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Die Babypause als Lernphase

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Mit E-Learning können Beruf und Familie besser in Einklang gebracht werden


Bonn/Nürnberg – Das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf brennt vielen Wählerinnen und Wählern auf den Nägeln. Um den demographischen Trend in Deutschland umzukehren, müsste jede Frau im Durchschnitt über zwei Kinder bekommen. Doch bei vielen Bürgern hat sich Resignation breit gemacht. Zwar gibt der deutsche Staat überproportional viel Geld für so genannten Kinderförderung aus; die Resultate sind im europäischen Vergleich jedoch erbärmlich. „In Deutschland hat sich das Ideal der freiwilligen Kinderlosigkeit ausgebreitet“, war vor kurzem in einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungswissenschaft (BiB) zu lesen. Im Durchschnitt wünschen sich Frauen zwischen 20 und 39 Jahren nur noch 1,74, die Männer 1,57 Kinder.

Geld allein macht nicht glücklich und auch noch keine erfolgreiche Familienpolitik. Mit höherem Kindergeld oder zusätzlichen Steuererleichterungen lässt sich der Trend zur Kinderlosigkeit nicht umkehren, schreibt das Handelsblatt http://www.handelsblatt.de. „Während Anfang der 90er Jahre noch mehr Geld auf der familienpolitischen Wunschliste ganz oben rangierte, sind es inzwischen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf wie flexiblere Arbeitszeiten, bessere Möglichkeiten zur Tagesbetreuung bis zum Schulalter der Kinder und mehr und bessere Teilzeitarbeitsmöglichkeiten für Frauen. 53 Prozent der Befragten würden sich für Kinder entscheiden, würden diese Bedingungen erfüllt“, so die Wirtschaftszeitung.
Auch das Beispiel anderer europäischer Länder zeigt, dass höhere Geburtenraten vor allem dort erreicht werden, wo es ein gutes Betreuungsangebot gibt. So geht in den meisten skandinavischen Ländern eine hohe Erwerbsbeteiligung der Frau mit höheren Kinderzahlen einher. In den Niederlanden ist es vor allem das große Angebot an Teilzeitjobs, das Beruf und Nachwuchs besser vereinbar mache. Doch auch im Inland gibt es Anzeichen für ein Umdenken im Kleinen. So mussten bisher Eltern nach der Babypause meist völlig unvorbereitet in eine veränderte Arbeitswelt zurückkehren. Ein Beispiel ist der von den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) http://www.bfz.de entwickelte Blended Learning-Lehrgang „Beruf – Familie – Bildung“.
Davon profitieren Familien und Unternehmen: Die Rückkehr ins Erwerbsleben geschieht reibungslos und dem Betrieb steht vom ersten Tag an ein Mitarbeiter ohne Qualifikationsdefizite zur Verfügung, so Checkpoint E-Learning http://www.checkpoint-elearning.de. Bereits drei Monate vor der geplanten Rückkehr an den Arbeitsplatz beginnen die Teilnehmer zu Hause, sich Schlüsselqualifikationen oder fehlende Kompetenzen anzueignen. So sind sie bereits auf dem aktuellen Wissensstand, wenn sie ihre Berufstätigkeit wieder aufnehmen. Einarbeitungszeiten werden verringert und die damit verbundenen Kosten gesenkt.

Das Lernarrangement besteht aus einer Kombination aus E-Learning, Präsenztraining und Projektarbeit. Während der Lernphasen über Internet werden die Teilnehmer von einem Teletutor begleitet. In den Seminarphasen können zusätzlich je nach individuellem Bedarf Kinderbetreuungsangebote in Anspruch genommen werden. Besonders für ländliche Regionen ist das Konzept vorteilhaft, da in diesen Gebieten nicht immer Bildungs- und Schulungszentren im näheren Umkreis vorhanden sind, so Checkpoint-E-Learning. „E-Learning kann überall zum Zuge kommen. Mittlerweile sind schon viele deutsche Universitäten mit an Bord. Und in der betrieblichen Weiterbildung von Unternehmen ist E-Learning vielfach nicht mehr wegzudenken. Daher scheint das bayerische-Babypausen-Beispiel auch eine gute Sache zu sein. Schließlich wurde der dortige Lehrgang erst kürzlich von der Gesellschaft für Pädagogik und Information mit der Comenius-Medaille in der Kategorie Blended-Learning ausgezeichnet. Eine sich verändernde Gesellschaft braucht neue Modelle, um Familie und Beruf wieder in Einklang zu bringen. E-Learning kann dabei sehr nützlich sein“, sagt Günter Greff, Inhaber und Vorstand der e-Learn AG http://www.e-learn.de.

Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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