‘ nicht mehr der ‚kranke Mann‘ Europas, sondern wird für seine Innovationskraft und Produktivität bewundert“, so Dr. Günter Jordan, Partner bei A.T. Kearney, der das Ergebnis des industrieübergreifenden Benchmark-Wettbewerbs „Fabrik des Jahres“ zusammenfasst. Unzählige Industrieunternehmen haben im Laufe der 20 Jahre am ältesten und härtesten Benchmark-Wettbewerb im deutschsprachigen Raum teilgenommen, der von der Fachzeitung Produktion und der Unternehmensberatung A.T. Kearney ausgerichtet wird. Das Ergebnis ist verblüffend und viel besser, als es die Initiatoren dieses Wettbewerbs vor 20 Jahren hätten vorhersehen können.

Mit dem Kongress zum Wettbewerb am 21. und 22. März 2012 in Dresden schließt die zwanzigste Runde des jährlichen Benchmark-Wettbewerbs. Der Kongress anlässlich der Preisverleihung der Sieger hat sich als wichtiger Treffpunkt der deutschsprachigen Produktionselite etabliert. „Unzählige Fabriken wie unter anderem von Porsche, VW, Bosch, Trumpf, Procter & Gamble haben diesen Benchmark-Wettbewerb genutzt, um die eigenen Stärken und Schwächen zu analysieren und Verbesserungsprogramme abzuleiten und so die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandortes Deutschland gestärkt“, betont Eduard Altmann, Chefredakteur der Fachzeitschrift Produktion. Die Anzahl der Teilnehmer auch aus den Nachbarländern am „Die Fabrik des Jahres“- Wettbewerb wachse kontinuierlich.

Viele Faktoren haben dazu geführt, dass sich ausgerechnet die deutsche Industrie so erfolgreich aufstellen konnte, so Dr. Bernd Schmidt, Principal bei A.T. Kearney. In den letzten Jahren hat Schmidt weit über hundert Fabriken unter die Lupe genommen und stellt fest: Die Entwicklung liege vor allen Dingen darin begründet, dass japanische Prinzipien der Einfachheit in der Produktionsorganisation und -steuerung erfolgreich übernommen wurden sowie in der Verbindung von japanischer Systematik im Qualitätsmanagement mit deutschem Qualitätsbewusstsein. Außerdem besteche die deutsche Industrie durch die Entwicklung und Beherrschung modernster Produktionstechnologien in Verbindung mit einem hohen Qualifikationsniveau der Facharbeiter. Dr. Bernd Schmidt: „Im Ergebnis sind deutsche Produktionsunternehmen heute große Gewinner der Globalisierung. Für tausende von mittelständischen deutschen Unternehmen ist es nicht nur selbstverständlich, Lean Production auf hohem Niveau zu betreiben, sondern auch globale Standortnetzwerke zu steuern. Auf das Erreichte kann die deutsche Produktionstechnik zu Recht stolz sein. Nur mit einem kontinuierlichen Streben nach weiteren Spitzenleistungen wird sie sich im wachsenden Wettbewerb mit China, Indien und Korea weiter behaupten können.“

Auf dem diesjährigen Kongress steht deshalb auch die „Fabrik von morgen“ im Vordergrund. Worauf müssen Ressourcen und Innovationskraft fokussiert werden? Die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs zeigen dazu interessante Realisierungsbeispiele.
Die Ausschreibung zum 21. Benchmark-Wettbewerb startet in diesen Tagen, Produktionsbetriebe finden die Unterlagen im Internet (www.fabrik-des-jahres.de).



Anmeldung zum Fachkongress:
Ricarda Herrmann
Tel: +49 (0) 8191/125-872 oder
E-Mail: ricarda.herrmann@m-i-c.de

Akkreditierung für Medienvertreter:
Christiane Siemann
Pressereferentin „Produktion“
Tel.: 0151/ 20 70 57 73


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christiane Siemann (Tel.: 08041/ 7046077), verantwortlich.

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