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Tests im IBM Innovation Center zeigen: OpenText auf IBM Power7-Servern kann SAP-Kunden bares Geld sparen

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OpenText erzielt Bestwerte bei Archivierung und Lifecycle Management


Aktuelle Skalierungs-Tests im IBM Innovation Center in Ehningen zeigen: Typische Anwenderszenarien für Archivierung und Lifecycle Management von SAP-Belegen mit OpenText(TM) (NASDAQ: OTEX, TSX: OTC) auf IBM Power7 und IBM Platten- und Bandspeicher-Lösungen...

München, 25.04.2012 - Aktuelle Skalierungs-Tests im IBM Innovation Center in Ehningen zeigen: Typische Anwenderszenarien für Archivierung und Lifecycle Management von SAP-Belegen mit OpenText(TM) (NASDAQ: OTEX, TSX: OTC) auf IBM Power7 und IBM Platten- und Bandspeicher-Lösungen sparen Unternehmen bares Geld. Werden vorhandene Tapes nicht nur für Backup, sondern auch für die Langzeitarchivierung verwendet, sinkt der Kostenaufwand für die Langzeitarchivierung um bis zu 90 Prozent. Setzen Kunden auch beim Lifecycle Management ihrer SAP-Dokumente auf OpenText, können sie im Rahmen ihrer Enterprise Information Management (EIM)-Strategie die Zahl der Archivserver auf ein Minimum reduzieren. Grund sind die hohen Durchsatzraten der OpenText-Lösungen für SAP beim Schreiben und Lesen von SAP-Belegen - und das bei durchgehend verschlüsselter Datenübertragung. Das bringt Sicherheit und schafft in Zeiten knapper IT-Budgets Freiräume für Investitionen.

Die Ergebnisse der Skalierungstests auf der Basis von IBM Power7-Servern und IBM DS-Speichersystemen waren beeindruckend. Vor allem, weil bei der Hardwareausstattung darauf geachtet wurde, nicht Highend-Systeme zu verwenden, sondern Power7-Modelle einzusetzen, die bei den Anwendern typischerweise anzutreffen sind. Das Durchsatzlimit, das während der Tests auftrat, war die verfügbare Bandbreite des verwendeten 1 Gbit/s-Netzes. Das heißt, dass die Leistungsfähigkeit der OpenText-Lösungen auf der Basis der IBM Power-Plattform für Archivierung und Lifecycle Management im SAP-Umfeld so groß ist, dass Kunden die Anzahl ihrer Archivserver in den meisten Fällen auf ein Minimum reduzieren und ihre oft schon vorhandene Tape-Infrastruktur mit IBM Tivoli Storage Manager (TSM) oder IBM System Storage Archive Manager (SSAM) als Nearline Storage für die Langzeitarchivierung nutzen können.

Archivierung von SAP-Belegen: Sicher, performant, kostenoptimiert

Bei der reinen Archivierung von SAP-Belegen auf Festplatte wurde ein Durchsatz von 1,8 Millionen Dokumenten pro Stunde auf den IBM Power-Systemen erreicht. Die Dokumentengröße lag dabei bei 20 Kilobytes. Bei 500 Kilobytes großen Dokumenten wurden rund 800.000 Dokumente pro Stunde archiviert, wobei hier das 1 Gbit/s-Netzwerk praktisch ausgelastet war. "Wenn wir davon ausgehen, dass SAP-Belege eine durchschnittliche Größe von 100 Kilobytes bis 250 Kilobytes aufweisen, dann können die Anwender mit deutlich über einer Million archivierter Dokumente pro Stunde rechnen, und das bei durchgängiger Verschlüsselung in der Datenübertragung", erklärt Franz Pauthner, Vice President Product Management bei OpenText. "Das bedeutet, dass Unternehmen am Tag 10 bis 15 Millionen SAP-Belege archivieren können. Das reicht dann auch für ganz große Firmen, selbst wenn die Archivierungssysteme am Tag nicht mehr als zehn Stunden lang ununterbrochen genutzt werden. Selbstverständlich liegt dieser Wert beim reinen Lesen von Speichersystemen auf Festplattenbasis deutlich höher."

Auch bei hohen Anzahlen von Dokumenten wie Rechnungen, deren gesamter Lebenslauf verwaltet wird, also Aufbewahrungsfristen und -regeln unterworfen werden muss, wurden sehr hohe Werte ermittelt. Werden bereits archivierte Rechnungen durch Anwendung von OpenText Records Management einem Lifecycle Management unterworfen, so lassen sich mit OpenText rund 650.000 Stück pro Stunde oder zwischen 6 und 7 Millionen pro Tag (entspricht 10 Stunden Dauerbetrieb) verarbeiten. Erfolgen Archivierung und Belegung mit Aufbewahrungsfristen und -regeln gleichzeitig, können pro Tag bei 10-stündigem Dauerbetrieb mit einem System rund 4 Millionen Rechnungen in so genannte Records umgewandelt und archiviert werden.

Typische Anwendungsszenarien für so große Dokumentenmengen finden sich etwa in der Telekommunikationsbranche. Dort werden Millionen von Monatsrechnungen verschickt, die bereits am nächsten Tag den Mitarbeitern des Call Centers zur Verfügung stehen sollten, damit diese eingehende Kundennachfragen beantworten können. Die hohe Performance beim Lesen der archivierten Dokumente ist ferner für Endkundenszenarien im Bankwesen entscheidend. Dort stehen immer mehr Services im Rahmen des Online-Bankings bereit, so dass die Kunden auch auf immer mehr Dokumente zugreifen. 400.000 gleichzeitige Online-Sitzungen mit entsprechenden Zugriffszahlen auf Belege sind hier keine Seltenheit mehr. Aber auch in Fällen, in denen die Dokumente sehr groß sind, wie zum Beispiel in der Pharmaindustrie, kommt es auf die Leistung der Archivierungssysteme an. "Selbst bei durchschnittlich 5 Megabytes großen Dokumenten können hier in einem 10 Gbit/s-Netzwerk deutlich über 100.000 Stück pro Stunde, also über eine Million am Tag bei 10 Stunden Archivierungsbetrieb erreicht werden", ergänzt Franz Pauthner. "Generell gilt: Bei einem hohen Dokumentenaufkommen sollten die Kunden ein 10 Gbit/s-Netzwerk einrichten."

Einmal kaufen, zweimal nutzen: Tapes als Nearline Storage

Darüber hinaus bieten die OpenText-Lösungen für Archivierung im SAP-Umfeld die Möglichkeit, vorhandene Tape-Infrastrukturen, die von IBM Tivoli Storage Manager verwaltet werden, zusätzlich zum Backup für die Langzeitarchivierung zu verwenden. Da im Zeitverlauf die Anzahl der Zugriffe auf archivierte Dokumente sich deutlich verringert, liegt es nahe, die archivierten Dokumente nach einer bestimmten Frist, zum Beispiel nach zwei Jahren, auf Tapes auszulagern. Um auch danach akzeptable Zugriffszeiten zu garantieren - die limitierenden Faktoren sind in Tape-Infrastrukturen nicht die Zahl oder Größe der Dokumente, sondern die Robotik und die Abnutzung der Bänder - wurde die OpenText-Lösung für dieses Szenario mit IBM Tivoli Storage Manager optimiert. Die Zugriffsanfragen der Anwender werden dabei so sortiert, dass die Anzahl der Bandwechsel sowie die Spulzeiten innerhalb der Bänder minimiert werden. Dadurch konnten im Testszenario des IBM Innovation Center pro Stunde und Bandlaufwerk beim Zugriff über IBM Tivoli Storage Manager zwischen 2.000 und 2.400 Dokumente ausgelesen werden, wobei dieses Ergebnis über die Zahl der vorhandenen IBM Bandlaufwerke skaliert. Die ausgelesenen Dokumente werden im Cache auf dem Archivserver für einen bestimmten Zeitraum vorgehalten und abhängig von der Cache-Größe im Zeitverlauf wieder aus dem Zwischenspeicher verdrängt.

Bei so hohen Leistungswerten können Unternehmen ihre Archivierungslandschaft grundlegend konsolidieren. "Hier sind enorme Kostenersparnisse möglich, im Fall der Langzeitarchivierung auf Tapes sogar um bis zu 90 Prozent", erklärt Patrick Barnert, Vice President SAP Solutions Group, OpenText. "Nicht mehr die Technik ist hier der limitierende Faktor, sondern das Recht. Bei vielen Kunden gehen wir davon aus, dass sich rein technisch gesehen die Zahl der Archivserver auf zwei senken lässt. Leistung und Ausfallsicherheit sind damit ausreichend garantiert. Allerdings schreiben viele nationale Rechtssysteme vor, dass die Daten und Dokumente in ihrem Ursprungsland archiviert werden müssen, so dass die Konsolidierungsgrenze von den Rechtssystemen gesetzt wird. Die Kostenersparnisse für die Kunden sind aber dennoch enorm. Damit schaffen wir unseren Kunden Freiräume für Zukunftsinvestitionen."

Testumgebung im IBM Innovation Center

Für das Lifecycle Management wurden die Enterprise Library Services (ELS) in der Version 10.2.1 getestet; sie ist die Basis der Lösung OpenText Extended ECM for SAP® Solutions 10.0. Für die Archivierung kam der OpenText Archive Server in der Version 10.1.1 zum Einsatz, der das Backend zur Lösung OpenText Archiving and Document Access for SAP® Solutions 10.0 darstellt.

Das IBM Innovation Center stellte für die Tests zwei IBM Power7 Systeme Modell p750 mit 2 und 4 Power7 CPUs zur Verfügung. Die 8-Kern Power7 Prozessoren waren mit 3,3 GHz getaktet. Für die Skalierungstests wurden die Power7 Systeme mit PowerVM virtualisiert, um in den verschiedenen Testszenarien dynamisch unterschiedliche CPU- und Hauptspeicherressourcen zur Verfügung stellen zu können. Für die beschriebenen Durchsatzzahlen wurden aus dem Ressourcenpool für den ELS-Server und den Archivserver eine LPAR mit jeweils 4 Power7-Kernen benötigt, die LPAR des Datenbankservers hatte 24 Cores (3 Power7 CPUs). Damit wurden von den insgesamt zur Verfügung stehenden CPU-Ressourcen in dem Test für die erreichten Durchsatzwerte nur 50% benötigt. Die Anbindung an den Archivserver erfolgte über ein1 Gbit/s-Netzwerk, das Betriebssystem für Enterprise Library Services, Archivserver und Datenbank war jeweils AIX 7.1. Die Größe des Arbeitsspeichers lag bei maximal 32 Gigabytes für ELS und Archivserver sowie maximal 64 Gigabytes für die Datenbank. Als Bandbibliothek wurde das Midrange-System IBM TS 3200 mit zwei LTO3-Bandlaufwerken genutzt, während als Speicherlösung auf Festplattenbasis das System IBM DS5100 mit 6 Solid State Disks und 48 Hard Drives zum Einsatz kam.


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